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Inhaltsverzeichnis

Erinnern und Lernen

Geschichte ist kein Fall fürs Museum, sie ist ein Schlüssel zur Zukunft. Erinnern bedeutet zugleich die Aneignung der eigenen Vergangenheit als ein Mittel gegen das (kollektive) Verdrängen und Vergessen. Wer sich erinnert, hat die Chance, aus der Geschichte zu lernen.

Solingen

Wuppertal

Fake News – Lügen und gefühlte Wahrheiten

historisch und aktuell

Gerüchte und Falschmeldungen begleiten die menschliche Geschichte seit frühester Zeit. Doch erst seit einigen Jahren gewinnt der Begriff der „Fake News“ eine große, negative Popularität und Verbreitung. Der Themenabend untersucht die Bedeutung von Falschmeldungen in der Geschichte am Beispiel historischer Begebenheiten. Wie wurden Falschmeldungen und Gerüchte geschichtswirksam. Anschließend wird der Begriff „Fake News“ differenziert erläutert, eingeordnet und am Beispiel (tages)-aktueller Ereignisse dargestellt. Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip "Pay what you like" (= Zahle, was Du magst.)

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Tobias Hekermann 28.2.20 1* Fr: 19:00-21:15 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
B220
10-0022w@120
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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Vom "Kosakenzipfel" zum Weltkrieg

Zur Psychologie des Krieges

Vor 105 Jahren begann der Erste Weltkrieg, vor 80 Jahren der Zweite. Millionen Menschen starben. Und noch immer gibt es viele Kriegs- und Krisenherde auf unserem Globus. Warum ist das so? Welche Wege der Kommunikation führen in Konfliktsituationen? Welche psychologischen Mechanismen wirken, damit Menschen auf Menschen schießen? Diese Fragen werden mit Blick auf menschliches Kommunikationsverhalten (nach Watzlawick) und psychologische Muster (nach Erich Fromm) beantwortet. Dabei zeigt sich, dass dem grotesken Streit um Loriots „Kosakenzipfel“ und der Entstehung von grausamen Kriegen die gleichen Muster zugrunde liegen. Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip „Pay what you like“.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Dr. Torsten Reters 28.11.19 1* Do: 19:00-21:15 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
B220
10-0903w@219
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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Alltag im "totalen Krieg"

Kultur und Propaganda 1939 - 1945

Die Jahre 1939 bis 1945 gehören zu den dunkelsten Kapiteln in der Geschichte der Deutschen: Bis 1941/42 wurden weite Teile Europas erobert und unter ein menschenverachtendes NS-Terrorregime gebracht. Gleichzeitig wurde das Deutsche Reich selbst zum Ziel alliierter Bombenangriffe, welche die Großstädte sukzessive in Trümmerlandschaften verwandelten. Mit der Kriegswende von Stalingrad im Winter 1942/43 rief Goebbels den „totalen Krieg“ aus. Die Massenmobilisierung konnte die Invasion der Alliierten nicht stoppen. 1945 erfolgte schließlich die „bedingungslose Kapitulation“ des Deutschen Reiches. Wie sich die Ereignisse vom Kriegsbeginn bis zur Kapitulation in den damaligen Medien (Film, Zeitung, Plakate) und im Bewusstsein der Beteiligten spiegelten, zeigt dieser Themenabend.

Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip „Pay what you like“.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Dr. Torsten Reters 5.12.19 1* Do: 19:00-21:15 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
B220
10-0904w@219
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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Visionen der gerechten Gesellschaft

Sozialethische Grundsätze des Judentums

„Leute, auf deren Freundschaft ich stolz bin, und alles Juden!“ - Friedrich Engels in einem Brief aus London an Isidor Ehrenfreund in Wien im April 1890. Gerechtigkeit, Weisheit, Augenmaß - und der Glaube an den Menschen: Ungefähr so könnte man die Emotionen hinter den sozial- und wirtschaftsethischen Grundsätzen des Judentums charakterisieren. Seit ihrem Ursprung in den Erfahrungen des mosaischen Staats bewahrt sich die jüdische Sozialethik den Blick auf das Wohl der Menschheit insgesamt. In der Epoche der Industriellen Revolution verhinderten Antisemitismus und Judenhass, dass dieser Blick sich durchsetzen konnte. Dennoch schlugen sich jüdische Leitideen in der Geschichte der Arbeiterbewegung und des Sozialismus nieder. Angesichts unabweisbarer Krisen können sie heute erneut wertvolle Anregungen geben - außerhalb aller –ismen. Vortrag mit Diskussion und musikalischen Einlagen in Kooperation mit dem Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Dr. Paul Jobst 28.4.20 1* Di: 19:00-21:15 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
A011
10-0400w@120
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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"Wenn die Soldaten kommen"

Zwischen Kapp-Putsch, Ruhrkampf und Hitler-Putsch

Am 12./13. März 1920 putschten General Lüttwitz und der reaktionäre Königsberger Generallandschaftsdirektor Kapp mit Hilfe von „Freikorps“ gegen die junge Weimarer Republik. Diese „Freikorps“ waren nicht nur an der Niederschlagung des sogenannten Spartakusaustandes (1919 in Berlin) beteiligt, die „soldatischen Männer“ (Klaus Theweleit) standen mit Inkrafttreten des Versailler Vertrages vor der Entlassung. Lüttwitz und Kapp schickten die berüchtigte „Brigade Ehrhardt“ – mit Hakenkreuz am Stahlhelm – nach Berlin. Der Putsch scheiterte schließlich am Widerstand der Beamtenschaft und einem großen Generalstreik der Arbeiter. Die Putschisten flohen zwar am 17.März 1920 nach Schweden, aber der Kampf gegen die Republik ging vor allem an der Ruhr und in Sachsen weiter: Arbeiter forderten Reformen und sahen sich mit der mobilisierten Reichswehr konfrontiert. Erst nach dem gescheiterten Hitler-Putsch (1923) kam die Weimarer Republik dann vorübergehend zur Ruhe. Der Themenabend rekonstruiert den antirepublikanischen Kampf von rechts. Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip „Pay what you like“.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Dr. Torsten Reters 13.2.20 1* Do: 19:00-21:15 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
B220
10-0901w@120
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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Leben in Trümmern

Deutschland 1945-1949

Mit der Kriegswende von Stalingrad (Winter 1942/43) rief Goebbels den „totalen Krieg“ aus und gab den Durchhaltefilm „Kolberg“ in Auftrag. Aber durch Propaganda war die Invasion der Alliierten nicht zu stoppen. Alliierte Bombenangriffe verwandelten die Großstädte bis zur bedingungslosen Kapitulation in Trümmerlandschaften. In den zerbombten Städten ging es während der Besatzungszeit nur ums Überleben: Auf „schwarzen“ und „grauen Märkten“ versorgte man sich so gut es ging mit Notwendigem. Und die Städter tauschten Haushaltswaren bei den Bauern auf dem Lande gegen Kartoffeln ein. Männer und Frauen versuchten, sich mit den alliierten Soldaten zu arrangieren. Deutschland wurde zum Land der „kleinen Abenteuer“. Erst mit der Währungsreform (1948) veränderte sich diese chaotische Situation. Wie sich das alles in den damaligen Medien – allen voran dem „Trümmerfilm – spiegelt, zeigt die Veranstaltung. Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip „Pay what you like“.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Dr. Torsten Reters 14.5.20 1* Do: 19:00-21:15 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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B220
10-0902w@120
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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Zurückgeben?

Die Debatte über Restitution

Seit einigen Jahren werden vor allem die ethnologischen Museen in Europa stark unter die Lupe genommen. Woher kommen die Exponate, wer hat sie geholt und wie kamen sie eigentlich in den Besitz von Museen und Sammlern? Müssen sie möglicherweise zurückgegeben (restituiert) werden? Die Diskussion wird seit dem Berliner Humboldforum und den Beninbronzen auch verstärkt in der Öffentlichkeit ausgetragen. In der Veranstaltung wird versucht, diese Debatte (historisch) einzuordnen und die Probleme erläutern, die bei einer Rückgabe entstehen können. Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip "Pay what you like." (=Zahle, was Du magst.)

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Heiko Schnickmann 21.2.20 1* Fr: 19:00-20:30 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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B220
10-0903w@120
0.00 €
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