261W104023 Der Arrenberg in der NS-Zeit
| Status | Für diese Veranstaltung ist keine Anmeldung erforderlich |
| Beginn | Fr., 26.06.2026, 17:00 - 19:30 Uhr |
| Kursgebühr | 5,00 € Bitte bezahlen Sie die Teilnahmegebühr bei der Kursleitung vor Ort |
| Dauer | 1x |
| Kursleitung |
Stephan Stracke
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Der Arrenberg war in der Zeit vor der NS-Diktatur ein umkämpftes Gebiet. Auf der einen Seite waren starke Kräfte der KPD und SPD, auf der anderen Seite hatte die SA sehr früh Stützpunkte im Stadtteil. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten starben allein im ersten Halbjahr 1933 drei Arrenberger Antifaschisten. Wolfram Custin war am 26. Juni 1933 - vor 93 Jahren - vor der SA aufs Dach geflüchtet und abgestürzt. Im ehemaligen Waisenhaus an der Arrenberger Straße wurden im Herbst 1933 Häftlinge aus dem KZ Kemna inhaftiert. 1942 wagten Widerstandskämpfer*innen vom Arrenberg um die Familie Kaps noch mal einen Versuch, in der sogenannten Knöchel-Gruppe tragfähige Widerstandsstrukturen in Westdeutschland und im Reichsgebiet zu organisieren. Anfang 1943 begann die Gestapo dann, die Knöchel-Organisation zu zerschlagen. Über 200 Personen wurden verhaftet und schwer misshandelt, unter ihnen waren 50 Personen aus Wuppertal. 23 Menschen wurden zum Tode verurteilt und hingerichtet, verstarben in der Untersuchungshaft an Misshandlungen oder wurden in den Selbstmord getrieben. Der historischen Stadtrundgang von Historiker Stephan Stracke führt an die Orte des Geschehens.
Treffpunkt: Schwebebahnstation Pestalozzistraße
Kursort
Adresse:
| Datum | Uhrzeit | Ort |
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Datum:
26.06.2026
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Uhrzeit:
17:00 - 19:30 Uhr
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Wo:
Auswärts Wuppertal
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