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Inhaltsverzeichnis

Solidarische Gesellschaft

Gemeinsinn und Zusammenwirken aller Menschen in einer toleranten und gerechten Gesellschaft - die großen Ziele des gesellschaftlichen Zusammenlebens in Freiheit, Frieden und sozialer Gerechtigkeit: Haben sie auch in der Zukunft Bestand? Was können wir beitragen zum gleichberechtigten Miteinander von Jung und Alt, Frauen und Männern, Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und Kultur?

Kino für Menschenrechte

in Kooperation mit Amnesty International, Ortsgruppe Solingen

Menschenrechte verstehbar machen: ihre Bedeutung, ihre Notwendigkeit, ihre Verletzlichkeit. Filme sehen, die uns Einblicke geben in eine Welt jenseits unseres täglichen Horizonts. In Kooperation mit der Solinger Gruppe von Amnesty International werden regelmäßig Spielfilme und Dokumentarfilme im Forum der VHS gezeigt. Sie erzählen meistens nicht von der Sonnenseite des Lebens, aber oft von der Hoffnung und der Sinnhaftigkeit, nicht nachzulassen im Einsatz für die weltweite Umsetzung und Einhaltung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. In diesem Jahr legen wir einen besonderen Schwerpunkt auf den Dialog. Wir laden Sie ein, nach dem Film mit sachkundigen Referentinnen und Referenten zu diskutieren und Hintergründe zu erfragen. Denn die Erfahrung zeigt: Es kann sich etwas bewegen. Immer dann, wenn Menschen über Menschenrechte sprechen. Wenn die Öffentlichkeit nicht weg-, sondern hinschaut.

Kino für Menschenrechte

Les Mécréants

Auf Befehl ihres religiösen Anführers kidnappen drei junge Islamisten eine libertär eingestellte Schauspielgruppe, die gerade auf Tournee geht. Da die Kontakte der Entführer zu ihrer Organisation abbrechen, müssen sie sieben Tage mit ihren Gefangenen in einem abgelegenen Versteck verbringen. Eine lange Zeit, in der beide Seiten gezwungen sind, sich näher kennen zu lernen. Auf der einen Seite Männer, die ihre elenden Lebensbedingungen satt haben und sich deshalb in religiösen Obskurantismus verrennen. Auf der anderen Seite Männer und Frauen, die zwar anderen Gesellschaftsschichten angehören, aber ebenso unter dem korrupten System leiden. Auch sie können mit ihren kulturellen Aktivitäten nicht mehr verändern als die anderen mit ihrem Extremismus.

Diese Seiten begegnen sich in der Regel nicht und vermögen deshalb hinter dem Bart des einen und dem Minirock der anderen kaum den Menschen zu erkennen. Erst die ungewollte Nähe bringt sie dazu, bisherige Gewissheiten in Frage zu stellen.

Spielfilm, Marokko/Schweiz 2012, 88 Minuten, OmU

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Amnesty International Ortsgruppe Solingen 19.9.17 1* Di: 19:00-21:15 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
322, Forum
10-5210s@217
0.00 €
 --  Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
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Kino für Menschenrechte

Die Stimme meines Vaters

Die alte Basê wartet seit Jahren voll schmerzlicher Sehnsucht auf die Heimkehr ihres Sohnes Hasan. Wie einst der längst verstorbene Vater ist er von Haus und Heimat im Süden der Türkei weggegangen, ohne zu hinterlassen, wohin. Tag und Nacht hofft Basê mit jedem Geräusch von draußen, dass der Sohn durch die Tür tritt.

Erst als Basê sich mit den wieder aufgetauchten Tonbandaufzeichnungen der Stimme ihres verstorbenen Mannes konfrontiert sieht, beginnt sie zögernd und widerwillig, ihrem Sohn Mehmet Dinge aus der Vergangenheit zu erzählen, die ihm bislang verborgen waren.

Spielraum, Türkei/Deutschland/Frankreich 2012, 86 Minuten

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Amnesty International Ortsgruppe Solingen 21.11.17 1* Di: 19:00-21:30 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
322, Forum
10-5211s@217
0.00 €
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Solingen

Mit dem Koran gegen den "ISIS". Eine innerislamische Widerlegung des sog. Islamischen Staates

Christlich-Islamischer Gesprächskreis in Kooperation mit KBW/BVHS

Ist der Islam eine friedliche Religion, wie es viele Muslime sagen? Die Meinungen über diese Frage spalten die Menschen. Es entstehen Ängste und Unsicherheiten. Seit Jahren ruft der sogenannte Islamische Staat zum Kampf gegen die Ungläubigen auf.

Junge Menschen – auch aus Deutschland – folgen diesem Ruf. Dies alles scheint gegen die Behauptung einer friedlichen Religion zu sprechen. Und fordert der Koran, die Heilige Schrift der Muslime, nicht doch zum Kampf und zum Töten der „Ungläubigen“ auf?

Muslime widersprechen dieser Ideologie. Aber werden sie gehört?

Wer nahm schon Notiz vom „Offenen Brief" der 120 muslimischen Gelehrten aus aller Welt, den sie im Herbst 2014 an den selbsternannten Kalifen des „ISIS“, "Abu Bakr al Baghdadi", richteten?

In diesem offenen Brief entfalteten sie detailliert mit 25 Thesen ihren Widerspruch gegen die menschenverachtende Ideologie des Islamischen Staates und seines Führers. Ihre Begründungen sind theologische Erkenntnisse aus jahrhundertelanger Gelehrsamkeit und haben die Bedeutung einer Fatwa, d.h. eines Rechtsgutachtens. Dieser Brief soll im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen.

Der islamische Theologe Hüseyin Inam wird uns in die wichtigsten Thesen mit ihren Begründungen einführen. Dabei sollen auch seine eigenen Erkenntnisse als Wissenschaftler und Theologe berücksichtigt werden. Er betrachtet den Koran als Wissenschaftler detailliert und zeichnet ein friedfertiges Bild vom Islam. Das landläufige Image einer Religion, in der Frauen unterdrückt werden und Gewaltausübung legitimiert ist, versucht er wissenschaftlich und unter Einbeziehung des arabischen Korantextes zu widerlegen.

Islamwissenschaftler Hüseyin Inam ist Dialogbeauftragter des muslimischen Theologinnen- und Theologenbundes in Europa und Kuratoriumsmitglied des Zentralinstitutes Islam-Archiv Deutschland.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Hüseyin Inam 13.9.17 1* Mi: 19:30-21:45 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
322, Forum
10-5205s@217
0.00 €
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Älter werden in Solingen - Eine Veranstaltungsreihe der Bergischen VHS in Kooperation mit dem Seniorenbüro der Stadt Solingen

Lebst Du noch oder alterst Du schon?

Veranstaltungsreihe „Älter werden in Solingen“

Die Altersangst ist das Herrschaftsinstrument dieser Gesellschaft. Sie ökonomisiert nicht allein das Begehren, die Liebe und die Körper, sie frisst sich auch durch das Gefüge der Generationen. Die Alten werden zum Feind- und Schreckensbild, zur Verkörperung der kollektiven Angst vor Auflösung im Bedeutungsverlust von Krankheit, Armut und Impotenz. Analog zur Verwendung des Flüchtlingsbegriffes sind "die Alten" ein unbotmäßig großes, beständig anschwellendes Kollektiv, das es in Heime und Fremdversorgung abzuschieben gilt.

Es heißt, die Angst vor dem Alter sei identisch mit der Angst vor dem Tod. Das ist falsch. Sie ist identisch mit der Angst vor dem Leben, wie wir es kennen, wie wir es formen. Alter ist immer Zukunft. Es ist das, was vor uns liegt. Die Zukunft, das war einmal der Ort der Utopie, ein gestaltbarer Ort. Die Altersangst hat sie zu einem dystopischen Ort gemacht. Einem Ort, an dem früh vergreiste Angsthasen einander das letzte Biogemüse wegmümmeln.

Es gilt, diese Angst zu besiegen, denn das jeweilige Alter ist nichts anderes als der Aggregatzustand der Persönlichkeit. Man ist der Mensch, der man ist, nicht das Alter, das man hat.

Heike-Melba Fendel ist Autorin und Inhaberin der Künstler- und Veranstaltungsagentur Barbarella Entertainment. Sie lebt in Köln und Berlin und ist Mitglied der Redaktion von "10 nach 8" bei ZEIT online.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Heike-Melba Fendel 26.9.17 1* Di: 18:30-20:00 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
322, Forum
10-5231s@217
0.00 €
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Bewegung und Sport im Alter – Warum es nie zu spät ist anzufangen

Veranstaltungsreihe „Älter werden in Solingen“

Bewegung und Sport sind wesentliche Erfolgsfaktoren für ein gesundes und selbstständiges Leben bis ins hohe Alter. Besonders ältere Menschen profitieren in hohem Maße von den positiven körperlichen, psychischen und sozialen Effekten, welche mit regelmäßiger Bewegung verbunden sind. Neben interessanten Fakten rund um Veränderungsprozesse und Potentiale, welche durch einen aktiven Lebensstil erzielt werden können, liefert der Vortrag praktische Hinweise zur Integration von verschiedenen Übungen in Ihren Alltag.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Christopher Winter 7.11.17 2* Di: 18:00-19:30 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
322, Forum
10-5232s@217
0.00 €
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Wuppertal

Neue Wege entdecken

Gesprächskreis für Frauen

In diesem Gesprächskreis wenden wir uns in jeder Semestereinheit einem Thema aus den Bereichen Alltag, Philosophie, Naturwissenschaft, Kultur oder Politik zu. Gesprächsgrundlage sind jeweils themenbezogene ausgearbeitete Texte. Wir denken gemeinsam über Zusammenhänge und Hintergründe nach, die uns klarer sehen lassen.

(Maximal 15 Teilnehmerinnen)

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Elfriede Koch-Mehrin 5.9.-
12.12.17
12* Di: 10:00-11:30 (W-Elb) Platz der Republik 26
Google Maps
A 10-0294w@217
47.00 €
 6 freie Plätze
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Bedingungsloses Grundeinkommen

Plakatausstellung

Die auf dem Grundeinkommenskongress 2016 in Berlin gezeigte und stark beachtete Ausstellung des „Netzwerkes Grundeinkommen“ wurde von Werner Rätz und Hardy Krampertz (attac) konzipiert, inhaltlich und grafisch erarbeitet. Die Ausstellung mit 22 Plakaten versteht sich als Heranführung an die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens und berücksichtigt dabei insbesondere auch internationale Zusammenhänge. die Bergische VHS zeigt die Ausstellung in Zusammenarbeit mit der BGE-Gruppe Wuppertal in der Zeit vom 11.09.-23.09.17 im Fuhlrott-Foyer in Wuppertal-Elberfeld, Auer Schulstr. 20. Öffnungszeiten: Mo-Fr 8:00 bis 21:00, Sa/So 9:00-16:00

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
nn Nn 11.9.-
23.9.17
13* Mo:
Di-So:
08:00-20:00
08:00-17:45
(W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
Fuhlrott-Foyer
10-0022w@217
0.00 €
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Die (un)sozialen Medien und der Hass im Netz

mit Prof. Gerhard Vowe (Kommunikationswissenschaften, Düsseldorf)

Die sozialen Medien im Internet. Es wird erzählt, geteilt, diskutiert und gestritten, aber auch geschimpft, beleidigt und gehetzt. Gegner werden öffentlich an den Pranger gestellt. In manchen Foren „regiert der Hass“. Warum ist das so? Sind die „social media“ im Internet gleichsam ein großer öffentlicher Stammtisch in der Eckkneipe? Was bringt Menschen dazu, sich in Hasskommentaren vor einer breiten Öffentlichkeit anonym oder mit Klarnamen zu äußern? Und was kann man dagegen tun? Fragen an den Düsseldorfer Kommunikationswissenschaftler Prof. Gerhard Vowe in der Politischen Runde.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Prof. Dr. Gerhard Vowe, c/o Heinrich-Heine-Universität 11.9.17 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
10-0005w@217
6.00 €
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