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Inhaltsverzeichnis

solidarische Gesellschaft

Gemeinsinn und Zusammenwirken aller Menschen in einer toleranten und gerechten Gesellschaft - die großen Ziele des gesellschaftlichen Zusammenlebens in Freiheit, Frieden und sozialer Gerechtigkeit: Haben sie auch in der Zukunft Bestand? Was können wir beitragen zum gleichberechtigten Miteinander von Jung und Alt, Frauen und Männern, Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und Kultur?

Kino für Menschenrechte

in Kooperation mit Amnesty International, Ortsgruppe Solingen

Menschenrechte verstehbar machen: ihre Bedeutung, ihre Notwendigkeit, ihre Verletzlichkeit. Filme sehen, die uns Einblicke geben in eine Welt jenseits unseres täglichen Horizonts. In Kooperation mit der Solinger Gruppe von Amnesty International werden regelmäßig Spielfilme und Dokumentarfilme im Forum der VHS gezeigt. Sie erzählen meistens nicht von der Sonnenseite des Lebens, aber oft von der Hoffnung und der Sinnhaftigkeit, nicht nachzulassen im Einsatz für die weltweite Umsetzung und Einhaltung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. In diesem Jahr legen wir einen besonderen Schwerpunkt auf den Dialog. Wir laden Sie ein, nach dem Film mit sachkundigen Referentinnen und Referenten zu diskutieren und Hintergründe zu erfragen. Denn die Erfahrung zeigt: Es kann sich etwas bewegen. Immer dann, wenn Menschen über Menschenrechte sprechen. Wenn die Öffentlichkeit nicht weg-, sondern hinschaut.

Sonita

Kino für Menschenrechte

Wenn die 18-jährige Sonita es sich aussuchen dürfte, dann wären Michael Jackson ihr Vater und Rihanna ihre Mutter. Sonita stammt aus Afghanistan und lebt ohne ihre Familie in Teheran. Ihr sehnlichster Wunsch: eine berühmte Rapperin zu sein. Eine soziale Einrichtung unterstützt sie bei der Überwindung der Fluchttraumata und bei der Planung ihrer Zukunft. Doch ihre Familie hat ganz andere Pläne: Sie plant, Sonita für 9000 $ an einen fremden Ehemann nach Afghanistan zu verkaufen, und die Zeit drängt, da die Familie Geld braucht für die Hochzeit des Sohnes.

Um sich Zeit zu verschaffen für die Verwirklichung ihres Traumes, gelingt es Sonita, mit einer Geldzahlung vorerst die drohende Rückkehr nach Afghanistan zu verhindern. Diese Zeit nutzt sie, um in Teheran ein Musikvideo aufzunehmen und dieses auf youtube zu stellen. Der Clip ist ein furioser Aufruf gegen die Zwangsheirat und bekommt weltweit Aufmerksamkeit, die das Leben von Sonita entscheidend verändern wird.

Dokumentarfilm, Deutschland/Iran/Schweiz 2015, 91 Minuten, OmU

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Amnesty International Ortsgruppe Solingen 23.5.17 1* Di: 19:00-21:15 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
322, Forum
10-5211s@117
0.00 €
 --  Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
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Älter werden in Solingen

Die besitzbare Stadt

Veranstaltungsreihe „Älter werden in Solingen“

Bin ich heute fit genug, um mich mit meinen Freunden zu verabreden? Ist der Weg zum Bäcker nicht doch zu weit? Darüber müssen sich ältere Menschen in Griesheim keine Gedanken mehr machen. Denn die hessische Kommune ist die erste besitzbare Stadt Deutschlands. Die Stadt arbeitet dafür eng mit Professor Bernhard Meyer zusammen, der sich seit über 30 Jahren mit der Rückgewinnung des öffentlichen Raumes beschäftigt.

Zunächst wurde der Stadtraum mit dem Konzept der „bespielbaren“ Stadt für Kinder fit gemacht. Doch bald wurde klar, dass nicht nur Kinder besondere Bedürfnisse haben. Mit dem Konzept der „besitzbaren“ Stadt wurde gemeinsam mit Senioren überlegt, an welchen strategischen Wegen und Orten Kurzsitzgelegenheiten, aber auch kommunikative Bankelemente die Stadt für älteren Menschen attraktiver machen könnten.

Ein beispielhafter Ansatz, der bereits bei vielen Kommunen Interesse geweckt hat und als Initialzündung für weitere Stadtplanungskonzepte zum Thema „demografischer Wandel“ wirken kann.

Prof. Bernhard Meyer lehrt Sozialplanung, Gemeinwesenarbeit und Pädagogik an der Evangelischen Hochschule Darmstadt.

Die Veranstaltung ist kostenlos.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Prof. Dr. Bernhard Meyer 30.5.17 1* Di: 18:00-19:30 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
322, Forum
10-5232s@117
0.00 €
 --  Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
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Wuppertal

Dagegen

Dokumentarfilm über Protestkulturen von jungen Menschen

Schon immer haben Menschen protestiert oder demonstriert. Sie alle verbindet dabei ein Motiv: Zum Ausdruck zu bringen, dass in ihren Augen etwas anders laufen sollte. Protestformen sind zugleich individuelle Möglichkeiten sich auszudrücken, sich gesellschaftlich einzumischen, Meinung zu präsentieren. Der Dokumentarfilm »Dagegen« begleitet junge Menschen bei ihren kreativen und vielfältigen Versuchen, ihre Anliegen in die Öffentlichkeit zu bringen. Die Themen reichen von Protesten gegen die Globalisierung, über Tier- oder Umweltschutz bis hin zu lokalen Problemen. Egal, ob klassische Formen wie Demos, Mahnwachen und Blockaden oder modernere Ausprägungen wie Online-Petitionen oder virale Kampagnen: Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Aber ist Protest überhaupt sinnvoll? Können junge Leute etwas bewegen? Und vor welchen Schwierigkeiten stehen sie dabei? Diesen Fragen nähert sich der Film des Wuppertaler Medienprojektes e.V., von Jugendlichen für Jugendliche, indem er junge Akteure in ihrem Bestreben porträtiert, die Welt zu verändern. Im Anschluss ist Gelegenheit zur Diskussion.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Alexander Kissing 5.5.17 1* Fr: 19:00-20:30 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
A011
10-0019w@117
0.00 €
 --  Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
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Bedingungsloses Grundeinkommen

Plakatausstellung

Die auf dem Grundeinkommenskongress 2016 in Berlin gezeigte und stark beachtete Ausstellung des „Netzwerkes Grundeinkommen“ wurde von Werner Rätz und Hardy Krampertz (attac) konzipiert, inhaltlich und grafisch erarbeitet. Die Ausstellung mit 22 Plakaten versteht sich als Heranführung an die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens und berücksichtigt dabei insbesondere auch internationale Zusammenhänge. die Bergische VHS zeigt die Ausstellung in Zusammenarbeit mit der BGE-Gruppe Wuppertal in der Zeit vom 11.09.-23.09.17 im Fuhlrott-Foyer in Wuppertal-Elberfeld, Auer Schulstr.20. Öffnungszeiten: Mo-Fr 8:00 bis 21:00, Sa/So 9:00-16:00

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
nn Nn 11.9.-
23.9.17
13* Mo:
Di-So:
08:00-20:00
08:00-17:45
(W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
Fuhlrott-Foyer
10-0022w@217
0.00 €
 --  Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
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Die (un)sozialen Medien und der Hass im Netz

mit Prof. Gerhard Vowe (Kommunikationswissenschaften, Düsseldorf)

Die sozialen Medien im Internet. Es wird erzählt, geteilt, diskutiert und gestritten, aber auch geschimpft, beleidigt und gehetzt. Gegner werden öffentlich an den Pranger gestellt. In manchen Foren „regiert der Hass“. Warum ist das so? Sind die „social media“ im Internet gleichsam ein großer öffentlicher Stammtisch in der Eckkneipe? Was bringt Menschen dazu, sich in Hass-Kommentar vor einer breiten Öffentlichkeit anonym oder mit Klarnamen zu äußern? Und was kann man dagegen tun? Fragen an den Düsseldorfer Kommunikationswissenschaftler Prof. Gerhard Vowe in der Politischen Runde.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Prof. Dr. Gerhard Vowe, c/o Heinrich-Heine-Universität 11.9.17 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
10-0005w@217
6.00 €
 --  Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
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