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Buchpremiere - Edmund Polak: KZ-Überlebender, Lyriker, Journalist. Ein biographisches Lesebuch.

Bruno Arich-Gerz und Magdalena Latkowska (Hg.)

Freitag 30. August 2019, 19:00 Uhr, VHS Wuppertal-Elberfeld

Der Warschauer Publizist und Lyriker Edmund Polak (1915-1980) zählt zu den vergessenen Zeitzeugen und Chronisten der NS-deutschen Gewaltherrschaft in Polen. Seine Odyssee durch die Lager Auschwitz, Buchenwald und Dachau, seine Aktivitäten in der Pfadfinderbewegung vor und nach dem Krieg und seine Reportagen in der Tageszeitung EXPRESS WIECZORNY wurden im Rahmen eines deutsch-polnischen Universitätsprojekts umfassend rekonstruiert und dokumentiert.

Diese Dokumente belegen vor allem Polaks lebenslange Beschäftigung mit der (üb)erlebten Konzentrationslager-Erfahrung. Neu und wieder zu entdecken sind seine zahlreichen Gedichte und Recherchen zum Schicksal eines Kinderhäftlings aus Auschwitz (Kim jeste&   #347;, Basiu?, 1965), die taggenaue Chronik des Lagers Buchenwald (Dziennik buchenwaldzki, postum 1983) und seine Reflexionen über das Erleben und Erinnern der KZ-Haft (Morituri, 1968). (Informationstext: Harrassowitz verlag)

Bruno Arich-Gerz

Literaturwissenschaftliches Studium in Köln, Promotion in Konstanz, Juniorprofessur in Darmstadt, seit 2014 an der Bergischen Universität Wuppertal.