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Erinnern und Lernen

Geschichte ist kein Fall fürs Museum, sie ist ein Schlüssel zur Zukunft. Erinnern bedeutet zugleich die Aneignung der eigenen Vergangenheit als ein Mittel gegen das (kollektive) Verdrängen und Vergessen. Wer sich erinnert, hat die Chance, aus der Geschichte zu lernen.

Wuppertal

Jüdisches Leben im Land der Täter. Deutschland nach 1945

mit Hans-Peter Föhrding, Dr. Heinz Verfürth (Autoren)

Zu den weniger bekannten Kapiteln deutscher Nachkriegsgeschichte zählt die Tatsache, dass nach dem Zweiten Weltkrieg osteuropäische 300.000 Juden vor Verfolgung nach Deutschland, d.h. ausgerechnet ins „Land der Täter“ flohen und dort als Überlebende der Schoah in Lagern für „Displaced Persons“ (DP), also Entwurzelte oder Staatenlose unter dem Schutz der Alliierten ein neues Leben begannen. Viele von ihnen zog bald weiter in den neuen Staat Israel oder in die USA. Manche blieben viel länger in den Lagern, die es an vielen Orten im Land gab. Die Autoren Hans-Peter Föhrding und Dr. Heinz Verfürth haben die Geschichte dieser zum Teil selbstverwalteten DP-Lager für jüdische Menschen untersucht und deren Alltagskultur am Beispiel der Lebensgeschichte einer Familie untersucht. Sie sprechen in der Politischen Runde über ihr Buch und zugleich über ein Stück deutscher Geschichte.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Hans-Peter Föhrding 16.10.17 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
10-0902w@217
6.00 €
 --  Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Casablanca und Co

Die Nazis im Hollywoodfilm

Am 26.11.1942, gut ein Jahr nach dem Kriegseintritt der USA, kam der Bogart-Klassiker „Casablanca“ ins Kino. Der Erfolg setzte ein, als am gleichen Ort eine wichtige Konferenz der Alliierten stattfand. Bogart und Bergman avancierten umgehend zu Stars. Andere Hollywood-Streifen wie Lubitsch´ “Sein oder Nichtsein” (1942) oder der Lang-Brecht-Film „Hangmen die also“(1942) schossen sich ebenfalls auf das Feindbild des stumpfsinnigen, aber herrischen Deutschen ein. War Chaplins antideutsche Tendenz in “Der große Diktator” (1940) noch von Teilen der Medien und der Öffentlichkeit kritisiert worden, verstärkte sich ab Ende 1941 die offizielle Tendenz, die Nazis und ihre Verbrechen deutlich drastischer auf der Leinwand zu zeigen. Mit Hilfe ausgewählter Ausschnitte aus „Casablanca“ (und einigen Sequenzen aus anderen US-Filmen der Zeit) wird zu klären versucht, welche historische Rolle das Medium Film als politisches Werkzeug spielte.

Die Veranstaltung folgt dem Prinzip „Pay what you like“ (= Zahle, was Du magst.)

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Dr. Torsten Reters 23.11.17 1* Do: 19:00-21:15 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
B222
10-0903w@217
0.00 €
 --  Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

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