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Inhaltsverzeichnis

Solingen

Japanische Tradition und Kulturtechniken

Workshop am Samstag

Die japanische Kultur bietet eine Fülle faszinierender Traditionen. Lassen Sie sich von Frau Fujiwara in die Tradition der Matcha-Teezeremonie einführen, in die Tradition der virtuosen Kunst des Blumensteckens und versuchen Sie nach eigener Vorlage, auf original japanischem Briefpapier mit Pinsel und Tusche einen kalligrafisch anmutigen Text zu erstellen (mit deutschen Buchstaben). Frau Fujiwara unterstützt Sie gerne mit vielen Ideen in der Aneignung der benötigten Technik. Sie stellt neben dem original japanischen Briefpapier auch Pinsel, Blumen und Matcha-Tee für die Teezeremonie zur Verfügung. Es wird daher zusätzlich zum Entgelt ein Unkostenbeitrag zwischen 10 und 15 EUR fällig, der im Workshop zu entrichten ist.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Sawako Fujiwara-Lindemann 21.9.19 1* Sa: 14:00-17:00 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
316
11-9129s@219
16.00 €
Plätze frei

Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Kunst in Auschwitz 1940-1945

In der menschenmordenden Welt des Konzentrationslagers Auschwitz war das Lagermuseum im Stammlager, im Block direkt neben dem Tor „Arbeit macht frei“, sicherlich eine der irrsinnigsten Einrichtungen. Das Museum geht auf die Initiative des polnischen Häftlings Franciszek Targosz zurück, den der Lagerkommandant Rudolf Höß während einer Kontrolle der Lagerwerkstätten beim Zeichnen von Pferden und Schlachtenszenen entdeckte. Das Lagerorchester von Auschwitz ist bekannt. Dass Häftlinge aber auch bildende Kunst geschaffen haben, bahnt sich erst langsam einen Weg in die kollektive Erinnerung. Das Lagermuseum in Auschwitz ist kein Einzelfall. In fast allen Lagern, Ghettos und Verstecken wurde Kunst geschaffen: Kunst war Widerstand, Kunst war geistiges Asyl, Flucht in eine andere Welt, Kunst war Selbstversicherung, weiterhin ein Mensch zu sein, Kunst war ein Mittel zum Überleben. Die Bedeutung dieser Artefakte wird jetzt, wo die letzten Überlebenden von uns gehen, stetig wachsen. Die Holocaust-Kunst wird zum emotionalen Zeugen des Menschheitsverbrechens Shoa. Jürgen Joseph Kaumkötter recherchierte viele Jahre im Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau und stellt in seinem Vortag die Kunst in Auschwitz vor, setzt sie in Relationen zu der Kunstsammlung des Zentrums für verfolgte Künste.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Jürgen Kaumkötter 5.11.19 1* Di: 18:30-20:45 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
322, Forum
10-5102s@219
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

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