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Politik auf der Bühne

Solingen

#kannmaleinerlichtmachen?

politisch-literarische Wortrevue mit Claudia Gahrke und musikalischer Begleitung

Der Mensch ist ein verletzliches Wesen, das um seine Sterblichkeit weiß. Widersprüchlichkeit erträgt er nur schwer. Zu seiner Selbstentlastung erzählt er sich Geschichten. Manche sind harmloser Klatsch im kosmischen Treppenhaus, andere in Aberglauben getunkte Verschwörungserzählungen. Zur Verbreitung letzterer trägt der Verschwörungsgläubige vorzugsweise Aluhut, denn sein Himmel hängt nicht voller Geigen, sondern Chemtrails. Unbehelligt von wissenschaftlicher Erkenntnis, ist die Erde in seinen Erzählungen eine Scheibe, von intelligenten Reptilien unterwandert oder von Frauen, die mit dem Teufel im Bunde stehen, um Schadenszauber auszuüben. Irgendwo im Hintergrund lauert eine Elite, die die Menschheit versklaven oder austauschen will, und zwischen veganen Köchen und fleischfressenden Pflanzen lebt Elvis weiter und zwar für immer!

Hat die Menschheit das wirklich nötig? Zeit für bessere Geschichten! Kann mal einer Licht machen?

Mit gebotenem Ernst, gebührendem Humor und viel Musik widmet sich die Wortrevue dem Phänomen Geheimwissen: Abstrusen Ideen, Mythen in Tüten, Echsen und Hexen, Dolchstoß- und anderen Legenden, und lässt jene Stimmen der Kunst zu Wort kommen, die Schönheit feiern, Perspektivwechsel wagen, die Wunde zeigen und Licht in das Dunkel bringen.

#kannmaleinerlichtmachen?, mit Texten von Heiner Müller, Christoph Schlingensief, Pina Bausch, Lion Feuchtwanger, Yayoi Kusama, Douglas Adams u.v.a.

„Mehr Licht!“ (Johann Wolfgang von Goethe)

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Claudia Gahrke 22.9.21 1* Mi: 19:00-20:15 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
322, Forum
10-8115s@221
7.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Der kulturpolitische Salon: Als Abenteurerin im Mathmos des Kulturbetriebs

Heike-Melba Fendel im Gespräch mit dem Regisseur und Autor Andreas Schäfer

Heike-Melba Fendel hat eine dieser 80er-Jahre-Karrieren in Kultur und Kunst gemacht. Nach der Schule ging die geborene Kölnerin nach New York, nicht zuletzt des Künstlers Basquiat wegen. Das wirtschaftliche Überleben sicherte eine Zeit lang ein Job als Stripteasetänzerin. New York war eine heiße Stadt und wuchs in dieser Zeit zum Hot Spot der Weltkunst. Sie belegte Schauspielkurse bei Lee Strasberg. Anschließend studierte sie Germanistik, Geschichte und politische Wissenschaften.

Ab 1985 begann sie als Journalistin und Filmkritikerin für „Spex“ und das „Süddeutsche Zeitung Magazin“ zu arbeiten. Schwerpunkte ihres Schreibens waren Film und Frauen. Später folgten Kolumnen in „Der Tagesspiegel“ und für „zeit online“. Sie wurde häufiger Gast in Volker Panzers Kultsendung “Nachtstudio”.

1991 gründete Heike-Melba Fendel die Veranstaltungs-, PR- und Künstleragentur Barbarella Entertainment GmbH mit Büros in Köln und Berlin, deren Inhaberin und Geschäftsführerin sie bis heute ist.

2009 schrieb sie „nur die: Ein Leben in 99 Geschichten“. 2017 erschien ihr Berlinale-Roman „Zehn Tage im Februar“ im Aufbau Verlag. Im Moment arbeitet sie an einem Roman über das New York der 80er Jahre.

Der Regisseur und Autor Andreas Schäfer spricht mit Heike-Melba Fendel über Frauen im Kulturbetrieb und über die politische Bedeutung von Karriere.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Andreas Schäfer 15.9.21 1* Mi: 19:00-20:30 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
322, Forum
10-5400s@221
0.00 €
wenige Plätze frei

Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Der kulturpolitische Salon: Als Mechanistin im Bauch der Theatermaschine

Sabrina Zwach im Gespräch mit dem Regisseur und Autor Andreas Schäfer

Die Badenerin Sabrina Zwach ist Theatermacherin, Autorin und Dramaturgin. Dabei fand sie sich in freier Selbsbestimmung auch schon in einem Hasenkostüm auf der Bühne wieder. Sie förderte die Karriere von Herbert Fritsch als Regisseur, arbeitete zwischenzeitlich fest an der Volksbühne Berlin und dem dortigen Berliner Ensemble. Inzwischen wirkt sie als freie Dramaturgin am Burgtheater in Wien genauso wie an der Deutschen Oper.

Mit Chez Company ist sie in einer interdisziplinär arbeitenden Künstler*innen-Gruppe, gegründet und geformt von Gesine Danckwart in Berlin, zu Hause. Ein Element der Arbeiten von Chez Company ist die Entwicklung von menschlichen Avataren.

Der Regisseur und Autor Andreas Schäfer spricht mit Sabrina Zwach über die politische Bedeutung von Theater.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Andreas Schäfer 3.11.21 1* Mi: 19:00-20:30 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
322, Forum
10-5401s@221
0.00 €
wenige Plätze frei

Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
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