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Politik - Geschichte - Umwelt aktuell

Unsere Veranstaltungen in den nächsten Wochen

Hier finden Sie unsere Veranstaltungen in den kommenden Wochen. Angebote unseres Kooperationspartners VHS-Wissen-live finden Sie am Ende der Seite. Unser vollständiges Programm und die Kontaktdaten unseres Fachbereichs finden Sie hier. hier

Die Veranstaltungen sind chronologisch sortiert und werden zeitnah ergänzt. Schauen Sie also gerne wieder vorbei!

Die Geschichte von Infrastruktur und Urbanisierung: Vohwinkel

Stadtgeschichte im Detail

Bis etwa 1800 war Vohwinkel ein unbedeutendes Gut im Westen Elberfelds. Danach setzte eine rapide Entwicklung ein durch Straßen- und vor allem Eisenbahnbau. Ursache und Folge des wirtschaftlichen und funktionalen Bedeutungswandels war ein starkes Bevölkerungswachstum. 1921 erhielt Vohwinkel zunächst Stadtrechte, bevor es 1929 Teil der neuen Stadt Wuppertal wurde und heute deren drittgrößter Stadtteil ist. Der stadthistorische Spaziergang führt mitten hinein in die Geschichte von Infrastruktur und Urbanisierung im Tal.

Treffpunkt: Grünanlage Vohwinkeler Straße / Bahnstraße an den Schwebebahnexponaten

Hinweis:

Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich. Barzahlung beim Kursleiter vor Ort.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Frank Khan 24.10.21 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
Google Maps
10-2113w@221
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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Wie können wir (wieder) miteinander streiten?

Zum 60. Geburtstag der Politischen Runde

Nach einer Umfrage des Allensbach-Instituts haben mehr Menschen in Deutschland das Gefühl, ihre politische Meinung nicht frei äußern zu können. Auf die Frage "Haben Sie das Gefühl, dass man heute in Deutschland seine politische Meinung frei sagen kann, oder ist es besser, vorsichtig zu sein?" antworteten 44 Prozent der Befragten - so viele wie noch nie -, dass es besser sei, vorsichtig zu sein. Da aber Meinungsunterdrückung durch Staat, Kirche oder Wirtschaft in Deutschland fraglos nicht existiert, kommen die Einschüchterungseffekte aus der Gesellschaft selbst.

Die Politische Runde war und ist seit 60 Jahren ein Ort des demokratischen Austausches, der Debatte und des „Miteinander-Redens“. Aus Anlass des 60. Jubiläums fragen alle vier Moderator*innen der Politischen Runde gemeinsam nach dem Stand der Debattenkultur in Deutschland. Wie kann fruchtbarer Streit die gesellschaftliche Debatte bereichern und welche Faktoren sind dafür entscheidend, dass wir über die wirklich wichtigen Themen (Klimakrise, Bildung, Digitalisierung, Coronafolgen, etc.) streiten und nicht über Currywürste und andere Nebensächlichkeiten wie im Bundestagswahlkampf?

Wie eine neue Streitkultur aussehen kann, hat die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Andrea Römmele in ihrem Buch „Zur Sache!“ ausgeführt. In der Jubiläums-Ausgabe der Politischen Runde seziert sie die aktuelle „Erregungsindustrie“ und zeigt auf, wie wir stattdessen produktiv miteinander streiten könnten: Bürgerinnen und Bürger, Politikerinnen und Politiker, Journalistinnen und Journalisten, Wuppertalerinnen und Wuppertaler.

Hinweis: Informationen zur Teilnahme an dieser Veranstaltung per Videokonferenz (Zoom) finden Sie tagesaktuell im Blog der Politischen Runde: https://politische-runde.de/

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Annette Hager 25.10.21 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
10-1107w@221
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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Die geschürte Angst vor der demografischen Entwicklung

- wie mit Bevölkerungsdaten Politik gemacht wird

Mit dem Argument des demografischen Wandels („Immer mehr Rentner*innen kommen auf immer weniger Beschäftigte“) wurden Reformen durchgeführt, die das gesetzliche Rentenalter anhoben, das Absicherungsniveau senkten, auf die Notwendigkeit privater Vorsorge verwiesen und letztlich dazu führten, dass das Risiko von Altersarmut auch zukünftig deutlich steigen dürfte. Die Argumentation dahinter wurde medial herauf und herunter als Selbstverständlichkeit dargestellt, an ihrer Logik sollte niemand zweifeln, bis heute bestimmt sie die Politik und bietet ihr eine scheinbar überzeugende Handlungsanweisung. Doch ist das Demografie-Argument wirklich so überzeugend wie behauptet? Oder verstecken sich hinter diesem Argument nur die Interessen einflussreicher gesellschaftlicher Gruppen (Finanzmärkte, Versicherungen, Arbeitgeber)? Der Vortrag belegt mit eingängigen volkswirtschaftlichen Betrachtungen, dass der Sozialstaat und die gesetzliche Rente finanzierbar sind, wenn die Umverteilung gestoppt wird.

Dr. Gerd Bosbach ist emeritierter Professor für Statistik und Empirie an der Hochschule Koblenz. Als ehemaliger Berater für das Statistische Bundesamt erhielt er einen tiefen Einblick in die politische Nutzung von Daten. Mit diesem Wissen begleitet er kritisch seit vielen Jahren die Demografie-Debatte.

Bitte beachten Sie: Bitte beachten Sie: Es gilt die 3-G-Regel.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Prof. Gerd Bosbach 25.10.21 1* Mo: 18:30-20:00 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
322, Forum
10-5103s@221
0.00 €
wenige Plätze frei

Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
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The Royals (eine deutsche Dynastie)

Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts änderte das Englische Königshaus seinen deutschen Namen in Windsor. Auch die Familie des kürzlich verstorbenen Prinzen Philip hieß ursprünglich Battenberg; dieser Name wurde in "Mountbatten" übertragen und anglisiert.

Die Verbindungen der Königlichen Familie zu Deutschland sind vielfältig, und so war auch das kulturelle Leben Englands und Deutschlands über Jahrhunderte eng verwoben.

It was only at the beginning of the 20th century that the Royal Dynasty in England changed its originally German name into "Windsor". This lecture explores the multi-facetted relations between the Royals and Germany against the background of Anglo-German relations as they developed over the centuries.

Dr. Ulrich Morgenroth ist Kulturreferent der Stadt Velbert.

Der Vortrag erfolgt in englischer Sprache und ist eine Kooperationsveranstaltung der Fachbereiche Englisch und Politik.

Bitte beachten Sie: Bitte beachten Sie: Es gilt die 3-G-Regel.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Dr. Ulrich Morgenroth 28.10.21 1* Do: 18:30-20:00 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
322, Forum
10-5215s@221
0.00 €
wenige Plätze frei

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Schlichten statt richten: Das Schiedsamt in Solingen

eine Chance zur außergerichtlichen Konfliktbeilegung!

Auch in Solingen kommt es unter Nachbarn immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten. Um diese Auseinandersetzungen - friedlich und kostengünstig- zu lösen, ist das Schiedsamt eine ideale Einrichtung. Schiedsleute schlichten als neutrale Personen auf kostengünstige Weise, verglichen mit einem Gerichtsverfahren, und die Erfolgsquote liegt bei ca. 70 Prozent. Dennoch herrscht in der Öffentlichkeit leider häufig Unkenntnis über die Institution Schiedsamt und auch über die Vorgehensweise in einem Schiedsverfahren. In der Veranstaltung wird daher eine typische Schiedsverhandlung von erfahrenen Schiedsleuten nachgestellt, so dass die grundlegenden Merkmale und Zielsetzungen des Schiedsverfahrens deutlich werden.

Bitte beachten Sie: Es gilt die 3-G-Regel.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Herbert Gerbig 29.10.21 1* Fr: 17:30-19:45 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
322, Forum
10-5116s@221
0.00 €
wenige Plätze frei

Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
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Erinnerungen an mein Wuppertal

Auch eine so junge Stadt wie Wuppertal, die noch keine 100 Jahre alt ist, ändert rasch ihr Gesicht. Das betrifft nicht nur Kriegseinwirkungen, sondern auch den normalen Lauf der Zeit seit 1945. In diesem Kurs stellt der Referent Frank Khan historische Aufnahmen der Stadt vor und erforscht zusammen mit den Teilnehmer*innen die Geschichte verschiedener Orte bis in die Gegenwart. Welche Erinnerungen haben Sie an Wuppertal?

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Frank Khan 26.10.-7.12.21 7* Di: 10:30-12:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
A011 (Forum)
10-2100w@221
25.00 €
Plätze frei

Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
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So ist Tabarka (Tunesien)

in Kooperation mit dem Freundeskreis Tabarka

Der Freundeskreis Tabarka schaut an diesem Abend an die afrikanische Küste Tunesiens. Die Verbindungen zwischen Wuppertal und Tabarka sind noch recht jung und resultieren zum einen aus den Umwälzungen des arabischen Frühlings und zum anderen aus Kontakten tunesischstämmiger Wuppertaler*innen. Die Stadt, die seit der Antike besiedelt ist, ist geprägt durch die Lage direkt am Mittelmeer und den Korkeichenwald am Fuße des Atlas-Gebirges aus. Etwa 15.000 Menschen leben in der Stadt unweit der algerischen Grenze.

Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip Pay what you like." (Zahle, was Du magst.)

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Dietmar Bell 26.10.21 1* Di: 19:00-20:30 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
A011 (Forum)
10-3514w@221
0.00 €
wenige Plätze frei

Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
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Altbau-Neu! Wie kann eine klima-und sozialgerechte Sanierung bei Bestandsbauten funktionieren ?

Veranstaltung in Kooperation mit dem Klimanetzwerk Wuppertal u.v.m.

Was ist zu tun, was gibt es für Widerstände und welch Konzepte gibt es zu ihrer Lösung? Auch wenn der Zuspruch zu nachhaltigem Wohnen zunimmt, so kann sowohl die Eigentümerstruktur als auch die Mieter, oder auch die Finanzierung einer nötigen Transformation des urbanen Gebäudebestandes im Wege stehen. Wie sich Wege finden lassen, die urbane Transformation trotzdem anzugehen, ist das Thema dieses Abends. Anhand von wissenschaftlichen Erkenntnissen, an Best Practice Beispielen, innovativen Ideen und im Diskurs mit ausgewählten Praktikern und natürlich dem Publikum gehen wir der Sache auf den Grund.

Referent*innen der drei Veranstaltungen Klimagerechtes Bauen:

Dr. Daniel Lorberg, ist Projektleiter des Projektes Solar Decathlon Europe 21/22 (SDE21/22) sowie Kurator desLiving Lab. NRW. Und war davor Geschäftsführer ders Instituts f+r Politikwissenschaften an der Bergischen Uni Wuppertal (BUW). Er studierte Wirtschaft, Recht und Europawissenschaften und provierte mit einer politökonomischen Arbeit über den Wandel der Weltwirtschaftsstruktur im Zuge der Digitalisierung.

Frauke Rottschy, ist beim SDE21 Leiterin der Teamkommunikation und betreut die 18 internationalen Teilnehmerteams. Sie ist Architektin (Dipl.-Ing.) und Wirtschaftsingenieurin (MBA & Eng.) und ist seit 2019 als wiss. Mitarbeiterin an der BUW tätig. Sie arbeitete in mehreren Architekturbüros in München, Ulm und Düsseldorf, Ihr Schwerpunkt lag dabei im Bereich Wohnungsbau, sowohl im Neubau als auch in der Umnutzung von Bestandsgebäuden im urbanen Raum. Während ihres Studiums an der Technischen Universität Darmstadt, nahm sie am Solar Decathlon in Washington D.C. teil und belegte zusammen mit ihrem Team den 1. Preis im Gesamtwettbewerb.

Dr.-Ing. Katharina Simon, ist Projektleiterin des Projektes Living Lab. NRW sowie Leiterin des Bereichs „Architektur und urbane Innovation” im internationalen Projekt SDE21/22 und Co-Leiterin des Gesamtprojektes. Sie studierte Architektur, mit dem Fokus auf ressourcenoptimiertes Bauen und sieben Jahre lang am Lehrstuhl für Städtebau an der BUW tätig, wo sie 2017 promovierte. In dieser Zeit lehrte und forschte sie an der Schnittstelle von Stadt und Energie, u.a. als Co-Subtask Leader in der IEA SHC Task 51 „Solar Energy in Urban Planning”. Anschließend war sie wiss. Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bauphysik und Technische Gebäudeausrüstung der BUW tätig, wo sie an national geförderten Forschungsprojekten arbeitete und an der Akquise des Projektes SDE21 beteiligt war. Zu dieser Zeit war sie ebenfalls Mitglied der wissenschaftlichen Begleitforschung „EnEff.Gebäude.2050”.

Ansprechperson und Anmoderation: Beate Petersen, Kernteam Klimanetzwerk Wuppertal und Projektkooperation "Klimagerechtigkeit"

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts „Klimagerechtigkeit machen - Hier und Jetzt!“ und unter Einbeziehung der bestehenden Kooperationsreihe „Klima“ von Bergischer VHS & Klimanetzwerk Wuppertal statt. Finanziert wird das Projekt u.a. aus Mittel der Stadt Wuppertal und des Bundesprogramms "Demokratie Leben". Weitere Informationen finden sich unter: http://www.PrimaKlima21.net

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Beate Petersen 27.10.21 1* Mi: 19:00-20:30 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
A011 (Forum)
10-3202w@221
0.00 €
wenige Plätze frei

Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
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„Warum die Menge ihren Führer liebt?“

Wie Freuds Psychologie den Faschismus und den Populismus erklärt

Warum die Menge einen Führer braucht? Das entschlüsselte Freuds „Massenpsychologie und Ich-Analyse“ den staunenden Zeitgenossen vor 100 Jahren. 12 Jahre vor Hitlers Machtübernahme skizziert er, wie frustrierte Liebesenergien (hier: verdrängte Wünsche und Leidenschaften) eine populistische Massenbildung sowie einen damit einhergehenden Führerkult hervorbringen. Das Entstehen des Nationalsozialismus und neuer populistischer Bewegungen klären wir auch mit Blich auf die Arbeiten von Le Bon („Psychologie der Massen“), Reich („Massenpsychologie des Faschismus“), Kracauer („Von Caligari zu Hitler“) und Fromm („Anatomie menschlicher Destruktivität“).

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Dr. Torsten Reters 28.10.21 1* Do: 19:00-21:15 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
B220
10-2303w@221
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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Entlang der "Prachtallee": Unterbarmen

Stadtgeschichte im Detail

Stadthistorische Wanderung mit einem "Blick" hinter Haus-, Kirchen- und Fabrik-Fassaden durch die Viertel entlang der ehemaligen "Prachtallee". Die Entwicklung des gesellschaftlichen Lebens im Prozess der Industrialisierung und Urbanisierung lässt sich auch heute noch nachvollziehen.

Treffpunkt: Eingang Friedrich-Engels-Haus, Engelsstr.10

Hinweis:

Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich. Barzahlung beim Kursleiter vor Ort.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Frank Khan 31.10.21 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
Google Maps
10-2114w@221
5.00 €
wenige Plätze frei

Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
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Unter Ponys und Schafen – die Shetlandinseln

Vortrag mit Lichtbildern

Hoch im Nordosten Europas, zwischen Schottland und Norwegen, liegen die Shetlandinseln. Sie gehören heute zu Großbritannien – doch das war nicht immer so. Seit mehr als drei Jahrtausenden sind diese Inseln bewohnt. Jarlshof, der Broch von Mousa und Old Scatness gehören zu den herausragenden Zeugnissen dieser frühen Besiedlung.

Die Inseln bestechen vor allem durch ihre atemberaubende Landschaft: Sanfte sattgrüne baumlose Hügel, Steilküsten mit tiefen Einschnitten, Naturbögen, einzelne Felsnadeln im Meer und zwischendurch ein weißer Sandstrand. Es ist ein Paradies für Seevögel und ein Königreich für Ponys und Schafe.

Das Leben ist beschaulich und ruhig, Autofahren angenehm. Die 23.000 Einwohner verteilen sich auf 16 von etwa 100 Inseln. Dank des Golfstroms ist das Klima mild, aber recht feucht. Blauer Himmel und Sonnenschein wechseln oft mehrmals täglich mit Nebel, Regen und Sturm.

Mehrere Wochen bereiste die Referentin die Inseln mit dem Mietwagen. Im Mittelpunkt der Reise standen vor allem die Natur und die historischen Ausgrabungsstätten. Einen fotografischen Einblick erhalten Sie über die Homepage: www.astrid-padberg.de

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Astrid Padberg 2.11.21 1* Di: 19:00-21:15 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
A011 (Forum)
10-3505w@221
6.00 €
Plätze frei

Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
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Zeitwerkstatt an der Bergischen VHS

Ein Workshop für Wuppertaler*innen!

Häuser, Straßen, diese Stadt – das alles steht ja nicht zufällig hier rum. Wann wurde was warum gebaut? Und warum ausgerechnet hier? Von was für Menschen? Was war davor?

Im Winter 2020/2021 reist der Workshop Zeitwerkstatt in die Vergangenheit des Stadtviertels Elberfeld. Mit journalistischen Mitteln machen sich die Teilnehmenden auf die Suche nach der Wahrheit, nehmen Orte und Objekte

unter die Lupe und befragen Zeitzeug*innen. Die Workshop-Ergebnisse wurden anschließend gemeinsam veröffentlicht.

Ein Workshop für Wuppertaler*innen!

Stellt die richtigen Fragen!

Im Workshop Zeitwerkstatt lernt ihr die Grundlagen der Recherche, das Auswerten von Quellen, das Finden der richtigen Form der Publikation und nicht zuletzt das wichtigste Werkzeug: Die Fähigkeit, die richtigen Fragen zu

stellen.

Werft einen Blick in die Vergangenheit!

Die Zeitwerkstatt eröffnet die Möglichkeit, anhand der historischen Entwicklungen im eigenen

Stadtviertel den Blick auf das große Ganze zu werfen. Es geht auf die Suche nach der historischen Wahrheit – wenn es denn eine objektive Wahrheit geben kann.

Lokale Geschichte, globale Auswirkungen

Der Workshop unterstützt die Recherche in vielen möglichen Themenfeldern, von Kriegserfahrung zu Kolonialismus, von Globalisierung bis zu Einwanderung. Die Informationen kommen aus vielen Quellen, seien sie digital, aus dem

Stadtarchiv oder Aussagen von Zeitzeugen. Auch die Form der Dokumentation ist frei – Text, Fotos, Illustrationen oder digitale Medien wie Podcasts oder Videos sind möglich!

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Fabian Mauruschat 3.11.21-19.1.22 7* Mi: 18:00-20:30 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
B220
10-2000w@221
38.00 €
Plätze frei

Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
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Der Widerstand aus der Solinger Arbeiterbewegung 1933-1945

Nach dem Reichstagsbrand am 27.2.1933 setzte eine umfassende Verhaftungswelle ein. Die Polizeigefängnisse im Stadthaus, in Wald usw. und auch die Gerichtsgefängnisse in Solingen und Ohligs waren schnell überfüllt, sodass ein Teil der Solinger Schutzhäftlinge in die neu entstandenen Konzentrationslager in Wuppertal-Kemna, Brauweiler und im Emsland gebracht wurden.

Die Solinger Linke blieb aber trotz der Verhaftungen und der schockierenden Erfahrungen in den Konzentrationslagern widerständig. In Solingen konnte die illegalisierte KPD im September 1934 noch bei einer beachtlichen Zahl von 512 Mitgliedern Beiträge kassieren. Die Druckerei von Georg Haberer in Solingen-Ohligs in der Fürker Str. 30 versorgte noch in der zweiten Jahreshälfte 1934 die kommunistische Widerstandsbewegung reichsweit mit (illegalen) Druckerzeugnissen. Solinger Akteure wie Paul Claasen, Ernst Bertram und Wilhelm Reeks wurden zu leitenden Funktionären der kommunistischen Widerstandsbewegung im Bergischen Land und waren von 1934 bis 1936 am Wiederaufbau von freien Gewerkschaftsgruppen im Großraum Wuppertal beteiligt.

Neben der KPD hatten sich insbesondere die sogenannten Zwischengruppen SAP, KPO und die trotzkistische „Linke Opposition“ (LO) im Solinger Widerstand engagiert.

1934 schlossen sich mindestens zehn Solinger Sozialdemokraten um Paul Kircheis, Max Richter, Fritz Schäfer und Ernst Gnoß einem illegalen Lesezirkel an, der von dem sozialdemokratischen Netzwerk um die Fahrer der Brotfabrik Germania in Hamborn mit illegaler Literatur versorgt wurde.

Der nationalsozialistische Verfolgungsapparat schlug aber zurück. Zahlreiche Widerstandskämpfer aus Solingen wurden von 1933 bis 1937 verhaftet und von dem Oberlandesgericht (OLG) in Hamm wegen Vorbereitung zum Hochverrat verurteilt.

Dr. Stephan Stracke ist freier Historiker und Lehrbeauftragter an der Bergischen Universität Wuppertal.

Bitte beachten Sie: Bitte beachten Sie: Es gilt die 3-G-Regel.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Dr. Stephan Stracke 2.11.21 1* Di: 18:30-20:00 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
322, Forum
10-5207s@221
0.00 €
wenige Plätze frei

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Der kulturpolitische Salon: Als Mechanistin im Bauch der Theatermaschine

Sabrina Zwach im Gespräch mit dem Regisseur und Autor Andreas Schäfer

Die Badenerin Sabrina Zwach ist Theatermacherin, Autorin und Dramaturgin. Dabei fand sie sich in freier Selbstbestimmung auch schon in einem Hasenkostüm auf der Bühne wieder. Sie förderte die Karriere von Herbert Fritsch als Regisseur, arbeitete zwischenzeitlich fest an der Volksbühne Berlin und dem dortigen Berliner Ensemble. Inzwischen wirkt sie als freie Dramaturgin am Burgtheater in Wien genauso wie an der Deutschen Oper.

Mit Chez Company ist sie in einer interdisziplinär arbeitenden Künstler*innen-Gruppe, gegründet und geformt von Gesine Danckwart in Berlin, zu Hause. Ein Element der Arbeiten von Chez Company ist die Entwicklung von menschlichen Avataren.

Der Regisseur und Autor Andreas Schäfer spricht mit Sabrina Zwach über die politische Bedeutung des Theaters.

Bitte beachten Sie: Bitte beachten Sie: Es gilt die 3-G-Regel.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Andreas Schäfer 3.11.21 1* Mi: 19:00-20:30 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
322, Forum
10-5401s@221
0.00 €
wenige Plätze frei

Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
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Nachfragen erwünscht - Solingen im Gespräch mit Hans-Werner Bertl

Aufsichtsratsvorsitzender des Bau- und Sparvereins Solingen

„Wohnen verstehen wir als ein Grundrecht für Menschen – und wir können das auch umsetzen.“ – Mit diesen Worten beschreibt Hans-Werner Bertl, Aufsichtsratsvorsitzender des Spar-und Bauvereins Solingen eG (SBV) eine politische Kernforderung wie auch das Selbstverständnis und die Handlungsmaxime seiner Genossenschaft, der größten Wohnungsgenossenschaft im Rheinland. Entsprechend ausgerichtet sind die Zielsetzungen des SBV: Sicherstellung bezahlbaren Wohnraumes, Vermeidung von Gentrifizierung und Gewährleistung von Nachhaltigkeit durch geeignete ökologische Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen. Geschichte und Zielsetzungen des SBV stehen dabei im Mittelpunkt des Gesprächs, das Susanne Koch, Redakteurin des Solinger Tageblatts, unter aktiver Einbindung des Publikums mit Hans-Werner Bertl führt, doch auch allgemeine Fragen zur Wohnungssituation in Solingen, zu den Problemen und den Erfordernissen am Wohnungsmarkt werden thematisiert.

Bitte beachten Sie: Es gilt die 3-G-Regel.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Susanne Koch 4.11.21 1* Do: 19:00-21:15 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
322, Forum
10-5011s@221
0.00 €
wenige Plätze frei

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Friedhöfe Hochstr.

Friedhöfe – Ansichten & Geschichte(n)

An der Hochstraße in Elberfeld findet man ein wahres „Friedhofscluster“. Exemplarisch betrachten wir zwei unterschiedliche evangelische Friedhöfe (lutherisch vs. reformiert), sowie einen katholischen Friedhof mit ihrer jeweils unterschiedlichen Gestaltung. Insbesondere die Friedhofskapellen und sonstigen architektonischen Merkmale unterscheiden sich ebenso deutlich wie die individuelle Grabgestaltung und -pflege. Geplant ist darüber hinaus ein kleiner Abstecher zum nahe gelegenen niederländisch-reformierten Friedhof an der Katernberger Straße. Er gestattet nämlich einen Einblick in ein völlig anderes, sehr eigenwilliges Gestaltungskonzept.

Treffpunkt: Am Eingangstor ev. Lutherischer Friedhof Hochstraße 4, 42105 Wuppertal

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Christian Deimel 4.11.21 1* Do: 14:00-16:15 (Auswä)
Google Maps
10-2103w@221
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
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Vom Novemberpogrom bis zu den Deportationen - die Rolle der Wuppertaler Gestapo

Über die konkrete Verantwortung der Wuppertaler Gestapo für die Drangsalierung, Entrechtung und Ermordung der Wuppertaler Juden und Jüdinnen ist nur wenig bekannt. 80 Jahre nach den ersten Deportationen in die Ghettos Litzmannstadt und Minsk begeben wir uns auf die Spuren der Wuppertaler Gestapo und besuchen die Wuppertaler "Tatorte".

Treffpunkt: am Denkmal im Deweerthschen Garten

Hinweis:

Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich. Barzahlung beim Kursleiter vor Ort.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Dr. Stephan Stracke 7.11.21 1* So: 14:30-16:45 (Auswä)
Google Maps
10-2106w@221
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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Mit der Vergangenheit brechen? Was und warum wir (nicht) aus Krisen lernen.

Politische Runde mit Dr. Joris Steg

Finanzkrise, Klimakrise, Corona-Krise. Das letzte Jahrzehnt war geprägt von krisenhaften Phänomenen mit drastischen Einschnitten in das gesellschaftliche Leben, die Wirtschaft, die Umwelt und unsere Wahrnehmungen. Überkommende Traditionen werden in Frage gestellt oder erbittert verteidigt. Dr. Joris Steg, Soziologe an der Bergischen Universität, untersucht Krisen auf ihr Transformationspotential. Wann führen Krisen zu Veränderungen, zu wirtschaftlichen und politischen Revolutionen, wie sie etwa Friedrich Engels im langen 19. Jahrhundert erlebte (und selber antrieb)? In der Politischen Runde berichtet er von seiner Forschung zu diesem hochaktuellen Thema und debattiert, ob wir aus Krisen lernen und ob wir mit der Vergangenheit brechen müssen.

Hinweis: Informationen zur Teilnahme an dieser Veranstaltung per Videokonferenz (Zoom) finden Sie tagesaktuell im Blog der Politischen Runde: https://politische-runde.de/

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Dr. Joris Steg 8.11.21 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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10-1108w@221
0.00 €
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So ist Be‘er Sheva (Israel)

in Kooperation mit dem Freundeskreis Be‘er Sheva

Der Freundeskreis Be‘er Sheva schaut an diesem Abend nach Israel. Be‘er Sheva liegt rund 100 Kilometer südlich von Jerusalem und Tel Aviv im nördlichen Teil des Negev. In der Wüstenstadt leben rund 220.000 Menschen. Be’er Sheva ist als die „Stadt Abrahams“ mit Jericho eine der beiden ältesten Städte (Siedlungen), die in der Bibel erwähnt werden. Eine bedeutende Rolle spielen moderne Forschungs- und Entwicklungszentren und das reiche kulturelle Leben der Universitätsstadt, die seit 1977 mit Wuppertal verbunden ist. Be’er Sheva gehört zu den am stärksten expandierenden Städte Israels aufgrund vieler Immigrant*innen und der starken Ansiedlung moderner Unternehmen für Cybertechnologie.

Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip Pay what you like." (Zahle, was Du magst.)

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Arno Gerlach 9.11.21 1* Di: 19:00-20:30 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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A011 (Forum)
10-3515w@221
0.00 €
Plätze frei

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Napoléon, die Preußen und das Wuppertal Heimatstadt zu Beginn des 19. Jahrhunderts

Unsere Heimatstadt zu Beginn des 19. Jahrhunderts

Mit Napoléon änderte sich alles! Die Reformen und Gesetze, die der französische Kaiser in der Zeit der französischen Besetzung des Bergischen Landes zu Beginn des 19. Jahrhunderts auf den Weg brachte, konnten auch durch die Zeit nach seiner Niederlage in Waterloo nicht gänzlich zurückgenommen werden. Das frühe 19. Jahrhundert ist eine für das Wuppertal äußerst spannende Zeit, die durch große Ideen geprägt wurde. Diese kulturellen und wirtschaftlichen Projekte wollen wir uns gemeinsam erschließen.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Heiko Schnickmann 11.11.21 1* Do: 19:00-20:30 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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B220
10-2201w@221
0.00 €
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Der Arrenberg und die "soziale Frage"

Quartiergeschichte(n) im Wuppertal von West nach Ost.

Entlang der Wupper am Arrenberg, unterhalb der Stadt, lagen die Textilfärbereien, die auch der Wupper ihre Farben gaben. In diesem Industriequartier baute die Stadt Elberfeld einige ihrer Sozialeinrichtungen, das Waisenhaus, das Armenkrankenhaus und ein Altenstift. Die Stadt hatte mit dem "Elberfelder Armenpflegesystem" (seit 1852) eine Vorreiterrolle in der Armenfürsorge übernommen. Ein Modell, das landes- und europaweit kopiert wurde.

Treffpunkt: Trinitatis- Kirche, Arrenberger Str./ Ecke Masuren Str

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Frank Khan 14.11.21 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
Google Maps
10-2115w@221
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
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Frank Khan 8.5.22 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
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10-3204w@122
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
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Die fünfte industrielle Revolution: Wie wird Wuppertal zum Circular Valley?

Politische Runde mit Dr. Carsten Gerhardt

Am Gaskessel in Heckinghausen, unweit der Stelle, an dem Friedrich Bayer mit seinen Farbenfabriken im 19. Jahrhundert in die Industrialisierung startete, beginnt die fünfte industrielle Revolution. Zumindest wenn es nach Dr. Carsten Gerhardt geht. Der Begründer der Wuppertaler Bewegung hat das Circular Valley ins Leben gerufen, dessen Schirmherr der Wirtschaftsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Andreas Pinkwart, ist. Die von Friedrich Engels und Karl Marx beklagte Ausbeutung der Arbeiterklasse im 19. Jahrhundert hat längst auch auf die Ressourcen unseres Planeten übergegriffen. Doch diese sind endlich. Die Kohlenschätze des Ruhrgebiets sind für immer verbrannt. Die Wirtschaft des 21. Jahrhunderts muss nachhaltig werden. Wie das Circular Valley dazu beitragen kann, erklärt Dr. Carsten Gerhardt in der Politischen Runde.

Hinweis: Informationen zur Teilnahme an dieser Veranstaltung per Videokonferenz (Zoom) finden Sie tagesaktuell im Blog der Politischen Runde: https://politische-runde.de/

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Dr. Carsten Gerhardt 15.11.21 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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10-1109w@221
0.00 €
wenige Plätze frei

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Vor 75 Jahren: Demokratischer Neubeginn unter britischer Kontrolle

Im Februar 1946 begann das Demokratisierungsprogramm der Britischen Militärregierung für ihre Besatzungszone auf kommunaler Ebene. Stadtverordnete wurden entsprechend der vermuteten Wählergunst der politischen Parteien berufen, der Kommunist Albert Müller zum Oberbürgermeister für Solingen ernannt. Gemäß dem britischen Vorbild der neuen Gemeindeverfassung stand neben dem ehrenamtlichen Oberbürgermeister als Vorsitzendem der Stadtverordnetenversammlung ein hauptamtlicher Oberstadtdirektor an der Spitze der Kommunalverwaltung. Für dieses Amt wurde Gerhard Berting im März 1946 gewählt. 17 Jahre leitete er die Geschicke der Solinger Stadtverwaltung. Sein Beitrag zum Wiederaufbau der Klingenstadt kann nicht überschätzt werden. Im Oktober 1946 fanden dann die ersten freien Wahlen auf lokaler Ebene nach dem Ende der NS-Diktatur statt. Zum Oberbürgermeister Solingens wählte die Mehrheit der Stadtverordneten den Christdemokraten Gerhard Hebborn.

Ralf Rogge, der Leiter des Stadtarchivs Solingen, wird sich in seinem Vortrag mit den handelnden Personen, ihren Spielräumen und den Rahmenbedingungen auseinandersetzen.

Bitte beachten Sie: Bitte beachten Sie: Es gilt die 3-G-Regel.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Ralf Rogge 10.11.21 1* Mi: 18:30-20:00 (SG-Mi) Mummstraße 10
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322, Forum
10-5224s@221
0.00 €
wenige Plätze frei

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Solidarnosc - Geschichte einer Gewerkschaft

„Solidarnosc hat auch mein Leben geprägt“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel während ihres Besuches in Polen 2017 und verwies damit auf die geschichtliche Rolle der Gewerkschaft bei der Transformation der sozialistischen Regime in Osteuropa. Entstanden im August 1980 nach landesweiten Streiks, war die Solidarnosc die erste von Partei und Regierung unabhängige Gewerkschaft in Polen und Osteuropa und verfügte bald über 10 Millionen Mitglieder. Nach der Verhängung des Kriegsrechts im Dezember 1981 wurde sie allerdings verboten, Tausende Gewerkschafter wurden verhaftet und interniert. Doch der einsetzende friedliche Widerstand gegen die Regierung – Lech Walesa erhielt dafür 1983 den Friedensnobelpreis, zur Wirklichkeit gehört aber auch, dass ein Flügel der Gewerkschaft durchaus mit Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung sympathisierte - blieb nicht folgenlos, nach 1988 führten Gespräche am Runden Tisch und halbwegs freie Wahlen dazu, dass die Solidarnosc mit Tadeusz Mazowiecki den ersten nichtkommunistischen Ministerpräsidenten stellen konnte. Beobachter sehen darin aber auch den Anfang vom Bedeutungsverlust der Gewerkschaft, wurde sie doch in den nachfolgenden Jahren für die wirtschaftlichen Härten der Transformationszeit hauptsächlich verantwortlich gemacht. Die Mitgliederzahl ist stark gesunken, zur PiS-Regierung besteht heute ein durchaus ambivalentes Verhältnis.

Die Buchautorin und freie Journalistin bei der Deutschen Welle Barbara Coellen berichtet über die historische Rolle der Solidarnosc und ihre aktuelle Bedeutung.

Bitte beachten Sie: Bitte beachten Sie: Es gilt die 3-G-Regel.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Barbara Cöllen 17.11.21 1* Mi: 18:30-20:00 (SG-Mi) Mummstraße 10
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322, Forum
10-5101s@221
0.00 €
wenige Plätze frei

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The Glorious Revolution

There is no doubt that modern parlamentarism has its origins in the United Kingdom. Even though its roots are to be found in the Middle Ages, it was the events of the 17th century that led to a new form of government: Constitutional monarchy, as it still exists today, was created after the Civil Wars in the Glorious Revolution.

Der Vortrag erfolgt in englischer Sprache.

Dr. Ulrich Morgenroth ist Kulturreferent der Stadt Velbert.

Bitte beachten Sie: Bitte beachten Sie: Es gilt die 3-G-Regel.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Dr. Ulrich Morgenroth 18.11.21 1* Do: 18:30-20:00 (SG-Mi) Mummstraße 10
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322, Forum
10-5223s@221
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Kinderarmut in Deutschland

Wie keine Generation vor ihr ist die Gruppe der heutigen Kinder sozial tief gespalten: Während die jungen Menschen aus wohlhabenden, reichen und hyperreichen Familien materielle Sicherheit genießen und eine Führungsposition in der globalisierten Wirtschafts- und Finanzwelt besetzen können, bleiben ihren Altersgenoss*innen aus sozial benachteiligten Familien diese Chancen versagt. Ungefähr jedes fünfte Kind wächst hierzulande in relativer (Einkommens-)Armut auf, und jedes siebte Kind lebt von Sozialgeld bzw. Hartz IV, was zu gesundheitlichen und psychosozialen Beeinträchtigungen führt. Diese Kinder haben auch schlechtere Bildungschancen und Berufsperspektiven. Armut vererbt sich dabei sozial: Aus den armen Kindern werden später arme Erwachsene, die wieder arme Kinder bekommen, wenn der Teufelskreis nicht durchbrochen wird.

Prof. Dr. Christoph Butterwegge lehrte von 1998 bis 2016 Politikwissenschaft an der Universität zu Köln und forscht seit einem Vierteljahrhundert zu Fragen von Armut und ungleichen Bildungs- und Lebenschancen in Deutschland.

Bitte beachten Sie: Bitte beachten Sie: Es gilt die 3-G-Regel.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Prof. Dr. Christoph Butterwegge 19.11.21 1* Fr: 18:00-19:30 (SG-Mi) Mummstraße 10
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322, Forum
10-5102s@221
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wenige Plätze frei

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Mustang Mustang

Filmdrama der Regisseurin Deniz Gamze Ergüven, 2015, 97 Minuten, Altersfreigabe: ab 12 Jahre

Es ist Sommeranfang, und in einem Dorf im Norden der Türkei kehren Lale und ihre vier Schwestern von der Schule heim. Unschuldige Spiele mit einigen Jungen aus dem Dorf werden von der Großmutter und Verwandten als Unsittlichkeit ausgelegt, was einen Skandal mit unvorhergesehenen Konsequenzen auslöst.

Das Haus der Familie wird zu einem Gefängnis, die Hausarbeit drängt die Schulaufgaben in den Hintergrund, und sogar Hochzeiten werden arrangiert. Angetrieben von ihrem Wunsch nach Freiheit, sprengen die fünf Schwestern die Grenzen, die ihnen auferlegt wurden.

Bitte beachten Sie: Bitte beachten Sie: Es gilt die 3-G-Regel.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

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Preis
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Amnesty International Ortsgruppe Solingen 23.11.21 1* Di: 18:00-20:15 (SG-Mi) Mummstraße 10
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Deutschland im Herbst 2021

Die aktuelle politische Situation nach der Bundestagswahl

Die Bundestagswahl 2021 steht für eine umfassende Neuausrichtung der deutschen Politik:

• Die Ära Merkel ist am Ende.

• Die Balance und das Kräfteverhältnis zwischen den Parteien ordnet sich grundsätzlich neu. Sowohl in der gesellschaftlichen Mitte. Wie auch an den entrüsteten Rändern.

• Und die Stimmungslage der Wählerinnen und Wähler ist nach einer langen Phase der Pandemie und der selbst auferlegten sozialen Isolierung so undurchschaubar und wankelmütig wie schon lange nicht mehr.

• Dazu tritt ein deutliches Gefühl der globalisierten Bedrohung und Verunsicherung durch Epidemien, Klimawandel und eine nie zuvor erlebte Vielzahl an kriegerischen Krisen.

Wie haben die Wählerinnen und Wähler reagiert? Wie erklären sich die Verschiebungen? Und wie sehen die Perspektiven für eine Neuordnung der politischen Landschaft aus?

Prof. Dr. Lietzmann ist Jean-Monnet Professor for European Studies an der Bergischen Universität Wuppertal.

Bitte beachten Sie: Bitte beachten Sie: Es gilt die 3-G-Regel.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

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Preis
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Prof. Dr. Hans J. Lietzmann 25.11.21 1* Do: 18:30-20:00 (SG-Mi) Mummstraße 10
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VHS-Wissen-live-Vorträge als Livestream

Mit Beginn des zweiten Halbjahres 2020 nimmt die Bergische Volkshochschule das digitale Bildungsangebot von "vhs wissen live" ins Programm. Initiiert von der Volkshochschule Südost im Landkreis München sowie der Volkshochschule Erding, bietet die Plattform ein hochwertiges Vortragsangebot aus Politik, Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft. Zu den Kooperationspartnern gehören unter anderem die Max-Planck-Gesellschaft, das Goethe-Institut sowie die Süddeutsche Zeitung. Höchste wissenschaftliche und publizistische Aktualität ist somit gewährleistet.

Dabei steht Ihnen das Angebot entgeltfrei zur Verfügung. Sie können die für Sie interessanten Vorträge als Livestream verfolgen und sich an Diskussionen oder Fragerunden über den Live-Chat beteiligen. Die technischen Anforderungen an Ihre Geräte daheim sind gering. Erforderlich ist nur Ihre Anmeldung für den gewählten Vortrag bei der Bergischen Volkshochschule und das Hinterlegen einer Mailadresse. Die Zugangsdaten zur Veranstaltung erhalten Sie zeitnah, aber rechtzeitig zur gewünschten Veranstaltung.

Aufbrechen und Überleben - die Friedenspreisträgerin Tsitsi Dangarembga

Livestream einer „VHS-Wissen live"-Veranstaltung

Sie gilt als wichtigste Stimme für Gleichberechtigung und gesellschaftliche Teilhabe in Simbabwe: die Schriftstellerin und Filmemacherin Tsitsi Dangarembga erhält am 24. Oktober den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

Auf ihrer anschließenden Lesereise kommt sie am Donnerstag, 28. Oktober nach Ahaus. Im Mittelpunkt der Veranstaltung in der Stadthalle im Kulturquadrat (Beginn: 19:30 Uhr) stehen ihre beiden Romane „Aufbrechen“ (original: „Nervous conditions“, 1988) und „Überleben“ (original: „This mournable Body“, 2018), Teil 1 und 3 einer Trilogie.

Sie erzählen die Geschichte der jungen Shona-Frau Tambu, der nur durch einen Zufall der Weg aus einer Dorfgemeinschaft auf eine Missionsschule und später an die Universität gelingt. Trotz des Bildungsaufstiegs ist der gesamte Lebensweg geprägt durch teils offene, teils unterschwellige Diskriminierung. Tambu pendelt beständig zwischen den Polen Anpassung und Entfremdung. Der Entwicklungsroman macht ein Spannungsfeld erfahrbar, das für alle postkolonialen Gesellschaften typisch ist. Tsitsi Dangarembgas Leben selbst ist eine Biographie, die genau diesen Spannungen ausgesetzt ist. Neben dem Gespräch mit der Autorin werden Auszüge aus beiden Romanen vorgetragen.

Die Veranstaltung findet in Kooperation der Stadt Ahaus, Ev. Christus-Kirchengemeinde Ahaus und aktuelles forum Volkshochschule statt.

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Preis
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Tsitsi Dangarembga 28.10.21 1* Do: 19:30-21:00 (Auswä)
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Die Wiedererfindung der Nation - Warum wir sie fürchten und warum wir sie brauchen

Ein Streitgespräch zwischen Aleida Assmann und Herfried Münkler

Bei Intellektuellen steht der Begriff der Nation unter Generalverdacht. Doch wer sagt denn, dass Nation automatisch ethnische Homogenität und eine „Volksgemeinschaft“ bedeutet, die andere ausschließt? Das ist die Sicht von Rechtsextremen, die den aufgegebenen Nationsbegriff inzwischen für sich erobert haben. Doch lässt sich nicht auch eine Form von Nation (wieder)finden, die sich als demokratisch, zivil und divers versteht und sich solidarisch auf die gewaltigen Zukunftsaufgaben einstellen kann? Diese und viele weiteren Fragen diskutieren Aleida Assmann und Herfried Münkler.

Aleida Assmann ist Professorin em. für Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz.

Prof. Herfried Münkler ist Politikwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Politische Theorie und Ideengeschichte. Er lehrte als ordentlicher Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gerda Henkel Stiftung statt.

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Preis
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Prof. Dr. Aleida Assmann 29.10.21 1* Fr: 19:30-21:00 (Auswä)
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Srebrenica 1995: ein europäisches Trauma

Livestream einer „VHS-Wissen live"-Veranstaltung

Am Morgen des 11. Juli 1995 stürmten bosnisch-serbische Armee- und Polizeieinheiten nach tagelangem Beschuss die UN-Schutzzone Srebrenica. Unter den Augen der Staatengemeinschaft ermordeten sie planmäßig über 8.300 Männer und Jungen. „Srebrenica“ wurde zum Trauma europäischer und internationaler Politik. Wie konnte es zu diesem Massenverbrechen kommen? Wer waren die Auftraggeber, was motivierte die Täter? Und welche Lehren hat Deutschland, hat die Welt daraus gezogen?

Marie-Janine Calic ist Professorin für Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU).

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Prof. Dr. Marie-Janine Calic 10.11.21 1* Mi: 19:30-21:00 (Auswä)
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Adolph Menzels Kunst und Wirklichkeiten - Die Gemälde „Wohnzimmer mit der Schwester des Künstlers“

„Prozession in Hofgastein“ - Live aus der Pinakothek bei VHS-Wissen-Live

Adolph Menzel gilt als der herausragende Vertreter des deutschen Realismus im 19. Jahrhundert. Unermüdlich zeichnend, beobachtete er gleichsam als Chronist einer „vie moderne en Allemagne“ Menschliches und Allzumenschliches. 1996/97 verortete ihn die große Berliner Retrospektive daher auch im „Labyrinth der Wirklichkeit“.

Aber warum fotografierte der Künstler eigentlich nicht? Menzel, der die lithographische Anstalt des Vaters nach dessen Tod 1832 weiterführte, erwarb zudem 1864 das Photographische Kunst- und Verlagsinstitut Gustav Schauer für seinen Bruder. Nach dessen Tod ein Jahr später unterstützte er auch hier seine Schwägerin in der Fortführung der Geschäfte.

Menzel war also bestens mit den vervielfältigenden und abbildenden Medien der Zeit vertraut, die seinen ökonomischen Erfolg sicherten und zugleich seinen Blick auf die Dinge des Lebens prägten. Dennoch hielt er persönlich an Malerei und Graphik fest. Suchte er vielleicht doch nach symbolischen Ausdrucksmöglichkeiten, die über die bloße Abbildung der Wirklichkeit hinausgingen? Diesen Fragen geht der Vortrag live aus der Neuen Pinakothek mit überraschenden und spannenden Einsichten in die Gemälde der Neuen Pinakothek nach.

Dr. Joachim Kaak ist zweiter stellvertretender Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und Referent für Malerei und Plastik 1850-1900 in der Neuen Pinakothek.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Neuen Pinakothek statt.

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Joachim Kaak 11.11.21 1* Do: 19:30-21:00 (Auswä)
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Was ist Technik – und was ist der Mensch? Der Mensch im Spiegel der Technik

Livestream einer „VHS-Wissen live"-Veranstaltung

Technik war in der Kulturgeschichte der Menschheit stets ein entscheidendes Medium für Erfolg und Wohlstand. Dabei ist die Technik nicht bloß Objekt, sondern kann Menschen verändern, individuell wie kollektiv: Handlungsweisen, Lebensstile und Gewohnheiten, Freizeitverhalten und Arbeitswelt, aber auch Werte und Wertschätzungen. Technik wirkt auf ihre Erzeuger und Nutzer zurück. Diese Rückwirkungen tragen zu den Vorstellungen bei, die Menschen von sich machen, aber auch von Natur und Umwelt. Die Frage nach der Technik führt daher auf die Frage nach dem Menschen zurück, beide Fragen sind untrennbar verbunden. Im Vortrag geht der Referent diesen Verbindungen nach, historisch beginnend, jedoch mit Schwerpunkt auf den gegenwärtigen Herausforderungen menschlicher Selbstverständnisse angesichts von Digitalisierung und Biotechnologie.

Prof. Dr. Armin Grunwald wurde in Physik promoviert und in Philosophie habilitiert. Seit 1999 leitet er das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und hält dort auch eine Professur für Technikethik und Technikphilosophie. Seit 2002 berät er den Deutschen Bundestag in Fragen der Technikfolgenabschätzung.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
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Prof. Dr. Armin Grunwald 16.11.21 1* Di: 19:30-21:00 (Auswä)
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10-9015s@221
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Femizide. Warum Männer Frauen töten und was wir dagegen tun müssen

Livestream einer „VHS-Wissen live"-Veranstaltung

Jeden Tag versucht in Deutschland ein Mann, seine Frau umzubringen. Alle drei Tage wird eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Hinzu kommen die Morde an Frauen durch ihnen unbekannte Täter. Diese Verbrechen sind keine Ehrenmorde oder Beziehungstaten, sondern Femizide: Morde, die an Frauen verübt werden, weil sie Frauen sind. Margherita Bettoni zeigt in dem Vortrag, dass die Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts auch bei uns ein ernsthaftes gesamtgesellschaftliches Problem ist. Als Familientragödien verharmlost, bleiben viele Frauenmorde verborgen und verdecken die patriarchalen Macht- und Gewaltmuster, die sich tief durch unsere Gesellschaft ziehen.

Margherita Bettoni ist Investigativjournalistin mit den Schwerpunkten Organisierte Kriminalität und sexualisierte Gewalt.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
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Margherita Bettoni 25.11.21 1* Do: 19:30-21:00 (Auswä)
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