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Inhaltsverzeichnis

Wuppertal

Edmund Polak: KZ-Überlebender, Lyriker, Journalist. Ein biographisches Lesebuch.

Bruno Arich-Gerz und Magdalena Latkowska (Hg.) - Buchpremiere

Der Warschauer Publizist und Lyriker Edmund Polak (1915-1980) zählt zu den vergessenen Zeitzeugen und Chronisten der NS-deutschen Gewaltherrschaft in Polen. Seine Odyssee durch die Lager Auschwitz, Buchenwald und Dachau, seine Aktivitäten in der Pfadfinderbewegung vor und nach dem Krieg und seine Reportagen in der Tageszeitung EXPRESS WIECZORNY wurden im Rahmen eines deutsch-polnischen Universitätsprojekts umfassend rekonstruiert und dokumentiert.

Diese Dokumente belegen vor allem Polaks lebenslange Beschäftigung mit der (üb)erlebten Konzentrationslager-Erfahrung. Neu und wieder zu entdecken sind seine zahlreichen Gedichte und Recherchen zum Schicksal eines Kinderhäftlings aus Auschwitz (Kim jestes, Basiu?, 1965), die taggenaue Chronik des Lagers Buchenwald (Dziennik buchenwaldzki, postum 1983) und seine Reflexionen über das Erleben und Erinnern der KZ-Haft (Morituri, 1968).

(Informationstext: Harrassowitz Verlag)

Bruno Arich-Gerz

Literaturwissenschaftliches Studium in Köln, Promotion in Konstanz, Juniorprofessur in Darmstadt, seit 2014 an der Bergischen Universität Wuppertal.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Dr. Bruno Arich-Gerz 30.8.19 1* Fr: 19:00-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
Fuhlrott-Foyer
11-0000w@219
6.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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Der Sandmann - Ralf Grobel liest E.T.A Hoffmann - Wohnzimmerlesung

Musik: Max Schweder, Saxophon/Elektronikmusik

Die 1816 erschienene Geschichte des Studenten Nathanael, der sich in eine mechanische Puppe verliebt, ist

  • in sehr verkürzter Form - auch als Olympia-Episode in J. Offenbachs Oper "Hoffmanns Erzählungen" bekannt geworden. Hier, in ihrer ursprünglichen Gestalt, entfaltet sich E.T.A. Hoffmanns meisterhafte Erzählkunst in ihrer ganzen faszinierenden Vielschichtigkeit.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Ralf Grobel 15.11.19 1* Fr: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
Fuhlrott-Foyer
11-0010w@219
7.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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Musik und Lyrik

Igel-Gesänge - Wie nur kann man lieben…

Die Liebe ist weder eindeutig, noch einfach: Sicherlich öffnet sie uns, macht uns sensibler, zarter und weicher als jemals gedacht. Zugleich aber fordert und verführt sie zu Wildheit und Wucht, macht verletzlich und verletzt. Diese Widersprüche sind Thema der „Igel-Gesänge“ – einer musikalisch-lyrischen Performance von Uwe Sandfort, Martin Hermann, Kirsten Marter-Dumsch und Matthias Rürup.

Eingeladen wird zu einem atmosphärischen Wechselspiel von Texten und Musik – von Worten und Stimmungen, Gedanken und Gefühlen, Benennen und Bestaunen. Für die Musik sorgt das Gitarrenduo Uwe Sandfort und Martin Hermann mit eigenen, virtuosen Instrumentalstücken zwischen Funk-Jazz und Fingerstyle – voll grooviger Tunes und sphärischer Sounds. Die Texte stammen vom Wuppertaler Lyriker Matthias Rürup und werden zweistimmig von Kirsten Marter-Dumsch und ihm präsentiert. Sie erzählen vom paradoxen Sehnen nach Nähe und Geborgenheit, Intensität und Ekstase in der Liebe. Und von der immer wieder schwierigen Aufforderung, sich dabei trotz aller Widersprüche, Ängste und Konflikte nicht einzurollen: igelgleich.

Dauer ca. 60 Minuten

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Uwe Sandfort 29.11.19 1* Fr: 19:30-20:30 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
Fuhlrott-Foyer
11-0002w@219
7.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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LITERATUR AM VORMITTAG - unter neuer Leitung

Aufbruch und Neuanfang

Die Reihe befasst sich mit Romanen, deren Protagonisten und Proganistinnen den Sprung in ein neues Leben wagen:

Raimund Gregorius, Gymnasiallehrer, der spontan sein wohlgeordnetes Leben aufgibt und sich auf eine Reise mit dem "Nachtzug nach Lissabon", aber auch in sein Inneres begibt.

Alexander von Humboldt, dessen Geburtstag sich am 14.09. zum 250. Mal jährt, der nach Südamerika aufbricht, um sich dort - wie der Mathematiker und Astronom Carl Friedrich Gauß in seiner Heimat - an "Die Vermessung der Welt" zu wagen. Kehlmann karikiert die beiden in seinem Roman stark, was sicher diskussionswürdig ist.

James Cook, ein bedeutender Entdecker wie Humboldt, der von seiner "Letzte(n) Reise", der dritten, nicht zurückkehren wird. Der Roman richtet den Fokus auf seine Frau Elizabeth, die sich nach seiner zweiten großen Reise ein neues Leben gemeinsam mit ihrem Mann vorgestellt hat und sich nun enttäuscht sieht, aber auch die Chance hat, ihr Leben mit ihren Kindern alleine zu meistern.

Alister Cox, ein englischer Uhrmacher, der - ebenfalls in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts - dem Ruf des chinesischen Kaisers folgt, um in der Verbotenen Stadt unglaublich phantasievolle Uhren zu bauen und damit den "Lauf der Zeit" und die Ewigkeit zu messen.

Richard, gerade emeritierter Professor, der zufällig auf eine Gruppe von Geflüchteten trifft und sich näher mit ihnen und ihrem Schicksal befasst und damit ihren Wunsch "We become visible" auch der Leserin und dem Leser näherbringt.

Gilbert, der ebenfalls spontan sein altes Leben hinter sich lässt und in Japan auf den Spuren zweier Dichter eine Reise zu den "Kieferninseln" unternimmt.

Alle sind auf der Suche nach neuen Impulsen für ihr Leben und offen für spannende Begegnungen, was in fast allen Romanen in einer besonders anschaulichen Sprache geschildert wird.

Adelheid Herkenrath war bis Ende Januar Oberstudienrätin für Deutsch und Französisch an einem Wuppertaler Gymnasium.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Adelheid Herkenrath 3.9.-10.12.19 6* Di: 09:30-11:45 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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11-0270w@219
63.00 €
Plätze frei

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Literatur am Vormittag

Pascal Mercier: Nachtzug nach Lissabon (2004)

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Adelheid Herkenrath 3.9.19 1* Di: 09:30-11:45 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
B222
11-0271w@219
12.00 €
Plätze frei

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Literatur am Vormittag

Daniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt (2005)

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Adelheid Herkenrath 17.9.19 1* Di: 09:30-11:45 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
B222
11-0272w@219
12.00 €
Plätze frei

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Literatur am Vormittag

Anna Enquist: Letzte Reise (2006)

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Adelheid Herkenrath 22.10.19 1* Di: 09:30-11:45 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
B222
11-0273w@219
12.00 €
Plätze frei

Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
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Literatur am Vormittag

Christoph Ransmayr: Cox oder der Lauf der Zeit (2016)

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Adelheid Herkenrath 5.11.19 1* Di: 09:30-11:45 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
B222
11-0274w@219
12.00 €
Plätze frei

Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
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Literatur am Vormittag

Jenny Erpenbeck: Gehen, ging, gegangen (2015)

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Adelheid Herkenrath 26.11.19 1* Di: 09:30-11:45 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
B222
11-0275w@219
12.00 €
Plätze frei

Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
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Literatur am Vormittag

Marion Poschmann: Die Kieferninseln (2017)

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Adelheid Herkenrath 10.12.19 1* Di: 09:30-11:45 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
B222
11-0276w@219
12.00 €
Plätze frei

Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
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"Schreiben heißt: sich selber lesen"

Die Schreibwerkstatt der Bergischen VHS stellt sich vor

Am Freitag, den 27. September stellen mehrere Teilnehmende aus den Kursen der fortlaufenden Werkstatt Lyrik und kurze Prosa vor: Für die meisten ist es ihre erste Lesung, mit überraschenden Ergebnisse ihres Mutes, sich auf das Abenteuer Schreiben einzulassen.

»Schreiben zu können« kann man sich nicht kaufen; wer es lernen möchte, kann es nur üben und ständig selbstkritisch reflektieren. Wer schreibt, versucht sich – dem titelgebenden Zitat von Max Frisch folgend – im Spiegel der eigenen Zeilen zu erkennen und zugleich Abstand von sich zu gewinnen, indem eine Fantasie, Erfahrung oder Fragestellung aus der Vorstellung durch die Hand aufs Papier fließt.

Die Schreibwerkstatt stellt sich in jedem Kurs aufs Neue die Frage, wie eine Idee, eine Imagination oder ein Vorsatz zu fangen und in den Raum des »weißen Blattes« zu bannen ist. Dabei entstehen auch Gedichte und Gedanken über das Schreiben selbst, die für zwei Wochen auf großen Fahnen das Foyer und den Innenhof der Elberfelder VHS schmücken und die Volkshochschule als einen Ort des Wortes kennzeichnen sollen.

Ausstellung: Montag, 16., bis Freitag, 27. September 2019

Lesung: Freitag, 27. September 2019, 19.30 Uhr

Auch die Bar hat geöffnet!

Der Eintritt ist frei - alle zahlen was sie wollen.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Max Christian Graeff 27.9.19 1* Fr: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
Fuhlrott-Foyer
11-0193w@219
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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Schreibwerkstatt

Das Volkshochschullabor mit Themen und Übungen zum literarischen Schreiben

„Schreiben zu können“ ist ein oft geäußerter Wunsch – und die meisten Menschen können es besser, als sie denken. Die jeweils mehrwöchige, fortlaufende Schreibwerkstatt der VHS ist für Interessierte aller Altersstufen gedacht – und auch für solche, die erst wenig Erfahrungen mit dem Schreiben und Veröffentlichen haben. Der Kurs hat einen Laborcharakter; es besteht kein Erfolgsdruck. Die Teilnehmer*innen dürfen „Fehler“ machen, Unsicherheit zeigen, sparsam und leise sein. Das Wichtigste ist das kontinuierliche Spiel mit dem unerschöpflichen Material unserer verschiedenen Sprachen. Sicherheit im eigenen Schreiben zu erlangen (und sowohl die negativen als auch die überhöhten Vorurteile abzulegen) ist wesentlich für das Auftreten, für ein weltoffenes Selbstwertgefühl, für den Gestaltungswillen und das gesamte Leben zwischen Strukturen und frei fließenden Gedanken.

Die Werkstatt bietet die Gelegenheit, kontinuierlich nach dem persönlichen Stil und Klang zu suchen, in der Gruppe Vertrauen zum eigenen Wort zu finden und Fortschritte sichtbar zu machen. An jedem Abend wird mit kleineren Textformen an Entwurf, Skizzierung, Personalbestimmung, Aufbau und Umsetzung gearbeitet. Sämtliche Formen sind möglich: kurze Prosa, Lyrik, redaktionelle Texte (z. B. Blogbeiträge), Briefe, Dialoge, Wortskulpturen (z. B. Sprachspiele, Anagramme) etc. Es ist möglich, durch die Wochen auch an längeren Texten zu arbeiten, die auf Wunsch miteinander angeschaut und reflektiert werden.

Neue Teilnehmer*innen sind zu Staffelbeginn stets willkommen; das Schreiben beginnt schließlich auch jeden Tag neu. Neben dem Arbeiten am Text können auch aktuelle und beständige Fragen zu Techniken des Veröffentlichens, zum Vortrag an sich und zum „literarischen Leben“ diskutiert werden.

Max Christian Graeff (*1962) ist Autor, Lektor, Buchhersteller und Moderator.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Max Christian Graeff 22.5.-10.7.19 5* Mi: 19:00-21:15 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
B222
11-0192w@119
60.00 €
wenige Plätze frei

Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
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Max Christian Graeff 28.8.-9.10.19 5* Mi: 19:00-21:15 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
B222
11-0190w@219
60.00 €
Plätze frei

Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 
Max Christian Graeff 30.10.-18.12.19 5* Mi: 19:00-21:15 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
B222
11-0191w@219
60.00 €
Plätze frei

Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
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Werkstatt der Worte

Ein Tageskurs mit Themen und Übungen zum literarischen Schreiben

Es gibt viele Gründe, um zu schreiben: Ob wir mit einem Blog-Eintrag ringen, einen Roman entwerfen, ein Game entwickeln, ein Gedicht in uns suchen oder die Familiengeschichte notieren, die Umstände und Schwierigkeiten des Handwerks teilen wir uns. Schreiben ist lebensnotwendig und das wichtigste Instrument, um Inhalte durch die Zeiten und Kulturen zu transportieren. Unser Drang zum Schreiben ist unabhängig von Vorbildung und Schulnoten, von Herkunft und Lebenserfahrung.

Anstatt zu vermuten, was verzagte Anfänger*innen von erfahrenen Vielschreiber*innen und Hobbydichter*innen von Berufsschreiber*innen trennt, sollten wir eher fragen, was uns vereint: Das Handwerk des Schreibens beruht auf Anforderungen und Fertigkeiten, die stets aufs Neue zu verhandeln sind. Meist kämpfen wir dabei alleine mit der Idee und der Vorstellung, mit der Motivation und dem Engagement – und mit dem weißen, noch leeren Blatt Papier.

Die Schreibwerkstatt ist ein Experiment für alle. Wir untersuchen Mechanismen des Erzählens und suchen individuelle Verfahren zum zielgerichteten Arbeiten zwischen Impuls und Konzept. Wo ist die Position des Ich im Text, wer sind die Held*innen und Opfer, interessiert das Geschriebene überhaupt jemanden und was empfindet die imaginäre Leser*innenschaft? Vielleicht gibt es Ergebnisse: Diskussion, Resonanz, Kritik, konstruktive Ratlosigkeit und Orientierung. Und natürlich Texte, Ideen und Anregungen, die Spuren hinterlassen – auf dem weißen Blatt des nächsten Tages.

Der Tageskurs kann in der mehrwöchigen Schreibwerkstatt der VHS fortgesetzt werden; ein dortiger Einstieg ist mit Anmeldung laufend möglich.

Max Christian Graeff (*1962) ist Autor, Lektor, Buchhersteller und Moderator.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Max Christian Graeff 9.11.19 1* Sa: 10:00-16:45 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
11-0189w@219
60.00 €
Plätze frei

Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
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Werkstatt der Worte Spezial Werkstatt der Worte Spezial

Ein Tageskurs mit Übungen zum autobiografischen Schreiben

„Du hast so viel erlebt – das musst du aufschreiben!“ So heißt es in vielen Familien, und oft entsteht auch ein guter Vorsatz dazu. Doch bei diesem bleibt es meist. Solange man noch fit ist, meint man, es sei noch nicht so weit. Später nimmt die Bequemlichkeit zu und die Kondition lässt nach. Und vor allem: Wie geht das denn, so von sich zu erzählen, dass alle Fakten stimmen, keiner sich übergangen oder bedrängt fühlt und am Ende auch noch eine lesenswerte Geschichte dabei herauskommt?

Das Wichtigste ist, sich zu trauen. Den Mut für Versuche, Irrwege und Neuanfänge zu haben. Die Lust an der eigenen Sprache zu finden, egal, ob diese „literarisch“ ist oder auch nicht. Die Eitelkeit und Selbstüberschätzung zu erkennen und auszusperren. Das Unverwechselbare im Leben aufzuspüren, auf der guten oder auch auf der schlechten Seite. Und immer wieder zu überlegen, was die Leser*innen interessieren wird, im persönlichen Kontext oder als Zeitgeschichte. Schreiben ist auch nur leben, so leicht und so schwer. Damit anzufangen hat sich noch immer gelohnt.

Der Tageskurs bietet offene, unbefangene Diskussionen zu den Fragen des Themas. In Schreibübungen werden Hemmungen abgebaut und Techniken untersucht. Im Gespräch werden nötige Entscheidungen aufgezeigt und Hilfestellungen gegeben. Besprochen werden auch technische Möglichkeiten der eigenen Publikation, fernab des Verlagsmarktes. Der Kurs bereitet Sie auf den Anfang vor: Er motiviert und zeigt mögliche Wege in die aufregende Aufgabe des autobiografischen Schreibens hinein.

Max Christian Graeff (*1962) ist Autor, Lektor, Buchhersteller und Moderator.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Max Christian Graeff 12.10.19 1* Sa: 10:00-16:45 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
B222
11-0192w@219
60.00 €
Plätze frei

Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Hinweis: Bei der Anzeige von Kursen werden AUCH laufende Kurse angezeigt!