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Inhaltsverzeichnis

Personen, Ereignisse, Strukturen

Der Zusammenhang von Ereignisgeschichte, Struktur- und erlebter Geschichte steht im Vordergrund des Themenschwerpunktes. Gefragt wird nach den Ursachen und strukturellen Zusammenhängen der "großen" Ereignisse, nach historischen Prozessen und den Kontexten des Handelns von Persönlichkeiten in der Geschichte: "Menschen machen die Geschichte nicht aus freien Stücken - aber sie machen sie selbst."

Solingen

Wuppertal

Schranken der Natur

Politische Runde mit Prof. Franz Brüggemeier (Essen) Umwelt-und Naturverständnis im 19. Jahrhundert

Vor mehr als hundert Jahren erklärte der Ökonom Werner Sombart das zentrale Grundprinzip der Moderne: Dies sei nicht die Beherrschung oder die Unterwerfung der lebendigen Natur, sondern die Emanzipation von ihren Schranken. Noch zu Beginn des 19. Jahrhunderts herrschte nämlich die biblische Vorstellung, dass der Mensch sich die Erde untertan machen sollte. Bis zu Industrialisierung waren diese Schranken allerdings nahezu überall spürbar und allgegenwärtig. Das hatte Konsequenzen. Der Umwelthistoriker Franz Brüggemeier zeichnet das Bild einer damals nachhaltig wirtschaftenden Gesellschaft vor 1800, deren Erfolg in direkter Abhängigkeit von der Natur steht. Für die Zeit nach der Jahrhundertwende stellt er einen fundamentalen Umbruch fest: Durch die Intensivierung der Landwirtschaft und den Einsatz von Düngern verbesserte sich schlagartig die Versorgungslage. Was war die Ursache für den Bruch zwischen einer organischen und hin zur industrialisierten Gesellschaft? Brüggemeier nennt insbesondere die Dampfkraft und den Ausbau des Eisenbahnnetzes, der die menschliche Vorstellung von Raum und Zeit künftig fundamental veränderte. Zeitgleich entstand mit der Chemie ein zukunftsweisender Industriezweig, der neue Handlungsmöglichkeiten eröffnet und zugleich erstmals und zwangsläufig ein Umweltbewusstsein entstehen ließ, das auch Friedrich Engels beeinflusste.

Covid19-Hinweis: Zur Erleichterung der Dokumentation der Teilnehmenden im Rahmen der Corona-Schutzverordnung bitten wir um eine rechtzeitige Anmeldung!

Ausgebucht? Zusätzliche Plätze im Foyer!

Da das Forum (Raum A011) Covid19-bedingt nur 25 Personen aufnehmen kann, übertragen wir Bild und Ton ins Fuhlrott-Foyer. Für diesen Raum können Sie sich ebenfalls anmelden und sehen dort dann eine Live-Übertragung.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
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Prof. Dr. Dr. Franz Brüggemeier 9.11.20 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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10-0509w@220
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oder Tel.: +49 (202) 5632217


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Die Geschichte der Klimaforschung

Politische Runde mit Jun. Prof. Dr. Dania Achermann (Uni Wuppertal) im Gespräch

Klimaforschung ist keine wissenschaftliche Disziplin, die erst mit den Folgen des Klimawandels auf den Plan getreten wäre. Ihre historischen Wurzeln reichen weit ins letzte Jahrhundert und darüber hinaus. Luftverschmutzung und Klimaveränderung stellen seit Ende des Zweiten Weltkrieges neue Herausforderungen an die sich rasant entwickelnden Klimawissenschaften, deren Forschungsmethoden sich ständig verändert und erweitert haben. Die Schweizer Historikerin und Juniorprofessorin der Bergischen Universität, Dr. Dania Achermann, beschäftigt sich u.a. mit der Geschichte der Klimaforschung und ihren Modellen und beschreibt in der Politischen Runde den Weg und Wandel von Klimakarten und zur Computersimulation und deren Bedeutung für die Diskussion über Folgen und Prognosen. Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip Pay what you like." (Zahle, was Du magst.)

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Da das Forum (Raum A011) Covid19-bedingt nur 25 Personen aufnehmen kann, übertragen wir Bild und Ton ins Fuhlrott-Foyer. Für diesen Raum können Sie sich ebenfalls anmelden und sehen dort dann eine Live-Übertragung.

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Prof. Dania Achermann 10.11.20 1* Di: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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Die Farbe Rot. Der Kommunismus und kein Ende der Geschichte ?

Politische Runde mit Dr. Gerd Koenen (Frankfurt)

Der Traum von einer Welt, in der alle Menschen Brüder und Schwestern werden, in der es weder Herren noch Knechte gibt, ist so alt wie die Menschheit selbst. Der Historiker Gerd Koenen erzählt in epischer Breite mit zahllosen Zitaten von Dichtern und Denkern diese Geschichte eines Menschheitstraums in seinem viel beachteten Buch „Die Farbe Rot“: ein Parforce-Ritt quer durch die Jahrhunderte. Bis zu dem Zeitpunkt, da im Oktober 1917 die Revolution in Russland den Kommunismus an die Macht bringt und die Utopie Wirklichkeit werden soll. Der Ausgang dieses Rendezvous des Kommunismus mit der Geschichte ist bekannt. Ist dessen Untergang und Niederlage im Konkurrenzkampf der Systeme gleichbedeutend mit dem Ende der Geschichte? Koenen schildert die Geschichte des Kommunismus, indem er Philosophen, Revolutionäre und Politiker zu Wort kommen lässt. Was sind die Ursachen für die Anziehungskraft der kommunistischen Idee? Seine Antworten machen deutlich, warum der Kampf um soziale Gerechtigkeit in einer Welt des Kapitalismus bis heute legitim und aktuell ist.

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Dr. Gerd Koenen 16.11.20 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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Alles Konstruktion?

Das Zeitalter der Postmoderne

Wir leben in postmodernen Zeiten. Die Welt, wie wir sie kennen, sei keine feste Realität, alles sei konstruiert, heißt es. Egal ob Geschlecht, Ethnie oder Nation, alles sei von irgendwem irgendwann erfunden worden. Diese Realitäten müssten dekonstruiert und dann neu zusammengesetzt werden. Das sind Überlegungen von Denkern der Postmoderne, über die in der Veranstaltung informiert und (kritisch) nachgedacht werden soll. Gemeinsam wollen wir den Versuch unternehmen, die Postmoderne zu dekonstruieren.

Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip "Pay what you like." (=Zahle, was Du magst.)

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Heiko Schnickmann 3.12.20 1* Do: 19:00-20:30 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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B220
10-0513w@220
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Plätze frei

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Von Anfang an Europa? Die Geschichte unseres Kontinents

Politische Runde mit Matthias von Hellfeld

Die Europäische Union ist ein junges Gebilde – historisch betrachtet – und geht gerade durch eine ihrer schwersten Krisen. Der Brexit, die Frage der Rechtsstaatlichkeit in Polen und die ungarische Krise stellen Fragen an die Idee der europäischen Einigung. Europa wird häufig mit der EU gleichgesetzt, dabei ist Europa viel älter. Der Historiker und Journalist Matthias von Hellfeld stellt in der Politischen Runde sein Buch „Von Anfang an Europa“ vor und berichtet von der Geschichte des Kontinents und seinen Ideen. Europa gehört zusammen, ob es will oder nicht. Von Hellfeld betrachtet die Geschichte in einem großen Längsschnitt anhand verschiedener Aspekte. Was die Geschichte Europas für seine Zukunft bedeutet, erfahren Sie in der Politischen Runde.

Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip Pay what you like." (Zahle, was Du magst.)

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Dr. Matthias Von Hellfeld 26.4.21 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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A011 (Forum)
10-1110w@121
0.00 €
wenige Plätze frei

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Black Lives Matter? Die Geschichte des Rassismus in den USA

Politische Runde mit Jun.-Prof. Dr. Rebecca Brückmann

Die Geschichte der USA ist eine Geschichte des Aufstiegs und des American Dreams für zahlreiche europäische Einwanderer und zugleich eine Geschichte der rassistischen Gewalt gegen Minderheiten. Die indigene Bevölkerung wurde fast vollständig vernichtet und der Wohlstand des Südens basiert auf unmenschlicher Ausbeutung afrikanischer Sklaven. Der Weg zur Gleichberechtigung ist lang und bis heute nicht erreicht. Die Historikerin Rebecca Brückmann berichtet in der Politischen Runde vom langen Weg der Black People of Color seit dem Ende der Versklavung bis heute und wirft einen Blick auf den gegenwärtigen Stand des Kampfes gegen Rassismus in den USA und Europa.

Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip Pay what you like." (Zahle, was Du magst.)

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Dr. Rebecca Brückmann 3.5.21 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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10-1111w@121
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wenige Plätze frei

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Handel, Mission und Straßennamen – Wuppertaler Kolonialgeschichte

Rassismus und Kolonialismus gehören untrennbar zusammen. Der Vortrag widmet sich anhand von ausgesuchten Beispielen der kolonialen Vergangenheit des Wuppertals und diskutiert, welche Rolle diese Spuren im heutigen Zusammenleben spielen.

Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip Pay what you like." (Zahle, was Du magst.)

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Heiko Schnickmann 11.2.21 1* Do: 19:00-20:30 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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B220
10-2301w@121
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Benin – Wie die Briten ein westafrikanisches Königreich erobern

Im Zuge der Restitutionsdebatte wird immer wieder über die Berliner Benin-Bronzen berichtet. Zeit sich mit diesen Bronzen, ihrer Herkunft, ihrer ästhetischen Qualität und ihrem Schicksal zu beschäftigen. Anhand der Eroberung von Benin-City (Nigeria) 1897 durch britische Truppen soll ein Bild dieser Objekte und der Diskussion darum gezeichnet werden.

Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip Pay what you like." (Zahle, was Du magst.)

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Heiko Schnickmann 11.3.21 1* Do: 19:00-20:30 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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10-2302w@121
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Am Senegal.

Europäisch-afrikanische Entdeckungsgeschichten im späten Mittelalter

Die Geschichte der Welt änderte sich im 15. Jahrhundert – nicht nur durch die Entdeckung Amerikas, auch durch den Beginn der Handelsbeziehungen zwischen Europa und den afrikanischen Gebieten südlich des Mittelmeerraumes. Durch die für die damalige Zeit kühnen Pläne des portugiesischen Prinzen Heinrich des Seefahrers segelten Schiffe im Auftrag der portugiesischen Krone die westafrikanische Küste entlang, um Handelskontakte zu knüpfen. Welche Waren dabei verkauft wurden und wie sich die europäisch-afrikanischen Verhältnisse dabei entwickelten, möchte der Vortrag aufzeigen.

Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip Pay what you like." (Zahle, was Du magst.)

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Heiko Schnickmann 22.4.21 1* Do: 19:00-20:30 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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„Wie Preußens Bismarck das Deutsche Reich erzwang!“

Von der Revolution 1848 bis zur Gründung des Deutschen Reichs 1871

Infolge der von Preußen angeführten „Einigungskriege“ gegen Dänemark, Österreich und Frankreich wurde im Januar 1871 in Versailles das Deutsche Reich gegründet. Diese autokratische Staatsgründung (der Fürsten) erreichte machtvoll, wovon deutsche Demokraten und Liberale 1848 geträumt hatten. Der Vortrag schildert, wie Fürst Otto von Bismarck die Reichsidee gegen innere und äußere Widerstände mit diplomatischer Finesse und Waffengewalt durchsetzte. Thematisiert werden innere und äußere Widerstände der Reichsgründung und die Entwicklung des neuen Staates, die von Verstädterung, Industrialisierung, technischen Innovationen und dem Entstehen einer (kämpferischen) Arbeiterschaft an Rhein und Ruhr und im Bergischen Land gekennzeichnet war.

Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip Pay what you like." (Zahle, was Du magst.)

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Dr. Torsten Reters 4.3.21 1* Do: 19:00-21:15 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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B220
10-2304w@121
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Ludwig II. und das „Dritte Deutschland“

Über das tragische Schicksal von Bayerns Märchenkönig

Als Märchenkönig lebte Ludwig (1845-1886) in seinen von Wagner inspirierten Traumschlössern. Noch heute wird der absolutistisch gesinnte König nostalgisch verklärt und in seiner Tragik geliebt.

Sein Scheitern steht exemplarisch für die Idee von einem „Dritten Deutschland“ um die starken Mittelstaaten (u.a. Bayern, Württemberg und Sachsen), die spätestens im österreichisch-preußischen Krieg ihr Ende fand. Von Bismarck bezahlt, verfasste der Franzosenfreund Ludwig - gegen seine eigenen politischen Ideen - nach dem Krieg 1870/71 den sog. Kaiserbrief, in dem er den Preußenkönig Wilhelm bat, Deutscher Kaiser zu werden.

Seine Entmachtung durch die bayrische Regierung und sein ominöser Tod im Starnberger See sind Stoff für eine der interessantesten Biographien des 19. Jahrhunderts.

Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip Pay what you like." (Zahle, was Du magst.)

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Dr. Torsten Reters 25.3.21 1* Do: 19:00-21:15 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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"Der ewige Untertan“

Psychologische Skizzen zum autoritären Charakter vom Kaiserreich bis zur Gegenwart

Auf den Spuren von Heinrich Manns Roman „Der Untertan“ und seiner kongenialen Verfilmung von Wolfgang Staudte erkunden wir die Genese des autoritär-destruktiven Charakters im deutschen Kaiserreich und in der Weimarer Republik. "Das deutsche Kaiserreich schuf sich vor 150 Jahren seinen idealen Untertanen: ,Nach oben buckeln, nach unten treten!', lautete ihre Maxime", so der Sozialpsychologe Erich Fromm. Radikale Verkörperungen dieses Typs waren nach Theweleit die „soldatischen Männer“ der Zwischenkriegszeit. Die im Kaiserreich erworbene „Untertanenmentalität“ des Kleinbürgertums erklärt nach Fromm und Reich auch den Erfolg des Nationalsozialismus. Die Neigung zu Destruktivität und Gewalt setzt sich leider in neu-rechten Bewegungen der Gegenwart fort.

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Dr. Torsten Reters 29.4.21 1* Do: 19:00-21:15 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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Ein Shootingstar aus dem Bergischen

Die unglaubliche Karriere des Johannes Rau

Ein junger Mann, Johannes Rau, startet 1957 eine unvergleichliche Karriere: Mit 26 Jahren tritt er in die SPD ein. Ohne Patronage, Seilschaften und „Ochsentour“ durch verschiedene Parteigremien wird er ein Jahr später in den Landtag, im Alter von 31 Jahren in den Vorstand der Landtagsfraktion der SPD gewählt. Fünf Jahre später wird er Fraktionsvorsitzender. Weitere Stationen seiner Karriere: Minister, Landesvorsitzender der SPD, Ministerpräsident von NRW (1978 bis 1998). 1999 wählt ihn die Bundesversammlung zum Bundespräsidenten.

Der Vortrag klärt Hintergründe dieser Karriere, untersucht die Erfolgskonzepte für diesen rasanten Aufstieg. Es wird nach den Netzwerken, die seine Karriere ermöglichten, gefragt, das Verhältnis von Selbstinszenierung und öffentlichem Image untersucht. Auch Rückschläge und Niederlagen werden angesprochen.

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Heiner Flues 25.2.21 1* Do: 19:00-20:30 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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Zwischen den Fronten

Johannes Rau als Krisenmanager während der Montankrisen im Ruhrgebiet

Die Montankrise im Ruhrgebiet, eine Strukturkrise, die in der gesamten Regierungszeit von Johannes Rau bestand, war mit gravierenden Verwerfungen, vehementen Protesten und ausgedehnten Streiks verbunden. Die Erwartungen an die Landesregierung waren immens, die Opposition warf der Regierung Tatenlosigkeit und Konzeptionslosigkeit vor. Der Vortrag umreißt das Ausmaß der Krisen, die Stimmung im Ruhrgebiet und die Forderungen an die Regierung. Wie reagierte die Regierung Rau auf diese Herausforderungen? Welche Konzepte entwickelte sie, welche Strategien verfolgte sie? Welche Maßnahmen mit welchen Folgen veranlasste sie?

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Heiner Flues 18.3.21 1* Do: 19:00-20:30 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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„Ohne Angst verschieden sein können“

Johannes Rau zu Fragen der Zuwanderung und Migration.

Hohe, bis dahin nicht bekannte Zuwanderungszahlen vor dem Hintergrund eines massiven Strukturwandels der Wirtschaft mit stark ansteigenden Arbeitslosenzahlen stellten die Regierungen unter Johannes Rau vor erhebliche Probleme. In der Öffentlichkeit und Politik wurde über Fragen der Migration heftig und polarisierend diskutiert. Fremdenfeindliche Mordanschläge (z.B. Solingen 1993) zeigten extreme Gewaltbereitschaft rechtsextremer Gruppen. Wie positionierte sich Johannes Rau hinsichtlich der Fragen nach Zuwanderung und Integration, welche Initiativen leiteten seine Regierungen ein? Wie stellte er sich zu Fremdenfeindlichkeit und mörderischer Gewalt von Rechtsradikalen? Welche Maßnahmen ergriffen seine Regierungen?

Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip Pay what you like." (Zahle, was Du magst.)

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Heiner Flues 15.4.21 1* Do: 19:00-20:30 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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