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Inhaltsverzeichnis

Personen, Ereignisse, Strukturen

Der Zusammenhang von Ereignisgeschichte, Struktur- und erlebter Geschichte steht im Vordergrund des Themenschwerpunktes. Gefragt wird nach den Ursachen und strukturellen Zusammenhängen der "großen" Ereignisse, nach historischen Prozessen und den Kontexten des Handelns von Persönlichkeiten in der Geschichte: "Menschen machen die Geschichte nicht aus freien Stücken - aber sie machen sie selbst."

Solingen

ONLINE: Frauenemanzipation in der Weimarer Republik

Die zwanziger Jahre faszinieren und halten uns gleichzeitig einen Spiegel vor, sowohl frauen- als auch gesamtpolitisch.

60 Jahre Kampf für Frauenrechte brachten in Deutschland mit der Einführung des aktiven und passiven Wahlrechts einen ersten Erfolg. 1919 durften Frauen dieses Wahlrecht zum ersten Mal ausüben. In den folgenden Jahren feierten die „neuen Frauen“ in den Großstädten, insbesondere in Berlin, ihre bis dato nicht gekannten Freiheiten. Sie entledigten sich des wilhelminischen Korsetts, sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinn. Die „neue“, städtische Frau war tagsüber berufstätig, ging abends feiern und lebte ihre Sexualität auch außerhalb der Ehe aus. Dabei waren die Grenzen zwischen Hetero-, Bi- und Homosexualität, auch unter Männern, fließend.

Die junge Republik war aber auch durchsetzt von diversen Gegensätzen; progressive Bewegungen stießen auf traditionalistische Gegenbewegungen. Die Weltwirtschaftskrise im Jahr 1929 und das Erstarken der NSDAP markierten den Anfang vom Ende der Weimarer Republik. Damit war (vorläufig) das Ende eingeläutet für das Jahrzehnt der emanzipierten Frauen.

Isabel Busch ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Haus der FrauenGeschichte Bonn.

Den Link zur Veranstaltung erhalten Sie am Veranstaltungstag per Mail.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
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Isabel Busch 15.3.21 1* Mo: 18:30-20:45 (SG-Mi) Mummstraße 10
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322, Forum
10-5301s@121
0.00 €
wenige Plätze frei

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Das "rote Solingen" 1920 bis 1933

Solingen galt vor dem Ersten Weltkrieg als Hochburg der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung und wurde in den Jahren der Weimarer Republik zu einer der kommunistischen Hochburgen in Deutschland. Seit der Vereinigung von USPD und KPD im Herbst 1920 waren die Kommunist*innen bis 1932 die stärkste politische Kraft in allen ehemals selbständigen Städten des Solinger Industriebezirks.

Nach der Städtevereinigung 1929 wurde mit Hermann Weber ein Kommunist zum Oberbürgermeister der neuen Großstadt gewählt – ein einmaliger Vorgang, der nationale Aufmerksamkeit hervorrief, auch wenn die Wahl eines Kommunisten zum Oberhaupt einer Großstadt von den preußischen Behörden nicht zugelassen und bestätigt wurde.

Warum aber wurde Solingen in den zwanziger Jahren eine Hochburg der Kommunist*innen?

Welche Folgen hatte dies für die Entwicklung demokratischer Verhältnisse und Strukturen in Solingen?

Und: Verlief der Aufstieg des Nationalsozialismus im „roten Solingen“ grundlegend anders als im restlichen Deutschland?

War das „rote Solingen“ vielleicht doch nur ein Mythos?

Ralf Rogge ist Leiter des Stadtarchivs Solingen.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
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Ralf Rogge 17.5.21 1* Mo: 18:30-20:00 (SG-Mi) Mummstraße 10
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322, Forum
10-5210s@121
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ONLINE: Napoleon im Bergischen Land

Kaum eine andere historische Persönlichkeit hat die europäische Geschichte so nachhaltig beeinflusst und verändert wie Napoleon Bonaparte.

Auch wenn das Bergische Land eher als Randzone weltpolitischer und europäischer Ereignisse zu werten ist, wurde doch auch in dieser Region der Einfluss des Franzosenkaisers deutlich spürbar. Der Vortrag geht diesen Einflüssen nach und fragt nach den längerfristigen Folgen.

Dr. Ulrich Morgenroth ist Direktor des Deutschen Schloss- und Beschlägemuseums in Velbert.

Den Link zur Veranstaltung erhalten Sie am Veranstaltungstag per Mail.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
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Dr. Ulrich Morgenroth 13.4.21 1* Di: 18:30-20:00 (SG-Mi) Mummstraße 10
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322, Forum
10-5202s@121
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The Glorious Revolution

There is no doubt that modern parlamentarism has its origins in the United Kingdom. Even though its roots are to be found in the Middle Ages, it was the events of the 17th century that led to a new form of government: Constitutional monarchy, as it still exists today, was created after the Civil Wars in the Glorious Revolution.

Der Vortrag erfolgt in englischer Sprache.

Dr. Ulrich Morgenroth ist Direktor des Deutschen Schloss- und Beschlägemuseums in Velbert.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
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Dr. Ulrich Morgenroth 28.5.21 1* Fr: 17:00-18:30 (SG-Mi) Mummstraße 10
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322, Forum
10-5203s@121
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Wuppertal

Von Anfang an Europa? Die Geschichte unseres Kontinents

Politische Runde mit Matthias von Hellfeld

Die Europäische Union ist ein junges Gebilde – historisch betrachtet – und geht gerade durch eine ihrer schwersten Krisen. Der Brexit, die Frage der Rechtsstaatlichkeit in Polen und die ungarische Krise stellen Fragen an die Idee der europäischen Einigung. Europa wird häufig mit der EU gleichgesetzt, dabei ist Europa viel älter. Der Historiker und Journalist Matthias von Hellfeld stellt in der Politischen Runde sein Buch „Von Anfang an Europa“ vor und berichtet von der Geschichte des Kontinents und seinen Ideen. Europa gehört zusammen, ob es will oder nicht. Von Hellfeld betrachtet die Geschichte in einem großen Längsschnitt anhand verschiedener Aspekte. Was die Geschichte Europas für seine Zukunft bedeutet, erfahren Sie in der Politischen Runde.

Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip Pay what you like." (Zahle, was Du magst.)

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
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Dr. Matthias Von Hellfeld 26.4.21 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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Black Lives Matter? Die Geschichte des Rassismus in den USA

Politische Runde mit Jun.-Prof. Dr. Rebecca Brückmann

Die Geschichte der USA ist eine Geschichte des Aufstiegs und des American Dreams für zahlreiche europäische Einwanderer und zugleich eine Geschichte der rassistischen Gewalt gegen Minderheiten. Die indigene Bevölkerung wurde fast vollständig vernichtet und der Wohlstand des Südens basiert auf unmenschlicher Ausbeutung afrikanischer Sklaven. Der Weg zur Gleichberechtigung ist lang und bis heute nicht erreicht. Die Historikerin Rebecca Brückmann berichtet in der Politischen Runde vom langen Weg der Black People of Color seit dem Ende der Versklavung bis heute und wirft einen Blick auf den gegenwärtigen Stand des Kampfes gegen Rassismus in den USA und Europa.

Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip Pay what you like." (Zahle, was Du magst.)

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
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Dr. Rebecca Brückmann 3.5.21 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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A011 (Forum)
10-1111w@121
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ONLINE: Benin – Wie die Briten ein westafrikanisches Königreich erobern

Im Zuge der Restitutionsdebatte wird immer wieder über die Berliner Benin-Bronzen berichtet. Zeit sich mit diesen Bronzen, ihrer Herkunft, ihrer ästhetischen Qualität und ihrem Schicksal zu beschäftigen. Anhand der Eroberung von Benin-City (Nigeria) 1897 durch britische Truppen soll ein Bild dieser Objekte und der Diskussion darum gezeichnet werden.

Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip Pay what you like." (Zahle, was Du magst.)

Videokonferenz

Diese Veranstaltung findet als Videokonferenz statt. Der Zugangslink folgt.

Pay what you like

Politische Bildung an der Bergischen VHS lebt von Ihrem Engagement. Bitte unterstützen Sie diese Veranstaltung mit einem Beitrag ihrer Wahl.

Kontaktlos per Überweisung:

Bergische Volkshochschule

IBAN DE46 34250000 000 1095009

BIC SOLSDE33XXX

Betreff: Corona - Pay what you like 10-2302w

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Heiko Schnickmann 11.3.21 1* Do: 19:00-20:30 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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Am Senegal.

Europäisch-afrikanische Entdeckungsgeschichten im späten Mittelalter

Die Geschichte der Welt änderte sich im 15. Jahrhundert – nicht nur durch die Entdeckung Amerikas, auch durch den Beginn der Handelsbeziehungen zwischen Europa und den afrikanischen Gebieten südlich des Mittelmeerraumes. Durch die für die damalige Zeit kühnen Pläne des portugiesischen Prinzen Heinrich des Seefahrers segelten Schiffe im Auftrag der portugiesischen Krone die westafrikanische Küste entlang, um Handelskontakte zu knüpfen. Welche Waren dabei verkauft wurden und wie sich die europäisch-afrikanischen Verhältnisse dabei entwickelten, möchte der Vortrag aufzeigen.

Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip Pay what you like." (Zahle, was Du magst.)

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Heiko Schnickmann 22.4.21 1* Do: 19:00-20:30 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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ONLINE: „Wie Preußens Bismarck das Deutsche Reich erzwang!“

Von der Revolution 1848 bis zur Gründung des Deutschen Reichs 1871

Infolge der von Preußen angeführten „Einigungskriege“ gegen Dänemark, Österreich und Frankreich wurde im Januar 1871 in Versailles das Deutsche Reich gegründet. Diese autokratische Staatsgründung (der Fürsten) erreichte machtvoll, wovon deutsche Demokraten und Liberale 1848 geträumt hatten. Der Vortrag schildert, wie Fürst Otto von Bismarck die Reichsidee gegen innere und äußere Widerstände mit diplomatischer Finesse und Waffengewalt durchsetzte. Thematisiert werden innere und äußere Widerstände der Reichsgründung und die Entwicklung des neuen Staates, die von Verstädterung, Industrialisierung, technischen Innovationen und dem Entstehen einer (kämpferischen) Arbeiterschaft an Rhein und Ruhr und im Bergischen Land gekennzeichnet war.

Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip Pay what you like." (Zahle, was Du magst.)

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Dr. Torsten Reters 24.3.21 1* Mi: 19:00-21:15 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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ONLINE: Ludwig II. und das „Dritte Deutschland“

Über das tragische Schicksal von Bayerns Märchenkönig

Als Märchenkönig lebte Ludwig (1845-1886) in seinen von Wagner inspirierten Traumschlössern. Noch heute wird der absolutistisch gesinnte König nostalgisch verklärt und in seiner Tragik geliebt.

Sein Scheitern steht exemplarisch für die Idee von einem „Dritten Deutschland“ um die starken Mittelstaaten (u.a. Bayern, Württemberg und Sachsen), die spätestens im österreichisch-preußischen Krieg ihr Ende fand. Von Bismarck bezahlt, verfasste der Franzosenfreund Ludwig - gegen seine eigenen politischen Ideen - nach dem Krieg 1870/71 den sog. Kaiserbrief, in dem er den Preußenkönig Wilhelm bat, Deutscher Kaiser zu werden.

Seine Entmachtung durch die bayrische Regierung und sein ominöser Tod im Starnberger See sind Stoff für eine der interessantesten Biographien des 19. Jahrhunderts.

Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip Pay what you like." (Zahle, was Du magst.)

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Dr. Torsten Reters 25.3.21 1* Do: 19:00-21:15 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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10-2305w@121
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"Der ewige Untertan“

Psychologische Skizzen zum autoritären Charakter vom Kaiserreich bis zur Gegenwart

Auf den Spuren von Heinrich Manns Roman „Der Untertan“ und seiner kongenialen Verfilmung von Wolfgang Staudte erkunden wir die Genese des autoritär-destruktiven Charakters im deutschen Kaiserreich und in der Weimarer Republik. "Das deutsche Kaiserreich schuf sich vor 150 Jahren seinen idealen Untertanen: ,Nach oben buckeln, nach unten treten!', lautete ihre Maxime", so der Sozialpsychologe Erich Fromm. Radikale Verkörperungen dieses Typs waren nach Theweleit die „soldatischen Männer“ der Zwischenkriegszeit. Die im Kaiserreich erworbene „Untertanenmentalität“ des Kleinbürgertums erklärt nach Fromm und Reich auch den Erfolg des Nationalsozialismus. Die Neigung zu Destruktivität und Gewalt setzt sich leider in neu-rechten Bewegungen der Gegenwart fort.

Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip Pay what you like." (Zahle, was Du magst.)

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Dr. Torsten Reters 29.4.21 1* Do: 19:00-21:15 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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