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Inhaltsverzeichnis

Thema heute...

Vorträge zur Stadtgeschichte

Wuppertal

Die revolutionäre Woche des Friedrich Engels

Dr. Detlef Vonde über den Elberfelder Aufstand von 1849

Mit dem Elberfelder Kampf für die Anerkennung der kurz zuvor von der Frankfurter Nationalversammlung beschlossenen deutschen Reichsverfassung Anfang Mai 1849 erlebte das Bergische Land seine nach den Solinger Fabrikstürmen vom März 1848 zweite spektakuläre revolutionäre Erhebung. Eine knappe Woche lang war auch Friedrich Engels in der umkämpften Stadt und beaufsichtigte den Bau von Barrikaden gegen das heranrückende preußische Militär, bevor ihn der „revolutionäre“ Sicherheitsausschuss der Aufständischen aus der Stadt hinauskomplimentierte. In seinem neuen Buch Auf den Barrikaden berichtet der Historiker Detlef Vonde über die Geschichte einer vermeintlich „gescheiterten“ Revolution für die Demokratisierung in Deutschland. In der Politischen Runde wird es präsentiert. Dabei erzählt er die ebenso aufregende wie skurrile Episode dieser Kämpfe in Elberfeld und die Rolle des „großen Sohnes“ der Stadt. Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip Pay what you like." (= Zahle, was Du möchtest.)

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Dr. Detlef Vonde 8.4.19 1* Mo: 20:00-21:30 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
10-0420w@119
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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Willkommen im "Weichbild der Stadt", Friedrich Engels.

mit Oberbürgermeister Andreas Mucke

Vor 170 Jahren haben aufständische Elberfelder Bürger in den revolutionären Maitagen den damals noch nicht so „großen Sohn“ aus der Stadt hinauskomplimentiert: Er möge „das Weichbild der Stadt verlassen“, da seine Anwesenheit zu Verwirrungen führen könne, hieß es damals. Danach wurde er als steckbrieflich Gesuchter vollends zur persona non grata. Friedrich Engels hat bis zu seinem Tode die Heimat nur noch sporadisch besucht. In dieser Boomtown des 19. Jahrhunderts als Kulisse für Fortschritt und Beharrung wurde er sozialisiert und erlebte die Mentalitäten aus religiöser Enge, unternehmerischem Erfolg und sozialen Verwerfungen: eine Art „Schwellenzeit“ der Moderne. Von hier nahm er wichtige Impulse mit in sein lebenslanges Exil, für seine spätere Karriere als Sozialanalytiker, Begründer des wissenschaftlichen Sozialismus, Impulsgeber der Arbeiterbewegung und Inspirator seines berühmten Partners Karl Marx. In wenigen Monaten feiert nun die Stadt und die ganze Welt diesen berühmten Wuppertaler. 170 Jahre nach dem eher schmählichen Abgang heißt ihn jetzt der amtierende Oberbürgermeister Andreas Mucke symbolisch in der Stadt willkommen. Er beendet damit ein historisches Kapitel und führt ein in das kommende Jubiläumsjahr. Eine Veranstaltung im Rahmen der Politischen Runde.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Andreas Mucke 8.4.19 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
10-0421w@119
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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"Bildung für alle" als Schule der Demokratie

100 Jahre Volkshochschule(n) im Wuppertal. Die Ausstellung

Vor einhundert Jahren, zu Beginn der Weimarer Republik, wurde die Forderung „Bildung für alle“ gleichsam zum Motto für eine neue „Schule der Demokratie“. Wie jeder demokratische Staat brauchte auch die junge Republik Bürger, die sie trugen, wenn nicht ihre Existenz von Beginn an gefährdet werden sollte. Im Artikel 148 der Weimarer Reichsverfassung von 1919 wurde die Förderung des Bildungswesens, einschließlich der Volkshochschulen, erstmalig gesetzlich verankert. Im Juni nahm in Elberfeld die Volkshochschule ihre Arbeit auf, in dem sie ein erstes Programm vorlegte, das insbesondere auch die Arbeiterschaft erreichen sollte. Damit war sie allerdings in Wuppertal keineswegs ein Pionier: Schon 1912 gab es im benachbarten Barmen eine Art Vorläufer in vordemokratischer Zeit, blieb aber letztlich eine Episode. Nach 1919 kam es dann zu einer echten Gründungswelle von Volkshochschulen im ganzen Land, die geradezu Erfolgsgeschichte in Sachen demokratischer Bildung schrieben. Die Ausstellung im Fuhlrott Foyer der Bergischen VHS berichtet jetzt über diese Zeit der Aufbrüche in bewegter Zeit.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
3.6.-5.7.19 30* Mo-Sa: 08:00-17:45 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
Fuhlrott-Foyer
10-0422w@119
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
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Die geteilte Stadt

Das Wuppertal im Spätmittelalter

Vor über 600 Jahren gab es zwar ein Wuppertal, aber es war alles andere als eine politische Einheit. Das gesamte Stadtgebiet war zwischen zwei Herrschern und ihren Verwaltungsbezirken aufgeteilt. Wie funktionierte eine solche spätmittelalterliche Verwaltungsstruktur und was bedeutete sie für die Bewohner des Tales der Wupper? Diese und andere Fragen werden im Vortrag beantwortet werden. Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip „Pay what you like“.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Heiko Schnickmann 25.1.19 1* Fr: 19:00-20:30 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
B220
10-0424w@119
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
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Das Leben der Helene Stöcker

mit Dr. Kerstin Wolff (Archiv der deutschen Frauenbewegung)

Vor 150 Jahren wurde in Elberfeld die später berühmte Frauenrechtlerin, Friedensaktivistin und Sexualreformerin Helene Stöcker geboren, die in ihrem Denken und in ihrer publizistischen Tätigkeit der Zeit weit voraus war. Obwohl ein Universitätsstudium damals reine „Männersache“ war, gelang es ihr, in Bern zu promovieren und avancierte danach zu einer der prominentesten Frauenrechtlerinnen ihrer Zeit. Sie setzte sich insbesondere für die sexuelle Befreiung der Frauen ein und stieß mit ihren Themen auf breite Resonanz. Als radikale Pazifistin forderte sie unter dem Eindruck des Ersten Weltkriegs nicht weniger als die Abschaffung der Reichswehr und anderer Armeen. 1933 floh sie vor den Nationalsozialisten nach Schweden und gelangte später in die USA, wo sie 1943 völlig verarmt starb. Dr. Kerstin Wolff vom Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel erinnert in der Politischen Runde an diese heute weitgehend vergessene streitbare Lebensreformerin und "Philosophin des Alltags".

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Dr. Kerstin Wolff 27.5.19 1* Mo: 19:30-21:45 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
10-0507w@119
6.00 €
Anmeldung nicht nötig
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