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Inhaltsverzeichnis

Geschichtswerkstätten

An der Bergischen VHS haben Geschichtswerkstätten eine lange Tradition. Die Geschichtswerkstatt Ostersbaum in Wuppertal etwa war ein Beispiel guter Praxis lokaler Geschichtsarbeit. Zwischen 1999 und 2007 arbeitete vor Ort eine Gruppe aus Fach- und Hobbyhistorikern an der Geschichte "ihres" Stadtteils und veröffentlichte ihre Ergebnisse: Eine viel beachtete Ausstellung ("Gib mich Honig") und zwei anspruchsvolle Themenhefte ("Als der Bunker swingte" und "Einblicke in Kindheit und Jugend vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart") kamen dabei heraus. Eine andere Geschichtswerkstatt ("Das Wuppertaler Gedächtnis") sammelte und dokumentierte lebensgeschichtliche Interviews mit Zeitzeugen aus der Nachkriegszeit. Das Projekt wurde anschließend ehrenamtlich weitergeführt, von der Stadt Wuppertal als ein zu förderndes "Mikroprojekt" im Rahmen der Stadtentwicklung ausgewählt und erhielt einen Förderpreis. 2015 konnten unter dem Titel "Fingerhüte aus Trümmern. Lebensgeschichtliche Interviews zum Kriegsende 1945 in Wuppertal" die Ergebnisse einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden. Das Buch ist im Verlag Edition Koendgen, Wuppertal, erschienen.

Wer Interesse an der Erforschung stadtgeschichtlicher Themen hat oder in einer Geschichtswerkstatt mitarbeiten möchte, erhält weiterführende Informationen bei Dr. Jan Niko Kirschbaum, Tel.: 0202 563-2217.

Wuppertal einst und jetzt

Ein Crossover-Fotoprojekt mit historischen Postkarten.

Vom alten Wuppertal ist entlang der Talachse nach den Kriegseinwirkungen nicht viel übrig geblieben. Die selbstbewussten und selbstständigen Städte Barmen und Elberfeld sind uns fremd geworden. In diesem Kurs spüren die Teilnehmer*innen anhand zeitgenössischer Postkarten historischen Motiven nach und rekonstruieren die Aufnahmen in der Gegenwart. Sie setzen Gegenwart und Vergangenheit nebeneinander, nähern sich der historischen Kameratechnik an, besprechen und bearbeiten die entstandenen Aufnahmen vor Ort mit Hilfe eines speziellen Bildbearbeitungsprogrammes.

Die Teilnehmer*innen benötigen eine eigene Kamera (bevorzugt Spiegelreflex oder spiegellose Systemkamera mit Weitwinkel und Normalbrennweite, wer hat, bringe ein Shift-Objektiv in diesem Brennweitenbereich mit), geladene Akkus, formatierte Speicherkarten und ein Stativ.

Taro Kataoka ist Fotodesigner.

Zusatzinformation:

Die Originalfotos (Copyright) bleiben im Besitz der Teilnehmer*innen. Die VHS beansprucht das dauerhafte und kostenlose Nutzungsrecht für die Abzüge.

Eventuelle Fahrtkosten müssen von den Teilnehmer*innen selbst getragen werden.

Zwei Pausenzeiten sind einberechnet.

Bei schlechtem Wetter sind der 12. und 13. Juni Ausweichtermine.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Taro Kataoka 8.5.-9.5.21 2* Sa+So: 08:00-17:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
B220
11-4128w@121
100.00 €
Plätze frei

Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Hinweis: Bei der Anzeige von Kursen werden AUCH laufende Kurse angezeigt!