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Inhaltsverzeichnis

Geschichte vor Ort

stadthistorische Wanderungen und Vorträge

Wuppertal

Stadtgeschichte im Detail: Wuppertaler Viertel und Quartiere

10 Stadthistorische Wanderungen mit Frank Khan

Stadtgeschichte im Detail: Das ist mehr als die Summe von bekannten Geschichte(n) rund um die Wuppertaler Stadtteile. Das ist vor allem eine Quartiersgeschichte ausgewählter Lebensräume: Wohnungsbau, Schularchitektur, Verkehrssituation, Erholungsräume usw. Sie ist ein Stück Sozialgeschichte, die viel über den nicht immer beschaulichen Alltag von früheren Generationen verrät. Gleichzeitig wird aufgezeigt, wie äußere Einflüsse (Urbanisierung, Zuwanderung, Strukturwandel, Wirtschaftskrisen, Weltkriege) auf die Viertel und Quartiere eingewirkt haben. Mit Frank Khan Wuppertal neu kennen lernen: Stadthistorische Wanderungen abseits der etablierten "touristischen" Routen durch Wuppertaler "Randbezirke", Viertel und Quartiere mit ihrer Bedeutung für die historische Stadtentwicklung, ihren Eigenheiten und ihrem besonderen Charme.

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Frank Khan 17.2.-7.7.19 10* So: 13:30-15:45 (Auswä)
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10-0400w@119
45.00 €
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Stadtentwicklung historisch: Die untere Südstadt

Stadtgeschichte im Detail

Die Elberfelder Südstadt wird zumeist mit der 1977 gegründeten neuen Gesamthochschule in Verbindung gebracht. Tatsächlich erlebte der Bezirk durch den Einzug der Wissenschaften einen spürbaren Aufschwung. Weniger bekannt dürfte es sein, dass der Steinbecker Bahnhof 1842 der erste in Elberfeld war. Schwimmoper und Stadthalle sind markante und sehenswerte historische Bauwerke in einem Stadtviertel mit Geschichte.

Treffpunkt: Eingang der Sparkassenhauptverwaltung am Islandufer

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

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Frank Khan 12.5.19 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
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Wohnhöfe zwischen Gleisen und Genossenschaft: Der Sedansberg

Der ehemalige Heubrucher Bahnhof, seine Verbindung zur wechselvollen Geschichte der Genossenschaftszentrale "Vorwärts" in der Münzstr. und ein seinerzeit völlig neuer Siedlungsbautyp stehen im Mittelpunkt dieser stadthistorischen Wanderung auf den "Sedansberg".

Treffpunkt: Eingang Synagoge, Paul-Humburg-Str. / Ecke Gemarker Straße

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

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Frank Khan 26.5.19 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
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Auswärts 10-0408w@119
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Straßengeschichte: Die Hofaue

Stadtgeschichte im Detail

Die Elberfelder Hofaue wurde lange als das Textilhandelszentrum des Deutschen Reiches und der Weimarer Republik bezeichnet, was seit der Mitte des 19. Jahrhunderts auch der Nähe zum Hauptbahnhof und zum Güterbahnhof an der Steinbeck zu verdanken war. Andererseits galten die Hofaue und das heutige Kipdorf aber auch als gute Adressen für hochklassige, bisweilen auch umstrittene Unterhaltung. Der stadthistorische Spaziergang mit Frank Khan reflektiert ein Stück Wuppertaler Wirtschafts- und Kulturgeschichte am Beispiel des Aufstiegs und Niedergangs eines zentralen Stadtviertels.

Treffpunkt: Eingang des Hauptpostamtes Kipdorf

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

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Frank Khan 7.7.19 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
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Von der "Prachtallee" zum Nützenberg

Stadtgeschichte im Detail

Alte Villen, aber auch Fabriken, entlang der früheren Prachtallee prägen diesen Teil Elberfelds. Brauereien, Färbereien und andere Unternehmen waren Zeugen einer rasanten Urbanisierung und des gesellschaftlichen Lebens in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Treffpunkt: Eingang der Schwebebahnstation "Robert-Daum-Platz"

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Frank Khan 17.2.19 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
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Entlang der "Prachtallee": Unterbarmen

Stadtgeschichte im Detail

Stadthistorische Wanderung mit einem "Blick" hinter Haus-, Kirchen- und Fabrik-Fassaden durch die Viertel entlang der ehemaligen "Prachtallee". Die Entwicklung des gesellschaftlichen Lebens im Prozess der Industrialisierung und Urbanisierung lässt sich auch heute noch nachvollziehen.

Treffpunkt: Eingang Friedrich-Engels-Haus, Engelsstr.10

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Frank Khan 10.3.19 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
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Zwischen alter Zollbrücke, Gaskessel und Brauerei: Heckinghausen

Stadtgeschichte im Detail

Sie war eine der ersten Steinbrücken über die Wupper: Die alte Zollbrücke, ein wichtiger Verkehrsweg und ehemalige Zollstation, erst Anfang des 19. Jahrhunderts aufgelöst, als die Landesgrenze zwischen Berg und Mark beseitigt wurde. Damit entfiel auch das Brückengeld, das ortsansässige Kneipenbesitzer bis dahin kassiert haben sollen. Nur Fußgänger waren davon befreit. So kann diese verkehrsreiche Brücke als ein frühes Beispiel privat finanzierter öffentlicher Infrastruktur gelten. Der stadthistorische Spaziergang begibt sich auf historische Spurensuche im Stadtviertel Heckinghausen.

Treffpunkt: Vor dem Gaskessel, Mohrenstr.

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Frank Khan 17.3.19 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
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Sonnborn - Das Kreuz mit dem Kreuz

Stadtgeschichte im Detail

Der Bau des Sonnborner Autobahnkreuzes in den 1960er und -70er Jahren und die Art und Weise, wie er ausgeführt wurde, wären heute kaum noch vorstellbar. Bei seiner Erbauung war es das größte Autobahnkreuz Europas. Schon die Zeitgenossen haben es voller Emotionen kommentiert und kritisiert. Ein Wuppertaler Stadtviertel wurde dadurch überregional bekannt. Der Spaziergang verfolgt Ursachen, Rahmenbedingungen und Folgen des Ausbaus des Sonnborner Kreuzes und zeigt den gigantischen Verkehrsknoten des Viertels, für das auch die Landstrecke der Schwebebahn charakteristisch ist. Ein Stück Wuppertaler Verkehrsgeschichte.

Treffpunkt: Parkplatz Ecke Sonnborner Straße/Kirchhofstraße

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Frank Khan 31.3.19 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
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Das Elberfelder System der "Armenfürsorge"

Stadtgeschichte im Detail

Das "Elberfelder System der Armenfürsorge" von 1853 zählt zu den frühesten systematischen und professionellen Formen sozialer Daseinsvorsorge und galt als ambitionierte Antwort auf die sogenannte soziale Frage und als Reflex auf die Massenarmut im 19. Jahrhundert. Das häufig auch international kopierte System stellte eine frühe Variante des „Förderns und Forderns“, da es die Armenunterstützung an rigide Auflagen und strikte Überwachung durch ehrenamtlich tätige Armenpfleger*innen band. Es addierten sich hier christlich patriarchalische Formen der Fürsorge und Nächstenliebe mit den sozialen Disziplinierungsstrategien der kapitalistischen Gesellschaft. Der finanzielle Erfolg des „Elberfelder Systems“ war indessen beträchtlich. 1870 brachte es ein zeitgenössischer Beobachter gezielt auf den Punkt, indem er Elberfeld als „die vielleicht bettelfreieste Stadt im Lande“ bezeichnete.

Treffpunkt: Sparkassenhauptverwaltungsgebäude, Eingang Islandufer

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Frank Khan 14.4.19 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
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San Francisco-Flair und Fachwerkbahnhof: Das Mirker Viertel

Eines der ältesten Freibäder Deutschlands. Ein (europaweit einmaliger) Fachwerkbahnhof, der einst als Konkurrenz zum Hauptbahnhof gleichsam auf "grüner Wiese" gebaut worden war, um den die Stadt dann mit Schulen und Plätzen "drum herum" wuchs. Straßenzüge mit San Franzisco-Flair. Nordbahntrasse. Das Mirker Viertel hat viel (Historisches) zu bieten: Textilindustrielle Architektur und eine kreative "Szene" mit Engagement und Mut zur Utopie. Der historische Spaziergang mit Frank Khan führt mitten hinein in die Urbanisierungsgeschichte und in ein besonderes Wuppertaler Stadtviertel im Aufbruch.

Treffpunkt: Jubiläumsbrunnen, Neumarkt.

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Frank Khan 5.5.19 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
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Zwei Lebenswelten: Briller Viertel und Ölberg

Stadtgeschichte im Detail

Zwei Lebenswelten in unmittelbarer Nachbarschaft: Das Briller Viertel und die Elberfelder Nordstadt. Es sind absolut gegensätzliche Quartiere. Hier das renommierte Villenviertel, privilegierte Residenz "städtischer Eliten" in Wirtschaft und Politik, dort der so genannte Ölberg, Lebens- und Arbeitswelt, Milieu der "kleinen Leute". Der stadthistorische Spaziergang zeigt die Entwicklung und den Kontrast zwischen beiden Vierteln: Einblicke in den historischen Zusammenhang unterschiedlicher Lebenswelten.

Treffpunkt: Oberes Ende der Treppe Roonstraße/Nützenberger Straße

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Frank Khan 16.6.19 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
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5.00 €
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Eisenbahnen in Wuppertal

Stadtgeschichte im Detail

Die Rheinische Eisenbahn Gesellschaft, der "Samba", Kohlebahnen, die Hatzfelder Kleinbahn oder der Zug nach Beyenburg - Eisenbahnen spielten eine wichtige Rolle in der Entwicklung des Wuppertales im 19. Jahrhundert. Bei einer Tour mit der S 8 von Oberbarmen nach Vohwinkel und zurück, werden die einzelnen historischen Strecken in den Blick genommen. Dabei geht es um Pioniergeist, aber auch um das rechnerische Kalkül der Aktionäre und der Auftraggeber, etwa der Textilhändler und „Kalkbarone".

Dauer: 4 Stden. Entgelt versteht sich ohne Fahrtkosten.

Treffpunkt: Skater- Halle "Wicked Woods", Langobarden Str. 65, Alter Wichlinghauser Bahnhof

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Frank Khan 14.7.19 1* So: 13:30-17:30 (Auswä)
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NS-Geschichte zu Fuß

Spaziergänge zur Lokalgeschichte des Nationalsozialismus

Spuren einer Geschichte des Nationalsozialismus lassen sich an vielen Orten der Stadt verfolgen. Die Reihe historischer Spaziergänge mit dem Historiker Dr. Stefan Stracke widmet sich in diesem Semester den Themen „Widerstand", "Sinti und Roma", "Migration".

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Dr. Stephan Stracke 17.2.-26.4.19 3* Fr:
So:
17:00-19:15
15:00-17:15
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10-0412w@119
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Widerstand am Rott und am Sedansberg

Der Widerstand gegen die Nationalsozialisten war am Rott und auf dem Sedansberg besonders stark. Hier wohnten mehrheitlich Arbeiter*innen, die sich dem sozialistischen Milieu zugehörig fühlten und in zahlreichen Vereinen und politischen Gruppen aktiv waren. Am 19. Februar 1933 verschärfte sich die politische Lage für Wuppertaler Antifaschist*innen dramatisch. Die SA eröffnete auf dem Werth das Feuer auf eine große Wahlkundgebung der SPD. Zehn Schwer- und zwölf Leichtverletzte waren zu beklagen, unter den Opfern war auch ein 11-jähriges Kind. Dieser Überfall ging in die Geschichte der SPD als sog. Barmer Blutsonntag ein. Am gleichen Tag griffen SA-Trupps die KPD-Hochburg Rott an. Die Angreifer konnten aber von den - auch mit Schusswaffen bewaffneten - Bewohnern vertrieben werden. Auf der Wanderung werden die wichtigsten Akteure und Schauplätze der Widerstandsbewegung vorgestellt. Es geht zum Hohenstein und Sedansberg und schließlich zum Gebäude der Konsumgenossenschaft „Befreiung“. Treffpunkt: Schwebebahnstation Loher Brücke

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Dr. Stephan Stracke 17.2.19 1* So: 15:00-17:15 (W-Elb)
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Der Kriminalpolizist Paul Kreber und die Verfolgung der Sinti und Roma

Am 3. März 2019 jährt sich zum 76. Mal die von der Wuppertaler Kriminalpolizei organisierte Deportation von etwa 200 Sinti und Roma aus dem Bergischen Land nach Auschwitz. Unter ihnen befanden sich 103 Kinder im Alter bis 15 Jahren. Der Deportationszug erreichte Auschwitz am 9. März 1943. Vor allem die Kinder hatten nur geringe Überlebenschancen, die meisten starben nach wenigen Wochen in Auschwitz. Wer sich mit der Verfolgungsgeschichte der Sinti und Roma in Wuppertal beschäftigt, stößt schnell auf die „Retter-Biographie“ von Paul Kreber. Seit 2000 wird er mit dieser Gedenktafel im Wuppertaler Polizeipräsidium gewürdigt: „Paul Kreber war von 1940 bis 1943 beim Erkennungsdienst der Kriminalpolizei im Polizeipräsidium Wuppertal tätig. Unter Einsatz seines Lebens und des seiner Familie bewahrte er im Frühjahr 1943 mehrere Wuppertaler Sinti-Familien vor der Deportation in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, indem er Befehle nicht ausführte, Verstecke beschaffte und den Verfolgten zur Flucht verhalf." Neue Archivfunde verändern aber den Blick auf dessen Biographie: Einerseits hat Kreber die Sinti-Familie Weiss vor der Deportation bewahrt, gleichzeitig aber als "Sachbearbeiter für Zigeunerwesen" an der Verfolgung und Deportation der anderen Wuppertaler Sinti und Roma mitgewirkt. Treffpunkt: vor dem Polizeipräsidium

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Dr. Stephan Stracke 1.3.19 1* Fr: 17:00-19:15 (W-Elb)
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10-0414w@119
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300 Jahre Migration in Wuppertal

Stadtspaziergang durch Oberbarmen

Seit mindestens 300 Jahren ist (das) Wuppertal eine traditionsreiche Einwanderungsstadt mit vielen unterschiedlichen Erfahrungen und Lebensgeschichten. Die ersten Einwanderer kamen vor über dreihundert Jahren, vor allem als Tagelöhner und Landarbeiter, aus den Dörfern des Bergischen Landes, ab 1850 als Handwerker und Kutscher aus dem nordhessischen Waldeck und dem Oberbergischen. Für den technisch anspruchsvollen Eisenbahnbau wurden die ersten Spezialarbeiter aus Italien angeworben. Sowohl der Erste wie der Zweite Weltkrieg verursachten gigantische Vertreibungen und Migrationsbewegungen. So waren im Zweiten Weltkrieg allein nach Wuppertal etwa 30.000 Zwangsarbeiter*innen und Kriegsgefangene von den Nazis verschleppt worden, die nach der Befreiung im Mai 1945 wieder in ihre Heimat zurückkehren konnten. Gleichzeitig mussten in Wuppertal zahlreiche deutsche "Vertriebene" in der stark zerstörten Stadt aufgenommen werden. Diese (fremden) und oft angefeindeten Menschen wurden mit ihrer Arbeitskraft zu einer wichtigen Grundlage des sog. Wirtschaftswunders. Später wurden auch zahlreiche Menschen aus Italien, Griechenland, Spanien, Jugoslawien und der Türkei zunächst als "Gastarbeiter" angeworben. Sie blieben in ihrer Mehrzahl in Wuppertal und prägten insbesondere die Wuppertaler (Groß)Betriebe wie Bemberg, Vorwerk und Söhne, Vorwerk und Co. und Bayer. Über diese unterschiedlichen Lebensgeschichten wird beim Spaziergang berichtet. Treffpunkt: vor der Färberei, Peter-Hansen-Platz 1, 42275 Wuppertal

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Dr. Stephan Stracke 26.4.19 1* Fr: 17:00-19:15 (W-Elb)
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10-0415w@119
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