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Inhaltsverzeichnis

Geschichte vor Ort

stadthistorische Wanderungen und Vorträge

Wuppertal

Stadtgeschichte im Detail: Wuppertaler Viertel und Quartiere

5 Stadthistorische Wanderungen mit Frank Khan

Stadtgeschichte im Detail: Das ist mehr als die Summe von bekannten Geschichte(n) rund um die Wuppertaler Stadtteile. Das ist vor allem eine Quartiersgeschichte ausgewählter Lebensräume: Wohnungsbau, Schularchitektur, Verkehrssituation, Erholungsräume usw. Sie ist ein Stück Sozialgeschichte, die viel über den nicht immer beschaulichen Alltag von früheren Generationen verrät. Gleichzeitig wird aufgezeigt, wie äußere Einflüsse (Urbanisierung, Zuwanderung, Strukturwandel, Wirtschaftskrisen, Weltkriege) auf die Viertel und Quartiere eingewirkt haben. Mit Frank Khan Wuppertal neu kennen lernen: Stadthistorische Wanderungen abseits der etablierten "touristischen" Routen durch Wuppertaler "Randbezirke", Viertel und Quartiere mit ihrer Bedeutung für die historische Stadtentwicklung, ihren Eigenheiten und ihrem besonderen Charme.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
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Frank Khan 1.9.-10.11.19 5* So: 13:30-15:45 (Auswä)
Google Maps
10-0406w@219
20.00 €
ausgebucht
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Industriedorf an der Grenze zu Westfalen: Langerfeld

Stadtgeschichte im Detail

Langerfeld war ein Grenzdorf zwischen der Grafschaft Mark und dem Herzogtum Berg. In der Zeit der Frühindustrialisierung profitierte das expandierende Industriedorf durch die Nähe zu Barmen und durch seine Bedeutung als Verkehrsknoten. Infrastrukturelle Modernisierung, Textilgewerbe und Wasserwirtschaft spielten in der Entwicklung der Gemeinde, die 1922 gegen heftigen Widerstand zu Barmen kam, eine zentrale Rolle. Und es gab einen Flugplatz… Treffpunkt: Mahnmal Langerfelder Markt

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
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Frank Khan 29.9.19 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
Google Maps
10-0409w@219
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
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Der Arrenberg und die "soziale Frage"

Stadtgeschichte im Detail & zu Fuß

Entlang der Wupper am Arrenberg, unterhalb der Stadt, lagen die Textilfärbereien, die auch der Wupper ihre Farben gaben. In diesem Industriequartier baute die Stadt Elberfeld einige ihrer Sozialeinrichtungen, das Waisenhaus, das Armenkrankenhaus und ein Altenstift. Die Stadt hatte mit dem "Elberfelder Armenpflegesystem" (seit 1852) eine Vorreiterrolle in der Armenfürsorge übernommen. Ein Modell, das landes- und europaweit kopiert wurde.

Treffpunkt: Bahnhof Steinbeck, Eingang des Supermarktes

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Frank Khan 13.10.19 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
Google Maps
10-0410w@219
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
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Die Geschichte von Infrastruktur und Urbanisierung: Vohwinkel

Stadtgeschichte im Detail

Bis etwa 1800 war Vohwinkel ein unbedeutendes Gut im Westen Elberfelds. Danach setzte eine rapide Entwicklung ein durch Straßen- und vor allem Eisenbahnbau. Ursache und Folge des wirtschaftlichen und funktionalen Bedeutungswandels war ein starkes Bevölkerungswachstum. 1921 erhielt Vohwinkel zunächst Stadtrechte, bevor es 1929 Teil der neuen Stadt Wuppertal wurde und heute deren drittgrößter Stadtteil ist. Der stadthistorische Spaziergang führt mitten hinein in die Geschichte von Infrastruktur und Urbanisierung im Tal.

Treffpunkt: Grünanlage Vohwinkeler Str. / Bahn Str. an den Schwebebahnexponaten

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
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Frank Khan 10.11.19 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
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10-0411w@219
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
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Der Novemberpogrom in Wuppertal

Am 10. November 1938, um 4:00 Uhr brannte in Wuppertal die Synagoge an der Genügsamkeitsstraße, um 8:00 Uhr wurde die Barmer Synagoge angezündet. Um 18:00 Uhr kamen die Brandstifter wieder in die Genügsamkeitsstraße und legten erneut Feuer. Die Friedhofskapellen am Weinberg und an der Hugostraße standen schließlich um 20:00 Uhr in Flammen. Wie überall im Deutschen Reich wurden auch in Wuppertal neben der Zerstörung der Synagogen und Betsäle, zahlreiche jüdische Geschäfte und Privatwohnungen teilweise am hellen Tag verwüstet und geplündert. Die Täter brauchten nicht den Schutz der Nacht. Wenn die jüdischen Einrichtungen nicht restlos abbrannten, kamen sie bis zu dreimal an den Tatort zurück. Das Bettengeschäft Sigismund Alsberg in der Berliner Straße wurde dreimal angesteckt. Kissenbezüge und Betten wurden geraubt. Die Herzogstraße und die Königstraße in Elberfeld waren mit Waren und mit zertrümmerten Gegenständen aus jüdischen Geschäften übersät, auch die Textilhandlung Wolf und Heimann wurde geplündert. Der Spaziergang führt an die Tatorte.

Treffpunkt: Mahnmal im Deweerthschen Garten

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

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Dr. Stephan Stracke 8.11.19 1* Fr: 17:00-19:15 (W-Elb)
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10-0404w@219
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
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Die Bombardierung Vohwinkels zum Jahreswechsel 1944/45

Mit dem Stadtrundgang möchten wir an die Ereignisse vom 31.12.1944 und 1.1.1945 in Vohwinkel erinnern. Bei einem alliierten Doppelangriff auf die Bahnhofsanlagen starben etwa 200 Menschen. Besonders tragisch sind die Ereignisse am Neulandweg. Hier suchten Vohwinkeler Bürger*innen und Zwangsarbeitende Schutz in einem Kanal, der unter den Bahnanlagen hindurchführte und der mit Bohlen abgedeckt war. Beim Angriff am 1.1.1945 zerstörten Bomben die Hauptwasserleitung oberhalb des Neulandweges. Eine Flutwelle überraschte die Menschen, die in der Röhre Schutz gesucht hatten. Eine unbekannte Zahl von Deutschen und mindestens 15 französische, russische und polnische Zwangsarbeiter*innen ertranken. Außerdem wurden am 1.1.1945 nach der Bombardierung auf dem Gelände des Verschiebebahnhofs sechs, wahrscheinlich russische Zwangsarbeiter oder Kriegsgefangene von Soldaten eines Wehrmachtszuges erschossen und an der Böschung verscharrt. Die Leichen wurden nach der Befreiung auf dem Friedhof an der Ehrenhainstraße bestattet.

Treffpunkt: Schwebebahnhaltestelle Vohwinkel

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

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Infos
Dr. Stephan Stracke 13.12.19 1* Fr: 17:00-19:15 (W-Elb)
Google Maps
10-0405w@219
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
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