Start | Politik - Geschichte - Umwelt | Politik | Bürger*innen aktiv 

Inhaltsverzeichnis

Bürger*innen aktiv

Weiterbildung für Bürger*innen-Engagement in der Kommune: Politik zum Mitmachen und Selbermachen (neu) entdecken, Grundlagen schaffen für Beteiligung

  • politisches Grundwissen erwerben
  • Idee, Geschichte & Strukturen kommunaler Selbstverwaltung kennenlernen
  • Möglichkeiten und Praxis der Bürger*innen-Beteiligung kennenlernen & ausprobieren
  • Informationen über "gute Praxis" gewinnen
  • Kommunikation für Ehrenamt und Beteiligungsprozesse herstellen
  • Arbeitstechniken
    wirkungsvoll reden und schreiben
    Gruppen motivieren, moderieren und leiten
    Arbeitsergebnisse präsentieren
    Öffentlichkeit herstellen

Bürger*innen-Beteiligung praktisch

Der Satz "Betroffene zu Beteiligten machen" ist offenbar ein neuer und ein allgemeiner Konsens, gerade auch auf kommunaler Ebene. In Wuppertal ist der Prozess der Entwicklung einer echten "Beteiligungskultur" bereits weit voran geschritten. Wie aber kann es tatsächlich gelingen -gegen alle "Politikverdrossenheit"- möglichst viele Bürger*innen dafür zu gewinnen, sich aktiv in die kommunale Selbstgestaltung einzubringen?

Im Sommersemester 2018 startete die Bergische VHS in Kooperation mit der Stabsstelle "Bürgerbeteiligung" der Stadt Wuppertal eine neue Veranstaltungsreihe, die sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit Theorie und Praxis der Mitbestimmung in der Kommune befasst.

Solingen

Red Hand Day: Welttag gegen den Einsatz von Kindersoldaten

Eine Kooperation von Deutschem Klingenmuseum, Katholischem Bildungswerk und der Bergischen VHS

Der „Welttag gegen den Einsatz von Kindersoldaten“ erinnert an das sogenannte Kindersoldatenprotokoll der Vereinten Nationen, das am 12. Februar 2002 in Kraft trat und mittlerweile von 167 Staaten unterzeichnet wurde. Das Protokoll vermerkt ausdrücklich, dass die Zwangsrekrutierung von Kindern und die Wehrpflicht von unter 18-jährigen Jugendlichen illegal sind und dass Verstöße dagegen vom Internationalen Gerichtshof als Kriegsverbrechen verfolgt werden. Ehemalige Kommandeure in Kriegsgebieten bis hin zu Staatspräsidenten sind daher bereits zu langjährigen Freiheitsstrafen verurteilt worden. Doch abschreckend wirkt das Protokoll nicht. So gibt es Ausnahmeregelungen, die zum Beispiel auch die Bundeswehr in Anspruch nimmt, um 17-jährige Freiwillige zu rekrutieren, und die Situation in vielen Ländern der Welt führt vor Augen, wie skrupellos Machthaber und Milizenführer über das Völkerrecht hinwegsehen und damit Kinder- und Menschenrechte verletzen. Denn nach wie vor werden weltweit rund 250.000 Kinder in mindestens 19 Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika als Soldaten und im Kampf eingesetzt. Sie werden entführt oder mit falschen Versprechungen und einem geringen Sold gelockt und militärisch gedrillt.

Der Gedenktag, an dem weltweit durch öffentliche Proteste und Aktivitäten Aufmerksamkeit auf die Situation von Kindersoldaten gelenkt werden soll, bietet daher Anlass, einen Blick in die Geschichte zu werfen, um dem Phänomen der Kindersoldaten historisch näher zu rücken, wie es Prof. Jörg Becker in seinem Beitrag unternimmt. Gerd Faruß von der Kinderhilfsorganisation terre des hommes, die sich für den Schutz von Kindern in bewaffneten Konflikten und gegen die Rekrutierung von Kindersoldaten einsetzt, zeichnet anschließend die Entwicklung vom Falklandkrieg, der die Problematik minderjähriger Soldaten und Kriegstoten der Öffentlichkeit vor Augen führte, bis zu der UN-Kinderrechtskonvention von 1989 und dem Protokoll von 2002 nach und gibt aktuelle Daten und Beispiele. Eine Podiumsdiskussion unter der Moderation von Thorsten Kabitz gibt auch dem Publikum Gelegenheit, mitzudiskutieren.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Dr. Heinz- Werner Würzler 12.2.20 1* Mi: 18:30-20:30 (SG-Mi) Klosterhof 4
Google Maps
Siehe Aushang 10-5117s@120
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Menschenrechte und Klimawandel

Workshop in Kooperation mit Amnesty International, Ortsgruppe Solingen

Die Erderwärmung hat bereits jetzt verheerende Auswirkungen auf die Menschenrechte. Millionen von Menschen verlieren durch Überschwemmungen ihr Zuhause oder hungern, weil Dürren ihre Ernte zerstören. Sie haben aufgrund von Trockenheit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser oder werden bei Wirbelstürmen verletzt oder getötet. Der globale Süden ist von den Folgen des Klimawandels am stärksten betroffen. Aber auch in Europa bedrohen die zunehmenden Hitzewellen die Gesundheit vieler Menschen, vor allem von Kindern, Schwangeren und älteren Personen. Wer die Menschenrechte aller Menschen weltweit bewahren möchte, muss sich dafür einsetzen, dass der Klimawandel aufgehalten wird.

Der Klimawandel droht Ungleichheit, Diskriminierung und Ungerechtigkeit auf der Welt zu verstärken. Denn seine Folgen treffen oft die Menschen besonders hart, die ohnehin schon benachteiligt werden, zum Beispiel arme Menschen, Frauen und Indigene.

Derzeit setzen sich von Tag zu Tag mehr Schüler*innen aktiv für den Klimaschutz ein und gehen auf die Straße, um zu demonstrieren. Die #FridaysforFuture-Bewegung agiert mittlerweile in Deutschland, Europa und der Welt und erhält auch in diesem Rahmen Aufmerksamkeit. Alleine am 15. März 2019 gingen weltweit 2 Millionen Menschen auf die Straße. Der politische Protest, bei dem Menschenrechte wie das Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit wahrgenommen werden, ist überaus wichtig, muss aber stets – um überzeugend zu wirken – mit guten Argumenten einhergehen. Daher richtet sich der Workshop besonders an junge Menschen und junge Erwachsene, um mit ihnen folgende Leitfragen zu diskutieren und zu vertiefen:

• Was ist und bedeutet Klimawandel?

• Was sind Menschenrechte?

• Was hat der Klimawandel mit Menschenrechten zu tun?

• Welchen Einfluss hat jede Einzelne/jeder Einzelne, haben die Bundesrepublik und die EU auf den Klimawandel?

• Wie kann ich mich engagieren?

Der Workshop ist kostenfrei. Um vorherige Anmeldung wird gebeten (per Mail an info@amnesty-solingen.de oder über die Berg. VHS).

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Amnesty International Ortsgruppe Solingen 16.5.20 1* Sa: 11:00-14:00 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
322, Forum
10-5219s@120
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Nachhaltig leben - (wie) geht das?

Der Begriff „Nachhaltigkeit“ ist in aller Munde. Aber: Was genau bedeutet er? Und was bedeutet er vielleicht auch NICHT? - Also, wie lebe ich nachhaltig? Diese und viele andere Fragen sollen in diesem Vortrag sortiert und beantwortet werden. Außerdem besteht Raum für eigene Fragen, Ideen und Beispiele.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Daniel Viebach 6.5.20 1* Mi: 18:30-20:00 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
322, Forum
10-5210s@120
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Wuppertal

(M)eine Stunde für Wuppertal: Wie geht das ?

Ehrenamtliches Engagement hält Wuppertal zusammen. Aber was muss man eigentlich wissen, wenn man sich engagieren möchte? Wie findet man das Richtige für sich? Gibt es juristische Dinge, die man besser wissen sollte? In einem kurzweiligen Treffen werden verschiedene Aspekte des Ehrenamtes für alle Altersgruppen vermittelt. Dabei werden sowohl Inhalte als auch wichtige Randbedingungen angesprochen. Anhand von konkreten Beispielen wird die Vielfalt der ehrenamtlichen Betätigung in großen Einrichtungen wie in individuellen Initiativen gezeigt. Zugleich bleibt Raum für den Austausch unter Gleichgesinnten. Das Seminar wird von (M)eine Stunde für Wuppertal mit Unterstützung der Servicestelle Ehrenamt durchgeführt - ehrenamtlich natürlich.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Markus von Blomberg 19.3.20 1* Do: 16:00-17:30 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
B220
10-0019w@120
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Richter ohne Robe

Fit fürs Schöffenamt

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Vereinigung für Schöffinnen und Schöffen (DVS), Regionalgruppe Wuppertal, können Schöffinnen und Schöffen konkrete Informationen für eine gleichberechtigte Teilnahme in der Hauptverhandlung erfahren. In lockerer Runde werden Fragen und Weiterbildungsmöglichkeiten rund um Schöffenamt erörtert. Ziel ist es, Schöffen eine Handlungskompetenz zu vermitteln, die ihr Selbstbewusstsein durch das Verstehen ihrer Rolle im Verfahren stärkt. Darüber hinaus sollen sich die Schöffen ihrer Verantwortung und ihres Beitrags zu einer bürgernahen und nachvollziehbaren Rechtsprechung bewusst werden. Kenntnisse über das "Handwerkszeug" wie Rechte und Pflichten können ebenso besprochen werden. Literatur zum Thema unterstützt den Erfahrungsaustausch.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Ulrike Hörster 26.11.19 1* Di: 19:00-21:15 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
B220
10-0019w@219
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 
Ulrike Hörster 16.3.20 1* Mo: 19:00-21:15 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
B220
10-0018w@120
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Parolen Paroli

Argumentationstraining gegen rechtspopulistische Sprüche

Über ein Jahr lang haben die Bergische VHS und das Regionalbüro Arbeit und Leben Berg/Mark aktualisierte Handreichungen für den "Umgang" mit rechtspopulistischen Parolen erarbeitet und erprobt. Das Training gegen sogenannte Stammtischparolen will Teilnehmer*innen in die Lage versetzen, die Schrecksekunden zu überwinden, Position zu beziehen und Widerspruch zu üben. Rechtspopulistischen Parolen Paroli bieten - dafür gibt es einfache Strategien und die lassen sich trainieren. Im Argumentationstraining werden gängige rechte Positionen etwa gegen Flüchtende oder "den Islam" untersucht und Möglichkeiten des Widerspruchs geübt. Damit Rassismus im Alltag künftig keine Chance mehr hat.

Ausschlussklausel

„Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien und Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.“

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Nn nn 18.1.20 1* Sa: 10:00-16:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
A207
10-0014w@120
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Bürgerbeteiligung im Tal

Rückblick auf ein bewegtes Jahr 2019 und Ausblick auf spannende Projekte in 2020

Welche Beteiligungsformate wurden im Jahr 2019 durchgeführt und mit welchen Themen hat sich der Beirat Bürgerbeteiligung befasst? Die Stabsstelle Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement blickt zurück auf ein ereignisreiches Jahr 2019 und wagt einen ersten Blick auf kommende und laufende Projekte im Jahr 2020.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Clara Utsch 4.12.19 1* Mi: 18:30-20:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
B220
10-0017w@219
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Von der Idee zum Projekt

KoSI - Lab hilft!

Sie haben Ideen, um Wuppertal (noch) lebenswerter zu gestalten und es fehlt Ihnen an Mitstreiter*innen? Sie haben Visionen und Unterstützer*innen, aber wissen nicht, wie Sie am besten vorgehen? Sie möchten sich grundsätzlich darüber informieren, wie der Weg von der ersten Idee bis zum Projekt verlaufen kann oder möchten sich gerne für Wuppertal engagieren? Dann sind Sie beim gemeinsamen Workshop des Zentrums für gute Taten und der Stabsstelle Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement genau richtig! Wir möchten mit Ihnen anhand von Beispielideen oder auch mit Ihrer eigenen mitgebrachten Idee den Weg zum Projekt erarbeiten: Die teilnehmenden unterschiedlichen Akteur*innen diskutieren partnerschaftlich erste Fragestellungen praxisnaher Lösungen für die gemeinsam ausgewählte Idee. Ein erster Schritt auf dem Weg von der Idee zum Projekt!?

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Angelika Leipnitz 12.2.20 1* Mi: 18:30-20:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
B220
10-0015w@120
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Bürgerengagement in den Stadtquartieren

Runder Tisch mit der Stabsstelle Bürgerbeteiligung

Ist Quartiersentwicklung eine kommunale Aufgabe oder kann das nicht jede*r? Gemeinsam mit engagierten Bürger*innen, die sich für ihre Quartiere einsetzen oder einsetzen möchten, soll die Vielfalt des Themas an praktischen Beispielen veranschaulicht werden. Haben auch Sie Ideen für Ihr Quartier und haben Sie Lust, andere Engagierte kennenzulernen und sich zu vernetzen? Möchten Sie mehr über das Thema Quartiersentwicklung erfahren? Unter dem Motto „Engagieren, Vernetzen, Wirken“ sind alle Menschen, die Wuppertal aktiv nach vorne bringen möchten, herzlich zur Teilnahme am Runden Tisch „Quartiersentwicklung“ eingeladen.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Angelika Leipnitz 11.3.20 1* Mi: 18:30-20:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
B220
10-0016w@120
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Wie plane ich ein Bürgerbeteiligungsverfahren?

Workshop mit der Stabsstelle Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement

Anhand eines aktuellen / eines fiktiven Beispiels wird gemeinsam mit den Teilnehmenden ein Bürgerbeteiligungsverfahren geplant. Das Ziel ist die Erarbeitung eines umfassenden Konzeptes, welches sowohl Ziele, Zielgruppen, die Einbindung relevanter Akteure, Methodik, Öffentlichkeitsarbeit, Evaluationsmaßnahmen etc. umfasst. Die Teilnehmenden arbeiten nach einem Input durch die Stabsstelle Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement in Kleingruppen zusammen. Sie interessieren sich für das Thema Beteiligung oder möchten selbst gerne mehr Menschen bei der Umsetzung Ihres eigenen Projektes einbinden? Dann lernen Sie hier die Grundlagen für ein gelungenes Beteiligungsverfahren kennen.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Laura Adam 22.4.20 1* Mi: 18:30-20:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
B220
10-0017w@120
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Fotojournalismus

Am 23. Februar 1945 hissten Marines in einer verlustreichen Schlacht gegen die Japaner auf Iwo Jima das Sternenbanner. Lou Lowery fertigte davon eine etwas armselige Fotografie, die vor allem daran krankte, dass ein Wasserrohr als Flaggenmast herhalten musste. Als Fanal war das alles zu mickrig, auch die Flagge, die man eiligst austauschte. Dieses Mal zog Joe Rosenthal, Fotograf der Associated Press, mit den Soldaten los. Von einer puren Ersatzhandlung ohne große Bedeutung schuf er eine Ikone des Fotojournalismus, die schließlich Vorlage für das Kriegerdenkmal auf dem Nationalfriedhof Arlington wurde. Ist so etwas Täuschung? Verletzt es Regeln des Journalismus? Können wir uns um der Botschaft Willen mit dem gelungeneren Foto abfinden? Wo sind die Grenzen – gerade auch im Zeitalter uneingeschränkter Manipulierbarkeit? Und: Wie fotografiert man überhaupt ein Geschehen so, dass es Nachrichtenwert besitzt? Manfred Görgens hat jahrelang als Schreiber und Fotograf für deutsche Medien gearbeitet und gibt authentische Einblicke in den redaktionellen Alltag und seinen Wandel.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Manfred Görgens 28.1.-24.3.20 5* Di: 18:00-19:30 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
B220
10-0020w@120
50.00 €
Plätze frei

Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Parolen Paroli bieten

Argumentationstraining gegen rechte Vorurteile

Irgendwer haut einen rassistischen Spruch, eine rechtspopulistische Parole raus und wir denken nachher: "Hätte ich doch ...". Stammtischparolen. Nur der Stammtisch ist überall: in der Schlange vor der Kasse im Supermarkt, auf dem Spielplatz, in Bus und Bahn oder auf dem Schulhof. Aber wir können durchaus etwas tun: Durch Widerspruch und klare Ansage ein Zeichen setzen, nicht unbedingt überzeugen, aber unentschlossenen Menschen ein Beispiel geben.

Das vorliegende Training will Teilnehmer*innen in die Lage versetzen, die Schrecksekunden zu überwinden, Position zu beziehen und Widerspruch zu üben. Rechtspopulistischen Parolen Paroli bieten - dafür gibt es einfache Strategien und die lassen sich trainieren. Im Argumentationstraining werden gängige rechte Positionen etwa gegen Flüchtende oder "den Islam" untersucht und Möglichkeiten des Widerspruchs geübt. Damit Rassismus im Alltag künftig keine Chance mehr hat.

Die Materialien zum Seminar wurden als Handreichungen für die Praxis im Rahmen von NRWeltoffen gemeinsam entwickelt von der Bergischen VHS und dem Regionalbüro Berg/Mark von Arbeit & Leben. Gefördert durch die Landeszentrale für Politische Bildung des Landes NRW.

Die VHS bietet das (Kurz-)Seminar auf Nachfrage an. Tel. 0202 563-2248

Veranstaltungen rund um den 8. März - Internationaler Tag der Frauen in Solingen

Die folgenden Veranstaltungen finden teilweise in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Solingen statt.

One Billion Rising

Frauen tanzen weltweit gegen Gewalt

Auch in diesem Jahr protestieren Frauen wieder weltweit am 14. Februar 2020 mit ihrem Tanz „One Billion Rising“ gegen die verbreitete Gewalt gegen Frauen und Mädchen und für die Gleichstellung. Selbstverständlich auch in Solingen! Die Frauen in der Klingenstadt sind somit Teil einer weltweiten Bewegung, die im August und September 2012 von der New Yorker Künstlerin und Feministin Eve Ensler initiiert wurde und die darauf aufmerksam macht, dass nach einer UN-Statistik eine von drei Frauen in ihrem Leben entweder vergewaltigt oder Opfer einer schweren Körperverletzung wird. Betroffen sind damit mehr als eine Milliarde Frauen, im Englischen „one billion“. Weltweit ist diese Kampagne eine der größten, die zur Beendigung von Gewalt gegen Frauen aufruft; eine erste Aktion wurde im Rahmen der V-Day-Bewegung am 14. Februar 2013 durchgeführt.

Die Choreografie wird in zwei Workshops eingeübt, die Teilnahme ist kostenlos. Die Anmeldung ist zu jedem einzelnen Workshop möglich, entweder direkt bei der Berg. VHS oder auch über die Gleichstellungsstelle der Stadt Solingen (telefonisch unter 0212 290 2724/5 oder per E-Mail unter gleichstellungsstelle@solingen.de).

Termin für den Flashmob: 14. Februar 2020, 16:00 Uhr (Neumarkt, SG-Mitte).

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Anne Grafweg 25.1.20 1* Sa: 13:30-15:00 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
210
10-5108s@120
0.00 €
ausgebucht
Gibt es Kursalternativen?
E-Mail an uns!

oder Tel.: +49 (212) 2903265


Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

One Billion Rising

Frauen tanzen weltweit gegen Gewalt

Auch in diesem Jahr protestieren Frauen wieder weltweit am 14. Februar 2020 mit ihrem Tanz „One Billion Rising“ gegen die verbreitete Gewalt gegen Frauen und Mädchen und für die Gleichstellung. Selbstverständlich auch in Solingen! Die Frauen in der Klingenstadt sind somit Teil einer weltweiten Bewegung, die im August und September 2012 von der New Yorker Künstlerin und Feministin Eve Ensler initiiert wurde und die darauf aufmerksam macht, dass nach einer UN-Statistik eine von drei Frauen in ihrem Leben entweder vergewaltigt oder Opfer einer schweren Körperverletzung wird. Betroffen sind damit mehr als eine Milliarde Frauen, im Englischen „one billion“. Weltweit ist diese Kampagne eine der größten, die zur Beendigung von Gewalt gegen Frauen aufruft; eine erste Aktion wurde im Rahmen der V-Day-Bewegung am 14. Februar 2013 durchgeführt.

Die Choreografie wird in zwei Workshops eingeübt, die Teilnahme ist kostenlos. Die Anmeldung ist zu jedem einzelnen Workshop möglich, entweder direkt bei der Bergischen VHS oder auch über die Gleichstellungsstelle der Stadt Solingen (telefonisch unter 0212 290 2724/5 oder per E-Mail unter gleichstellungsstelle@solingen.de).

Termin für den Flashmob: 14. Februar 2020, 16:00 Uhr (Neumarkt, SG-Mitte).

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Anne Grafweg 8.2.20 1* Sa: 13:30-15:00 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
210
10-5109s@120
0.00 €
ausgebucht
Gibt es Kursalternativen?
E-Mail an uns!

oder Tel.: +49 (212) 2903265


Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Women of Thrones

Frauen in der Welt von George R. R. Martin

Sie kämpfen um ihre Macht, führen Heere an und überschreiten allgemein Geschlechtergrenzen – die Frauenfiguren in der Welt, die George R.R. Martin in Game of Thrones/ Ein Lied von Eis und Feuer erschafft, sind faszinierend und komplex. Reine Erfindung sind sie aber nicht. Martin lässt sich von der realen europäischen Geschichte inspirieren, und dort begegnen uns genügend Frauen, die intrigieren, kämpfen, und in „Skandale“ verwickelt sind. Dieser Vortrag beleuchtet bekannte und weniger bekannte Frauenfiguren aus Westeros und ihre potenziellen realen Vorbilder. Mit den Worten von Cersei Lannister: „When you play the game of thrones, you win or you die. There is no middle ground.“

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Isabel Busch 4.2.20 1* Di: 18:30-20:45 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
322, Forum
10-5105s@120
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Hannah Arendt (1906-1975)

Leidenschaftliche Querdenkerin

Flucht, Emigration, Staatenlosigkeit, amerikanische Staatsbürgerschaft:

Hannah Arendts Leben ist außergewöhnlich, ihr Denken unangepasst an Zeitgeist oder akademische Schulen. Sie fasziniert mit Ironie, Humor, Leidenschaft und ihrer Begabung zur Freundschaft.

Hannah Arendts ungewohnte Darstellung politischer Alltagsphänomene eröffnet neue Sichtweisen.

Ihr „Denken ohne Geländer“ regt an, eigenes Denken und Urteilen neu zu be-denken.

Die Veranstaltung stellt Leben und Werk einer starken Frau und einer der faszinierendsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts vor.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Dr. Uta-D. Rose 28.2.20 1* Fr: 15:00-16:30 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
322, Forum
10-5107s@120
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Frauen in der Kriegsbildberichterstattung

Das Bild der Frau in der Kriegsberichterstattung bedient zahlreiche männliche Erwartungshaltungen: Frauen als Sexobjekt, Frauen mit besonders martialischen Grimassen oder Frauen als absichtlich „völlig normale" Soldatinnen. Eine besondere Rolle kommt in der Kriegsbildberichterstattung kleinen Mädchen oder jungen Frauen zu, die als herausragende Heldinnen gefeiert oder als herausragende Opfer bemitleidet werden. Doch zivile Frauen als Opfer fehlen völlig. Die gegenwärtigen Plakatserien der Bundeswehr spielen gerne mit dem Frauenmotiv.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Prof. Dr. Jörg Becker 10.3.20 1* Di: 18:30-20:00 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
322, Forum
10-5118s@120
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Der Weg zur Starken Frau

Märchen als Schlüssel zur Persönlichkeitsentwicklung

Es gibt bestimmte „Seelenthemen“, die uns allen bekannt und nah sind, oftmals, weil sie uns Schwierigkeiten bereiten, bis hin dazu, dass sie uns blockieren und krank machen können. Diese Seelenthemen können nur dann bewältigt werden, wenn ein Weg gefunden wird, sich bewusst mit ihnen auseinanderzusetzen, und zwar so, dass neue Perspektiven entstehen und ein harmonisches Verhältnis zu sich selbst erwachsen kann.

Für viele Frauen geht es bei solchen Seelenthemen um ihre ureigene Position zwischen Familie, Beruf und Gesellschaft. Oftmals neigen Frauen dazu, sich für andere einzusetzen, andere Bedürfnisse über die eigenen zu stellen und so den Bezug zu ihrer eigenen Persönlichkeit zu verlieren. Das führt langfristig zu Unzufriedenheit, Enttäuschung, Resignation – bis hin zu Depressionen.

Hier können Märchen hilfreiche Lösungswege aufzeigen: Jede Märchenheldin vollzieht einen inneren Entwicklungsweg, der ihr die eigenen Quellen ihrer Weisheit und ihrer besonderen Fähigkeiten entdeckt. Wenn wir diesen Entwicklungsweg in rechter Weise zu deuten verstehen, können sich daraus hilfreiche Wegweisungen ergeben, die sich unmittelbar im konkreten Lebensvollzug praktizieren lassen und so ein erfüllteres, glücklicheres Dasein ermöglichen.

Zugleich können wir auf diesem Weg erkennen, welche tiefe Bedeutung Märchen für uns alle haben: für unser Selbst-Verständnis, für unsere Daseinsauslegung, für unseren existentiellen Zugang zum Magisch-Poetischen, für unser Leben. Dr. Andrea Vierle ist Philosophin und Leiterin des KEPIA - Haus für Philosophie und Musik in Oberhausen.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Dr. Andrea Vierle 20.3.20 1* Fr: 18:00-19:30 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
322, Forum
10-8005s@120
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Wer war Elisabeth Förster-Nietzsche (1846-1935)?

Hingebungsvolle Schwester, leidenschaftliche Fälscherin, große Strategin?

Elisabeth Förster-Nietzsche war eine Frau mit vielen Begabungen und die Schwester des berühmten Philosophen Friedrich Nietzsche. Sie konnte Menschen für sich einnehmen, sie war intelligent und durchsetzungsfähig.

Doch ging sie in die Geschichte ein als die Frau, die manipulierend in die Werke ihres Bruders eingegriffen hat. Sie schönte und unterdrückte Details, wenn etwas nicht zu ihrer Sichtweise auf Leben und Person des Bruders passte. Als alleinige Nachlassverwalterin ihres Bruders, Gründerin und Leiterin des Weimarer Nietzsche-Archivs, nahm sie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts großen Einfluss auf den Nietzsche-Kult in Deutschland. Sie mehrte seinen und ihren Ruhm.

Zum Bild dieser Frau gehört aber auch, dass sie eine unbestreitbare Nähe zu Adolf Hitler hatte, dem sie sogar den Spazierstock ihres Bruders schenkte.

Wir lernen eine außergewöhnliche und umstrittene Frau kennen.

Ein Vortrag in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Solingen.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Dr. Uta-D. Rose 25.3.20 1* Mi: 19:00-21:15 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
322, Forum
10-5106s@120
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

"Ich bin verschütt gegangen": Amalie Schaumann, eine Aktivistin der KPD im Ruhrkampf 1920

Vortrag in Kooperation mit dem Bergischen Geschichtsverein Solingen

In der Darstellung der historischen Ereignisse von 1920, die als „Ruhrkampf“ in die Geschichte eingingen, spielen Frauen keine oder eher eine untergeordnete Rolle. Werden sie genannt, dann in der Regel in helfender Funktion. Fotografien von Sanitäterinnen oder von Frauen, die für die Verpflegung der „Roten Ruhrarmee“ zuständigen waren, sind bekannt.

Anne Prior stellt mit Amalie „Mally“ Schaumann eine Aktivistin der Magdeburger KPD-Leitung vor, die im März 1920 in Duisburg und Dinslaken Quartier nahm und die KPD-Leitung über die Ereignisse im Ruhrgebiet unterrichtete. Sie trat bei Versammlungen als Rednerin auf, begleitete die „Rote Ruhrarmee“ und leistete Kurierdienste für sie. Vor dem außerordentlichen Kriegsgericht in Wesel musste sie sich im Mai 1920 u.a. wegen „Beteiligung am Aufruhr“ verantworten. Nach ihrem Freispruch kam sie nach Solingen, war hier einige Jahre in der örtlichen KPD aktiv und zog sich dann ins „Private“ zurück.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Anne Prior 15.5.20 1* Fr: 15:00-17:15 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
322, Forum
10-5104s@120
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Hinweis: Bei der Anzeige von Kursen werden AUCH laufende Kurse angezeigt!