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Inhaltsverzeichnis

aktuell und kontrovers

Die demokratische politische Kultur lebt von der Auseinandersetzung um Meinungen und Positionen zu den Problemen einer immer komplexeren Welt. Politische Debatten um die Antworten auf Fragen der Zukunft finden überall statt: in der Kommune, in den Parteien und Verbänden, in Staat und Gesellschaft. Präsentiert werden aktuelle Themen und kontroverse Meinungen regelmäßig in den etablierten Reihen "Politische Runde", "StadtGespräche" und im "Politischen Treff am Vormittag". Darüber hinaus werden besondere Themenabende mit aktuellen Bezügen angeboten: Immer dann, wenn ein plötzlich wichtiges Ereignis oder eine aktuelle Kontroverse besondere Nachfrage erzeugt. Hier versuchen wir, entsprechend schnell zu reagieren.

Solingen

Ein strahlendes Land – Mit dem Geigerzähler durch Deutschland

Dokumentarfilm des Journalisten Marvin Oppong, 74 Minuten Deutschland 2019

Wie gefährlich radioaktive Strahlung sein kann, weiß man spätestens seit Tschernobyl und Fukushima. Radioaktive Strahlung ist in Deutschland viel verbreiteter als wir glauben. Der investigative Journalist Marvin Oppong ist mit einem Geigerzähler durch ganz Deutschland gereist auf der Suche nach radioaktiven Orten. Seine Reise führt ihn zu Nuklearanlagen, zu einem radioaktiv kontaminierten Einkaufscenter, auf Uranhalden in Ostdeutschland und zu einem strahlenden Bolzplatz neben einer Kita.

Der Journalist Marvin Oppong steht im Abschluss an die Filmvorführung für Fragen und eine Diskussionsrunde persönlich zur Verfügung.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
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Marvin Oppong 11.9.20 1* Fr: 18:00-19:30 (SG-Mi) Mummstraße 10
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322, Forum
10-5102s@220
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
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Mein Haus und der Klimawandel

Grundlagen - bautechnische Tipps - Handlungsempfehlungen

Der Klimawandel mit seinen Folgen ist spätestens nach zwei aufeinanderfolgenden Hitzesommern in unserem Lebensumfeld allgegenwärtig. Damit sind wichtige Fragen aufgeworfen, insbesondere auch die Frage, wie wir unsere Häuser gegen zukünftige Gefahren aus den Folgen des Klimawandels wirkungsvoll ertüchtigen können bzw. müssen.

Der Vortrag behandelt daher folgende Themenbereiche:

• Die Grundlagen des Klimawandels;

• Die Gefährdung des Hauses durch extreme Klimafolgen wie Starkregen, Hagel, Hitze, Sturm, verbunden mit bautechnischen Tipps

• Kurzexkursion zu klimaangepassten Bauten in der näheren Umgebung.

Dr. Bernhard Fischer ist technischer Referent für klimaangepasstes Bauen im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung in Bonn.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
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Dr. Bernhard Fischer 22.9.20 1* Di: 18:30-20:45 (SG-Mi) Mummstraße 10
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322, Forum
10-5200s@220
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Plastik - Die Verformung der Welt durch Kunststoffe

Omnipotenzphantasien von mit Plastik überdachten Städten in Sibirien, die Bekämpfung des Welthungers durch die Unterkofferung der Wüsten, die Autarkieträume der deutschen Nazis durch Nutzung der von ihnen in Heimstoffe unbenannten Kunststoffe bis hin zu Plastikschmuck aus menschlicher Muttermilch. Der Autor von „Plastik. Der große Irrtum“ führt durch eine Welt, die für die Menschen durch die Nutzung von Kunststoffen als verformbar erschien und sich dann tatsächlich durch die 9 Milliarden Tonnen Kunststoffe, die auf dem Erdball verstreut sind, verformt hat. Jedoch ganz anders, als man sich das vorgestellt hatte.

Stefan Schweiger ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Geographischen Institut der Ruhr-Universität Bochum.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
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Stefan Schweiger 29.9.20 1* Di: 18:30-20:00 (SG-Mi) Mummstraße 10
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322, Forum
10-5209s@220
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Frauenemanzipation in der Weimarer Republik

Die Zwanziger Jahre faszinieren und halten uns gleichzeitig einen Spiegel vor, sowohl frauen- als auch gesamtpolitisch.

60 Jahre Kampf für Frauenrechte brachten in Deutschland mit der Einführung des aktiven und passiven Wahlrechts einen ersten Erfolg. 1919 durften Frauen dieses Wahlrecht zum ersten Mal ausüben. In den folgenden Jahren feierten die „neuen Frauen“ in den Großstädten, insbesondere in Berlin, ihre bis dato nicht gekannten Freiheiten. Sie entledigten sich des wilhelminischen Korsetts, sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinn. Die „neue“, städtische Frau war tagsüber berufstätig, ging abends feiern und lebte ihre Sexualität auch außerhalb der Ehe aus. Dabei waren die Grenzen zwischen Hetero-, Bi- und Homosexualität, auch unter Männern, fließend.

Die junge Republik war aber auch durchsetzt von diversen Gegensätzen; progressive Bewegungen stießen auf traditionalistische Gegenbewegungen. Die Weltwirtschaftskrise im Jahr 1929 und das Erstarken der NSDAP markierten den Anfang vom Ende der Weimarer Republik. Damit war (vorläufig) das Ende eingeläutet für das Jahrzehnt der emanzipierten Frauen.

Isabel Busch ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Haus der FrauenGeschichte Bonn.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
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Isabel Busch 5.10.20 1* Mo: 18:30-20:45 (SG-Mi) Mummstraße 10
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10-5105s@220
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"Braune 'Leitkultur' - Wie Nationalismus Kultur tötet"

der Einfluss rechter Agitation auf Kulturinstitutionen am historischen Beispiel

Der deutsche Mozart! Der deutsche Beethoven! Während der Weimarer Republik versuchten Wissenschaftler, Politiker und Journalisten, Höhepunkte der Kulturgeschichte als etwas Deutsches zu definieren. „Fremde“ Einflüsse wurden unter teils obskuren Verbiegungen verneint. Heute fordert die AfD in ihrem Grundsatzprogramm die Orientierung an einer deutschen Leitkultur und versteht darunter vor allem eine Selbstbegrenzung auf das „Eigene“, das in einer Selbstüberhöhung von einer „fremden“ Kultur abgesetzt werden soll. Es müsse eine „Entsiffung“ der ganzen Kulturpolitik geben, forderte ein prominenter Parteivertreter.

Geschichte wiederholt sich nicht, aber der Blick zurück kann den Blick auf die Gegenwart schärfen. Anhand des Vergleichs mit der Geschichte des Bonner Beethoven-Hauses in den 1920er und 1930er Jahren soll diskutiert werden, wie die Mechanismen einer nationalistischen und rassistischen Kulturpolitik funktionieren. Wie erleichterten sie die Vertreibung von Jüdinnen und Juden aus der deutschen Kulturlandschaft? Und versucht die AfD heute Ähnliches?

Patrick Bormann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichtswissenschaft in Bonn und Autor der Studie „Das Bonner Beethoven-Haus 1933-1945. Eine Kulturinstitution im ‚Dritten Reich‘“.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

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Patrick Bormann 12.11.20 1* Do: 19:00-20:30 (SG-Mi) Mummstraße 10
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Islamischer Religionsunterricht

gegenwäriger Stand und zukünftige Perspektiven

Der Islamische Religionsunterricht wurde 1999 als Modell- oder Schulversuch in einigen Bundesländern eingeführt und etabliert sich mehr und mehr zum regulären Fach.

Der Grund ist die Präsenz der muslimischen Kinder und Jugendlichen in den öffentlichen Schulen in Deutschland. Die Weichenstellung von 1999 war der Anerkennung geschuldet, dass immer mehr Enkel*innen und Urenkel*innen der „Gastarbeiter“ in den Klassenzimmern der öffentlichen Schulen vertreten waren. Die Zuwanderung der letzten Jahre bestätigt ausdrücklich die Notwendigkeit der genannten Weichenstellung. Heute sollen auch junge muslimische Menschen ihre religiöse Beheimatung in Deutschlands Schulen finden können. Dafür ist es notwendig, rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen zu schaffen.

Im Zuge der Schulversuche und Modelle entstand eine inhaltliche Dynamik, die für die Entwicklung und Etablierung der Islamischen Religionspädagogik an deutschen Hochschulen von entscheidender Bedeutung war.

An diesem Abend sprechen wir über die Einführung des Islamischen Religionsunterrichts in den verschiedenen Bundesländern, über den Ausbau der Islamischen Theologie und Religionspädagogik an inzwischen sechs Hochschulen und über die theologischen und religionspädagogischen Grundlagen des Schulfaches. Wir werden die Frage nach dem Stellenwert und der Bedeutung des Islamischen Religionsunterrichts in der Gesamtgesellschaft diskutieren.

Frau Dr. Fahimah Ulfat ist Junior-Professorin am Lehrstuhl für Islamische Religionspädagogik am Zentrum für Islamische Theologie an der Eberhard Karls Universität Tübingen

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

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Dr. Fahimah Ulfat 11.12.20 1* Fr: 18:00-20:15 (SG-Mi) Mummstraße 10
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Unser Nachbar im Osten: Polen

Die Veranstaltungsreihe "Unser Nachbar im Osten: Polen" setzt sich zur Aufgabe, ein präziseres Bild der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedingungen und Verhältnisse in unserem östlichen Nachbarland zu vermitteln und ebenso die reichhaltige Kultur des Landes vorzustellen. Die Vorträge der Reihe greifen daher sowohl politische, wirtschaftliche als auch kulturelle Fragestellungen auf und widmen sich ebenso dem deutsch-polnischen Verhältnis in Vergangenheit und Gegenwart.

Verständnis für den Nachbarn und die Notwendigkeit zu vertrauensvollen, intensiven Kontakten bilden die Grundlagen der Reihe.

Polens Blick auf die Sicherheit in Europa

eine Analyse

Wie lassen sich Polens außen- und sicherheitspolitischen Prämissen und Zielsetzungen heute beschreiben? Entscheidend für die Entfaltung der polnischen Außenpolitik nach Beendigung des Kalten Krieges war die Aufnahme in die westlichen sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Strukturen. Innerhalb der NATO plädiert Polen für eine Stärkung der militärischen Präsenz der NATO in Osteuropa, wobei der „strategischen Verkettung“ mit den USA (Kai-Olaf Lang) besonderes Gewicht beigemessen wird. Im Rahmen der EU und der „Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik“ setzt Polen deutliche Akzente bei der Betonung der Bedeutung der „Östlichen Partnerschaft“, die insbesondere der Stabilisierung der Ukraine (und Weißrusslands) dienen soll, und bei der Einforderung einer gemeinsamen europäischen Energieunion. Häufig scheinen in diesen Fragen Vorbehalte gegen deutsche (North Stream 2) und französische Positionen (Betonung der Bedeutung des Mittelmeerraumes und Afrikas) auf. Bartosz Dudek, Leiter der Polnisch-Redaktion der Deutschen Welle in Bonn, gibt einen Überblick über die vielschichtigen Prämissen und Interessen Polens und beleuchtet auch das Störpotential ideologischer Überzeugungen der PiS-Regierung auf außenpolitische Interessen.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

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Bartosz Dudek 28.9.20 1* Mo: 18:30-20:45 (SG-Mi) Mummstraße 10
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Solidarnosc - Geschichte einer Gewerkschaft

„Solidarnosc hat auch mein Leben geprägt“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel während ihres Besuches in Polen 2017 und verwies damit auf die geschichtliche Rolle der Gewerkschaft bei der Transformation der sozialistischen Regime in Osteuropa. Entstanden im August 1980 nach landesweiten Streiks, war die Solidarnosc die erste von Partei und Regierung unabhängige Gewerkschaft in Polen und Osteuropa und verfügte bald über 10 Millionen Mitglieder. Nach der Verhängung des Kriegsrechts im Dezember 1981 wurde sie allerdings verboten, Tausende Gewerkschafter wurden verhaftet und interniert. Doch der einsetzende friedliche Widerstand gegen die Regierung – Lech Walesa erhielt dafür 1983 den Friedensnobelpreis, zur Wirklichkeit gehört aber auch, dass ein Flügel der Gewerkschaft durchaus mit Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung sympathisierte - blieb nicht folgenlos, nach 1988 führten Gespräche am Runden Tisch und halbwegs freie Wahlen dazu, dass die Solidarnosc mit Tadeusz Mazowiecki den ersten nichtkommunistischen Ministerpräsidenten stellen konnte. Beobachter sehen darin aber auch den Anfang vom Bedeutungsverlust der Gewerkschaft, wurde sie doch in den nachfolgenden Jahren für die wirtschaftlichen Härten der Transformationszeit hauptsächlich verantwortlich gemacht. Die Mitgliederzahl ist stark gesunken, zur PiS-Regierung besteht heute ein durchaus ambivalentes Verhältnis.

Die Buchautorin und freie Journalistin bei der Deutschen Welle Barbara Coellen berichtet über die historische Rolle der Solidarnosc und ihre aktuelle Bedeutung.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

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Barbara Coellen 19.11.20 1* Do: 18:30-20:00 (SG-Mi) Mummstraße 10
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Wuppertal

Kapitalismus digital. Keine Arbeit 4.0?

mit Prof. Oliver Nachtwey (Basel)

Die Digitalisierung verändert die Welt fundamental. In der Arbeit geben künftig nicht mehr Maschinen und Fließbänder den Takt an sondern Computer und Monitore. Der Wandel der Ökonomie zum digitalen Kapitalismus ist dabei mit großen Erwartungen und Versprechen verknüpft: neues wirtschaftliches Wachstum durch Innovation und Effizienz, anderes Arbeiten, insgesamt ein anderes Leben. Die Frage ist allerdings, ob zum Besseren? Kritisch gefragt: Bedeutet die viel beschworene Digitalisierung wirklich etwas historisch Neues oder geht es nur um alten Wein in neuen Schläuchen? Fest steht, dass die Digitalisierung nicht nur Auswirkungen auf die ökonomische Verwertung von Arbeit und Kapital hat, sondern auf alle Bereiche des ökonomischen, gesellschaftlichen und privaten Lebens. Wird es also gelingen, die Möglichkeiten, die mit technologischen Innovationen stets einhergehen, auch zum Wohle der Beschäftigten zu nutzen? Oder erfolgt dieser Strukturwandel ausschließlich unter den Bedingungen dessen, was technologisch machbar ist? So kann die Digitalisierung zur Befreiung von körperlich anstrengender oder monotoner Tätigkeit führen. Sie kann für den Gewinn und die freie Verfügbarkeit von Zeit sorgen. Sie kann aber auch immer mehr prekäre Arbeitswelten hervorbringen. Was tun? Fragen an den renommierten Soziologen Oliver Nachtwey.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
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Prof. Dr. Oliver Nachtwey 26.10.20 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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Kein Kapitalismus ist auch (k)eine Lösung? Gesellschaft neu denken.

Ein Streitgespräch mit Ulrike Herrmann, Dr. Gregor Gysi, Prof. Uwe Schneidewind

Bist Du noch zu retten? Wer erinnert sich nicht an das geflügelte Wort aus der Vergangenheit, wenn man gerade wieder im Begriff war, eine hoffnungslose Dummheit anzustellen? Angesichts von ökonomischen Krisen, sozialen Verwerfungen, weltweiter Armut, ökologischer Verwüstung und rechtspopulistischem Mainstream ist Kapitalismuskritik nach Jahrzehnten der kollektiven Tabuisierung längst wieder zum Thema geworden. Ist der Kapitalismus noch zu retten? Und überhaupt: Warum kommt es eigentlich zu Finanzkrisen? Warum sind die Reichen reich und die Armen arm? Wie funktioniert Geld? Woher kommt das Wachstum? Ökonomen haben bisher -mehr oder weniger erfolgreich- versucht, die Welt zu beschreiben. Es kommt aber darauf an, sie zu verändern… Die renommierte Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann lieferte mit ihrem breit diskutierten Buch den Titel für dieses Streitgespräch über die Zukunft des Kapitalismus und die Frage nach der Gesellschaft, in der wir künftig leben wollen: Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung. Oder doch? Gregor Gysi sagt, die Menschheit brauche eine neue Utopie, Gesellschaft müsse neu gedacht werden. Uwe Schneidewind, der frühere Direktor des renommierten Wuppertal Institutes, hält den notwendigen Umbau zu einer sozial und ökologisch gerechten Welt für machbar. Das setze allerdings Zukunftskunst voraus: die Fähigkeit, kulturellen Wandel, kluge Politik, neues Wirtschaften und innovative Technologien miteinander zu verbinden. Was würde Friedrich Engels dazu sagen?

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

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Annette Hager 23.11.20 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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Das war 2020! (Weihnachtskulturrunde)

Jahresrückblick mit Christian Spoo (Journalist) und Jan Kirschbaum (Historiker)

Dass 2020 ein ganz besonderes Jahr wird, ist schon beim Verfassen dieser Zeilen klar. Denn während diese Zeilen entstehen, ist die Bergische Volkshochschule geschlossen, mitten im Frühjahrssemester. Die Covid19-Epidemie verändert alles. Wirklich alles? Der Hörfunk-Journalist Christian Spoo von Radio Wuppertal, der dort wöchentlich das Geschehen im Tal zusammenfasst, blickt zusammen mit dem Historiker Jan Kirschbaum auf das Jahr zurück. Was für Lehren lassen sich aus diesem Jahr für 2021 ziehen? Was bedeutet das Ergebnis der Kommunalwahlen? Wie war das Engels-Jahr? Und welche Geschichten und Bilder bleiben uns von 2020 auch abseits der Covid19-Epidemie in Erinnerung?

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
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Christian Spoo 7.12.20 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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