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Inhaltsverzeichnis

aktuell und kontrovers

Die demokratische politische Kultur lebt von der Auseinandersetzung um Meinungen und Positionen zu den Problemen einer immer komplexeren Welt. Politische Debatten um die Antworten auf Fragen der Zukunft finden überall statt: in der Kommune, in den Parteien und Verbänden, in Staat und Gesellschaft. Präsentiert werden aktuelle Themen und kontroverse Meinungen regelmäßig in den etablierten Reihen "Politische Runde", "StadtGespräche" und im "Politischen Treff am Vormittag". Darüber hinaus werden besondere Themenabende mit aktuellen Bezügen angeboten: Immer dann, wenn ein plötzlich wichtiges Ereignis oder eine aktuelle Kontroverse besondere Nachfrage erzeugt. Hier versuchen wir, entsprechend schnell zu reagieren.

Solingen

Ewig anders. Alltagsrassismus in Deutschland

Lesung und Diskussion mit Marvin Oppong

Der in Münster geborene Journalist Marvin Oppong weiß genau, worüber er berichtet, wenn er den Alltagsrassismus in Deutschland und die institutionelle Diskriminierung beschreibt. Denn er schöpft aus persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen, ist er doch als Schwarzer geboren. In seinem aktuellen Buch spürt er den Veränderungen nach, die sich im politischen und gesellschaftlichen Klima seit dem 11. September 2001, der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof zum Jahreswechsel 2015/2016 oder der Özil- und #MeTwo-Debatte immer klarer abzeichnen.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
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Marvin Oppong 28.1.20 1* Di: 18:30-20:00 (SG-Mi) Mummstraße 10
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322, Forum
10-5102s@120
0.00 €
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Das persönliche Ressourcenkonto

Ökologische Verteilungsfragen sozial gestalten

Nicht nur CO2 muss eingespart werden, sondern zahlreiche lebenswichtige Ressourcen werden in näherer Zukunft knapper werden. Umso dringlicher stellt sich die Frage nach gerechter Verteilung und einem für alle fairen Zugang. Über Geld und höhere Preise, wie derzeit diskutiert, kann der Weg nicht führen. Denn Geld und Vermögen sind in Deutschland extrem ungleich verteilt. Wenn man jedoch Vermögensausgleich und ökologische Lenkung zusammen angeht, ergibt sich eine spannende Lösung, die ohne Verbote und ohne Preiserhöhung auskommt, niemanden etwas nimmt, vielmehr etwas gibt und zudem effektiv ist, meint der Philosoph Norbert Held.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
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Dr. Norbert Held 27.2.20 1* Do: 19:00-20:30 (SG-Mi) Mummstraße 10
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322, Forum
10-5103s@120
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Frauen in der Kriegsbildberichterstattung

Das Bild der Frau in der Kriegsberichterstattung bedient zahlreiche männliche Erwartungshaltungen: Frauen als Sexobjekt, Frauen mit besonders martialischen Grimassen oder Frauen als absichtlich „völlig normale" Soldatinnen. Eine besondere Rolle kommt in der Kriegsbildberichterstattung kleinen Mädchen oder jungen Frauen zu, die als herausragende Heldinnen gefeiert oder als herausragende Opfer bemitleidet werden. Doch zivile Frauen als Opfer fehlen völlig. Die gegenwärtigen Plakatserien der Bundeswehr spielen gerne mit dem Frauenmotiv.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
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Prof. Dr. Jörg Becker 10.3.20 1* Di: 18:30-20:00 (SG-Mi) Mummstraße 10
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322, Forum
10-5118s@120
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Die bergische Beratungsstelle „Wegweiser“ stellt sich vor

in Kooperation mit dem Christlich-Islamischen Gesprächskreis und dem Katholischen Bildungswerk

Die Phänomene religiös begründeter Menschenfeindlichkeit, insbesondere der Salafismus, stellen eine große Herausforderung für Eltern, Lehrer und Beschäftigte in Jugendhilfe und Sozialarbeit dar.

Wie kommt es dazu, dass junge Menschen in kürzester Zeit ihr ganzes bisheriges Leben aufgeben? Wie kann es dazu kommen, dass in Deutschland sozialisierte junge Menschen Extremisten folgen, die zu brutalster Gewalt, Mord und Selbsttötung aufrufen? Was treibt sie in die Radikalisierung?

Mit welchen Mitteln gelingt es salafistischen Akteuren, junge Menschen zu diesen radikalen Schritten zu bewegen, und welche Rolle spielen dabei Online-Medien sowie professionell inszenierte Videopropaganda?

Und was können schließlich Eltern, Lehrer und in der Jugendhilfe Tätige dagegen tun?

Die Mitarbeiterin der Beratungsstelle Wegweiser im Bergischen Land möchte uns einen Einblick in die Thematik geben und über ihre Erfahrungen berichten.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

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Sevdanur Öczan 11.3.20 1* Mi: 18:30-20:45 (SG-Mi) Mummstraße 10
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322, Forum
10-5205s@120
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Die Osterweiterung der NATO: Transfer von Stabilität oder Bedrohung des Friedens?

Podiumsdiskussion in Kooperation mit dem DGB Solingen

Der Beitritt der osteuropäischen Länder Polen, Tschechien und Ungarn zur NATO im Jahr 1999, gefolgt von 7 weiteren osteuropäischen Staaten im Jahr 2002, hat unterschiedliche und konträre Bewertungen erfahren. Die einen feiern den Beitritt als Zugewinn an Stabilität in Ostmitteleuropa und fordern angesichts militärischer Konflikte in der Ukraine (und Georgien), die NATO-Präsenz dort zu verstärken, bis hin zu einem Beitritt der Ukraine und Georgiens zum Bündnis. Andere kritisieren die Osterweiterung als Versuch der Einkreisung Russlands und als Politik eines neuen „Containments“ und sehen die Ursachen für die Verschlechterung des Verhältnisses Russlands zum Westen wesentlich begründet in der Osterweiterung, zumal damit eine Zusage an Gorbatschow in den Verhandlungen zur deutschen Einheit gebrochen worden sei.

Unbestritten ist, dass sich die Erwartungen auf eine friedliche Zusammenarbeit aller europäischen Staaten, die nach 1989/90 geäußert wurden, nicht erfüllt haben und eine neue Entspannungspolitik Not täte, um die politische Konfrontation zwischen Russland und den NATO-Staaten und die daraus folgende militärische Aufrüstung zu überwinden. Über die notwendigen Schritte und die unterschiedlichen Positionen hinsichtlich der Ursachen und Verantwortlichkeiten für die heutige Konfrontation diskutieren unter anderem der Bundestagsabgeordnete Jürgen Hardt, außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und Norman Paech, von 2005 bis 2009 außenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Die Linke.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

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Dr. Heinz- Werner Würzler 28.4.20 1* Di: 18:30-21:30 (SG-Mi) Mummstraße 10
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322, Forum
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Nur ein Kind des Kalten Krieges? Über die Zukunftsfähigkeit der Europäischen Union

Eine Podiumsdiskussion

Im August 2019 forderte der Historiker Gregor Schöllgen - unter dem Eindruck des „Brexit“ und des graduellen Rückzugs der USA aus Europa – die Abwicklung von NATO und Europäischer Union, die er als „Kinder des Kalten Krieges“ bezeichnete und als „Korsett“, das einen grundlegenden Neuanfang für Europa verhindere. Sein Plädoyer verstand er insofern nicht als Kapitulation, sondern als Beseitigung eines Tabus, das nur den Blick auf die Zukunft verstelle und die Rückkehr zu gestaltender Politik in Europa nicht zulasse.

Die Europäische Union, nur ein Relikt, das entsorgt werden sollte? Steckt in der EU nicht doch mehr Substanz und Zukunftsfähigkeit, als von den Kritikern unter Verweis auf unbestreitbare innere Probleme und Streitigkeiten behauptet wird? Die Podiumsdiskussion bietet Gelegenheit, diesen Fragen nachzugehen. Es diskutieren unter anderem Gabriele Racka-Watzlawek (Vorsitzende der Europa-Union Solingen) und Gabriele Tezner, stellvertretende Landesvorsitzende der Europa-Union NRW.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

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Dr. Heinz- Werner Würzler 15.6.20 1* Mo: 18:30-20:45 (SG-Mi) Mummstraße 10
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322, Forum
10-5115s@120
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Unser Nachbar im Osten: Polen

Die Veranstaltungsreihe "Unser Nachbar im Osten: Polen" setzt sich zur Aufgabe, ein präziseres Bild der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedingungen und Verhältnisse in unserem östlichen Nachbarland zu vermitteln und ebenso die reichhaltige Kultur des Landes vorzustellen. Die Vorträge der Reihe greifen daher sowohl politische, wirtschaftliche als auch kulturelle Fragestellungen auf und widmen sich ebenso dem deutsch-polnischen Verhältnis in Vergangenheit und Gegenwart.

Verständnis für den Nachbarn und die Notwendigkeit zu vertrauensvollen, intensiven Kontakten bilden die Grundlagen der Reihe.

Polen: der Osten vom Westen oder der Westen vom Osten?

Eine Vortragsexkursion durch Geschichte, Literatur und Kino Polens

In einer Anekdote heißt es: Vor langer Zeit reiste ein Mann in der Eisenbahn von Paris nach Moskau. Er erwachte nachts in Warschau, blickte aus dem Fenster und fragte sich: „Bin ich etwa schon in Moskau?“

Zur gleichen Zeit reiste ein anderer Mensch im Zug von Moskau nach Paris. Nachts erwachte er in der Hauptstadt von Polen und rief begeistert aus: „Ach, so schön ist also Paris!“

Der Vortrag bietet eine Reise durch die wichtigsten Stationen der Geschichte und Gegenwart unseres Nachbarlandes Polen, belegt durch Beispiele aus Literatur und Film.

Die Dozentin Agnieszka Karas (M.A.) ist Autorin, Literaturübersetzerin und Dozentin für polnische Sprache.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

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Agnieszka Karas 14.5.20 1* Do: 18:30-20:00 (SG-Mi) Mummstraße 10
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322, Forum
10-5116s@120
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
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Wuppertal

Fotos, Fakes und Fälschungen. Zum kritischen Umgang mir dokumentarischen Fotos

mit Dr. Anselm Faust

Täglich „schwappt eine wahre Flut“ von Fotos über die Menschen hinweg. Der bildhafte Vergleich erscheint in diesem Falle durchaus passend, ist doch regelmäßig von einer „Bilderflut“ die Rede. Dr. Anselm Faust war Archivar im Nordrheinwestfälischen Hauptstaatsarchiv, u.a. für Foto und Film und ist weiterhin aktiver Fotograf mit zahlreichen Ausstellungen und Publikationen. In der Politischen Runde wird er versuchen, an Hand zahlreicher Bildbeispiele den kritischen Blick auf diese Flut von Fotos zu schärfen; denn sie prägen wesentlich unser Verständnis der Gegenwart und der Vergangenheit. Deshalb ist es wichtig, sie nicht ungefragt zu konsumieren, sondern nachzuhaken: Wer hat die Bilder warum aufgenommen? Was zeigen sie, und warum zeigen sie z.B. ein Ereignis aus dieser, und nicht aus jener Perspektive? Wie erkennt man ein „Fake-Foto“? Und wie eine richtiggehende Fälschung? Darf man dokumentarische Bilder inszenieren?

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
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Dr. Anselm Faust 25.11.19 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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10-0013w@219
6.00 €
Anmeldung nicht nötig
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Macht Platz!

Madeleine Hofmann über Generationengerechtigkeit und Politik

Die Menschen werden immer älter. Das ist sicherlich gut so. Aber: Durch das Ergrauen der Bundesrepublik ergeben sich Probleme im politischen System. Die Interessen der jungen Menschen werden nicht mehr vertreten. Die Alten sind die größte Wählergruppe und damit politisch besonders relevant, ihre Stimmen sind heiß begehrt. Sie sind an der Macht und machen einfach nicht Platz. Aber nicht nur die Schüler*innen-Bewegung Friday4Future zeigt, dass sich die Jungen das nicht mehr gefallen lassen wollen. Sie gehen auf die Straße. Denn sie sind es, die die Folgen der Politik der Alten am längsten ertragen müssen. Sie sind es, die mit dem drohenden Klimawandel künftig leben müssen. Madeleine Hofmann ist freiberufliche Journalistin und Autorin in Berlin. Ihr Thema ist die Generationengerechtigkeit. Jetzt erschien ihr Buch „Macht Platz!“. Sie fordert: Die Jungen müssen endlich gehört werden und über die Zukunft der Gesellschaft mitbestimmen. Jetzt ist sie zu Gast in der Politischen Runde.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
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Madeleine Hofmann 2.12.19 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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10-0014w@219
6.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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(No)Deal?

Jakob Steffen (J.S. Research, Wuppertal) über Auswirkungen des Brexit

Bei Redaktionsschluss dieses Programms stand noch nicht fest, wie die Neverending Story des britischen Ausstiegs aus der EU am Ende aussehen wird. Ein „No Deal-Brexit“ zählt weiterhin zu den denkbaren Szenarien. Oder doch "geordnet"? Was das für hiesige Unternehmen konkret bedeuten würde, dieser Frage geht in der Politischen Runde Jakob Steffen nach, dessen kleines Beratungs- und Analyseunternehmen sich mit politökonomischen Risiken für mittelständische Unternehmen bei Auslandsgeschäften befasst: Perspektiven und Auswirkungen eines chaotischen Abgangs oder doch ganz anders? Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip Pay what you like." (Zahle, was Du magst.)

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
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Jakob Steffen 10.2.20 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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10-0004w@120
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
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"Schnauze, Alexa!"

Johannes Bröckers zur Frage, ob man bei Amazon kaufen sollte.

Die Zahl der Konsument*innen, die noch nie bei Amazon eingekauft haben, dürfte gering sein. Manche sagen, alle kaufen bei dem umstrittenen Unternehmen, weil online so schön bequem ist. Einerlei, ob Innenstädte veröden oder Papiertonnen überquellen. Mehr noch: Amazon weiß, was man gern liest und wie man sich dabei verhält; denn „Alexa“ hört mit in den Wohnstuben und ist über unser Konsumverhalten bestens informiert. Auch die intimsten Informationen sind dem weltweit größten Händler bekannt, sagt der Autor Johannes Bröckers in seinem kleinen Buch mit dem sprechenden Titel „Schnauze Alexa!“ Eine Kritik an der Monopolstellung und Datensammelwut des Online-Unternehmens und ein Appell an die inzwischen vollkommen unmündigen Konsumenten. Die Ironie dabei: Auch dieses Produkt gibt es überall zu kaufen – auch bei Amazon. Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip Pay what you like." (Zahle, was Du magst.)

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
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Johannes Bröckers 17.2.20 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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10-0005w@120
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Mit dem Antisemitismus leben.

Juna Grossmann (Autorin) im Gespräch

„Schonzeit vorbei. Über das Leben mit dem täglichen Antisemitismus“ lautet der Titel des Buches der Autorin und Bloggerin Juna Grossmann (irgendwiejuedisch.com). Sie beschreibt darin, wie der Hass und die Anfeindungen inzwischen, über 80 Jahre nach der Pogrom-Nacht im NS, wieder in den Alltag eingreifen. Sie selbst hat Erfahrungen mit dem alltäglichen Antisemitismus gemacht. Antijüdische Äußerungen im Alltag: die allmähliche und sich inzwischen immer mehr verschärfende Lage überall, ob auf der Straße oder im Beruf. Ist der Antisemitismus wieder in der Mitte der Gesellschaft "angekommen" oder war er nie weg? Ist die „Schonzeit“ tatsächlich vorbei? Wie real sind die Aussichten, dass sich Geschichte wiederholt? Was ist zu tun? Darüber spricht Juna Grossmann in der Politischen Runde. Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip Pay what you like." (Zahle, was Du magst.)

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
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Juna Grossmann 2.3.20 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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10-0006w@120
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"Rente rauf!"

mit Holger Balodis und Dagmar Hühne (Autoren)

„Bessere Renten für alle sind möglich und finanzierbar.“ Das sagen die Journalist*innen Dagmar Hühne und Holger Balodis in ihrem neuen Buch „Renten rauf!“ Deutlich höhere Renten seien schon kurzfristig umsetzbar, Altersarmut abwendbar, wenn die Politik bereit ist, mutige Entscheidungen zu treffen. Wie kann die Wende in der Rentenpolitik gelingen? Durch eine Einbeziehung aller in die Rente, also auch Beamte, Selbstständige, Freiberufler und Politiker, so ihre Forderung. Außerdem durch die volle Konzentration auf eine effektive und nicht gewinnorientierte gesetzliche Rente. Drittens durch eine faire Erhöhung des Arbeitgeber- und des Bundesanteils. Im Ergebnis würden insbesondere Geringverdiener durch eine Mindestrente deutlich über die Armutsschwelle gehoben. Wie eine „Neuerfindung der Altersvorsorge“ gelingen könnte, darum geht es in der Politischen Runde. Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip Pay what you like." (Zahle, was Du magst.)

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

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Dagmar Hühne 9.3.20 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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Abschied. Warum der Kapitalismus untergeht.

mit Ulrike Herrmann (Journalistin)

Der Kapitalismus ist ein paradoxes System. Einerseits führte er historisch erfolgreich zu gesteigerter Produktivität und damit in der Folge u.a. zu höherer Lebenserwartung, besserer Bildung oder zu parlamentarisch demokratischen Gesellschaftssystemen. Andererseits wurde seit Karl Marx‘ und Friedrich Engels' Analysen besonders in Krisenzeiten gefragt, wie es denn sein kann, dass Reichtum Armut schafft? Indem das Prinzip des Kapitalismus, das Wachstum, ungleich verteilt ist und auf Ausbeutung beruht. So die klassische Variante der Kapitalismuskritik. Diese Perspektive hat sich erweitert. Inzwischen ist es offensichtlich, dass Wachstum nicht unbegrenzt möglich ist, da die Ressourcen der Erde schlichtweg begrenzt sind. „Der Kapitalismus ist zum Untergang verdammt.“ Nicht zuletzt deshalb, weil der Mensch mit diesem System seine eigenen Lebensgrundlagen zerstört. Das sagt die renommierte Wirtschaftsjournalistin und Autorin Ulrike Herrmann. Aber wird das System chaotisch und brutal zusammenbrechen? Welche Szenarien sind denkbar? Was sind die Alternativen? Darüber spricht sie mit Detlef Vonde in der Politischen Runde, deren langjähriger Leiter zum letzten Mal moderieren wird. Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip "Pay what you like." (=Zahle, was Du magst.)

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
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Ulrike Herrmann 20.4.20 1* Mo: 19:00-22:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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"Schaden in der Oberleitung"? Die Bahn

mit Arno Luik (Journalist)

„Senk ju vor träwellink!“ Oft bleibt es in der Kritik an der Deutschen Bahn bei lustigen Englisch-Fehlern oder seltsamen Aussprachen. Sie wird immer dann laut, wenn Züge Verspätung haben, falsch zusammengestellt sind oder wenn bei Höchsttemperaturen die Klimaanlagen ausfallen. Diese Kritik aber bleibe an der Oberfläche; denn die Maläse liege im System: Der Journalist Arno Luik nennt hier die Bahnreform im Jahr 1994, seit der ein Staatskonzern „außer Kontrolle“ geraten sei. Der seit Jahren profilierte Bahn-Kritiker moniert, dass Steuerzahler 10 Milliarden jährlich in die Bahn „pumpen“ und dafür Unpünktlichkeit, Zugausfälle und Sicherheitsrisiken zurückbekommen. Über Rolle und Entwicklung der Bahn spricht er in der Politischen Runde. Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip Pay what you like." (Zahle, was Du magst.)

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

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Arno Luik 27.4.20 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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"Hitze in der Stadt." Anpassung an den Klimawandel

Ute Bücker (Dipl. Ing., Fachreferentin Klimaschutz) im Gespräch

Die extremen Folgen des Klimawandels sind inzwischen allerorten spürbar, nicht zuletzt in den großen Städten, wenn sich im Sommer die Temperaturen auf (vorläufigem) Rekordniveau bewegen, bevor anschließender Starkregen für Überschwemmungsgefahr sorgt. Keine Frage: Die Kommunen stehen vor Herausforderungen in bisher unbekannter Dimension. Das ist in einer Großstadt wie Wuppertal mit ihren dicht besiedelten Flächen nicht anders. Angesichts der Beeinträchtigungen von Gesundheit und Lebensqualität blicken die Bürger*innen hier auch auf die Fachressorts der Verwaltung. Anpassung an die Folgen des Klimawandels wird zur Aufgabe kommunaler Daseinsvorsorge. Welche Konzepte gegen die „Hitze in der Stadt“ liegen dort vor oder sind in Arbeit? Wo liegen Möglichkeiten und Grenzen? Zu Gast in der Politischen Runde ist Dipl.-Ing. Ute Bücker, Fachreferentin der Stadt Wuppertal für Klimaschutz. Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip „Pay what you like“.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

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Ute Bücker 18.5.20 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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Kirche und Krise. Perspektiven globaler Herausforderung

Mit Dr. Werner Kleine (Theologe)

Gerade in Zeiten globaler Unsicherheit, den Krisen politischer Systeme, Orientierungsverlusten und Ängsten angesichts von Klimawandel, Migration und sozialen Verwerfungen sowie des Wiedererstarkens nationalistisch autoritärer und faschistischer Kräfte könnte die Kirche eine Institution der Stabilität, der Zuversicht und möglicherweise ein Motor notwendigen gesellschaftlichen Bewusstseinswandels, wenn nicht sogar ökonomischer und ökologischer Transformation sein. Doch insbesondere die katholische Kirche hat aktuell ausreichend mit sich selbst, mit der eigenen Krise zu tun. Ihr laufen die Gläubigen weg. Vor allem die jüngeren. Kein Wunder in einer Institution, in der ausschließlich alte Männer an den Hebeln der Macht sitzen? Bleibt es also beim Konjunktiv? Über Möglichkeiten und Grenzen kirchlichen Engagements in den globalen Krisenszenarien diskutiert in der Politischen Runde der Wuppertaler Pastoralreferent Dr. Werner Kleine, bekannt durch seine regelmäßigen Zeitungskolumnen und gelegentlich spektakulären „Platzreden“ in der Öffentlichkeit. Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip „Pay what you like“.

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Dr. Werner Kleine 25.5.20 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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