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Allg. und berufl. Weiterbildung

Dr. Detlef Vonde
Auer Schulstr. 20, 42103 Wuppertal
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Der Kriminalpolizist Paul Kreber und die Verfolgung der Sinti und Roma

Am 3. März 2019 jährt sich zum 76. Mal die von der Wuppertaler Kriminalpolizei organisierte Deportation von etwa 200 Sinti und Roma aus dem Bergischen Land nach Auschwitz. Unter ihnen befanden sich 103 Kinder im Alter bis 15 Jahren. Der Deportationszug erreichte Auschwitz am 9. März 1943. Vor allem die Kinder hatten nur geringe Überlebenschancen, die meisten starben nach wenigen Wochen in Auschwitz. Wer sich mit der Verfolgungsgeschichte der Sinti und Roma in Wuppertal beschäftigt, stößt schnell auf die „Retter-Biographie“ von Paul Kreber. Seit 2000 wird er mit dieser Gedenktafel im Wuppertaler Polizeipräsidium gewürdigt: „Paul Kreber war von 1940 bis 1943 beim Erkennungsdienst der Kriminalpolizei im Polizeipräsidium Wuppertal tätig. Unter Einsatz seines Lebens und des seiner Familie bewahrte er im Frühjahr 1943 mehrere Wuppertaler Sinti-Familien vor der Deportation in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, indem er Befehle nicht ausführte, Verstecke beschaffte und den Verfolgten zur Flucht verhalf." Neue Archivfunde verändern aber den Blick auf dessen Biographie: Einerseits hat Kreber die Sinti-Familie Weiss vor der Deportation bewahrt, gleichzeitig aber als "Sachbearbeiter für Zigeunerwesen" an der Verfolgung und Deportation der anderen Wuppertaler Sinti und Roma mitgewirkt. Treffpunkt: vor dem Polizeipräsidium

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Dr. Stephan Stracke 1.3.19 1* Fr: 17:00-19:15 (W-Elb)
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10-0414w@119
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
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