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Inhaltsverzeichnis

Solidarische Gesellschaft

Gemeinsinn und Zusammenwirken aller Menschen in einer toleranten und gerechten Gesellschaft - die großen Ziele des gesellschaftlichen Zusammenlebens in Freiheit, Frieden und sozialer Gerechtigkeit: Haben sie auch in der Zukunft Bestand? Was können wir beitragen zum gleichberechtigten Miteinander von Jung und Alt, Frauen und Männern, Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und Kultur?

Älter werden in Solingen - Eine Veranstaltungsreihe der Bergischen VHS

in Kooperation mit dem Seniorenbüro und dem Seniorenbeirat der Stadt Solingen

Die geschürte Angst vor der demografischen Entwicklung

- wie mit Bevölkerungsdaten Politik gemacht

Mit dem Argument des demografischen Wandels („Immer mehr Rentner*innen kommen auf immer weniger Beschäftigte“) wurden Reformen durchgeführt, die das gesetzliche Rentenalter anhoben, das Absicherungsniveau senkten, auf die Notwendigkeit privater Vorsorge verwiesen und letztlich dazu führten, dass das Risiko von Altersarmut auch zukünftig deutlich steigen dürfte. Die Argumentation dahinter wurde medial herauf und herunter als Selbstverständlichkeit dargestellt, an ihrer Logik sollte niemand zweifeln, bis heute bestimmt sie die Politik und bietet ihr eine scheinbar überzeugende Handlungsanweisung. Doch ist das Demografie-Argument wirklich so überzeugend wie behauptet? Oder verstecken sich hinter diesem Argument nur die Interessen einflussreicher gesellschaftlicher Gruppen (Finanzmärkte, Versicherungen, Arbeitgeber)? Der Vortrag belegt mit eingängigen volkswirtschaftlichen Betrachtungen, dass der Sozialstaat und die gesetzliche Rente finanzierbar sind, wenn die Umverteilung gestoppt wird.

Dr. Gerd Bosbach ist emeritierter Professor für Statistik und Empirie an der Hochschule Koblenz. Als ehemaliger Berater für das Statistische Bundesamt erhielt er einen tiefen Einblick in die politische Nutzung von Daten. Mit diesem Wissen begleitet er kritisch seit vielen Jahren die Demografie-Debatte.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Prof. Gerd Bosbach 10.5.21 1* Mo: 18:30-20:00 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
322, Forum
10-5103s@121
0.00 €
wenige Plätze frei

Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
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Wuppertal

Die Elenden: Jedes dritte Kind ist arm. Muss das sein?

mit Anna Mayr

Jedes dritte Kind in Wuppertal ist von Armut bedroht, stellte die Bertelsmann-Stiftung im Sommer 2020 fest. Armut betrifft nicht nur Arbeitslose, sondern auch die sogenannten „Working Poor“, die zwar einen Arbeitsplatz, aber nicht genug Geld für gesellschaftliche Teilhabe. 2017 forderte der Wuppertaler Oberbürgermeister Andreas Mucke im „Wuppertaler Appell“ ein Überdenken der bisherigen Praxis im Kampf gegen Armut. Während der Covid19-Pandemie zeigte sich, wer in der Gesellschaft zurückgelassen wird. Was ist also zu tun? In der Politischen Runde debattiert die Journalistin Anna Mayr über die Auswirkungen der Armut, berichtet, wie sie selbst Armut in ihrer Jugend erlebt hat und analysiert die Haltung der Gesellschaft zur Arbeit und zur Arbeitslosigkeit. Sie formuliert zudem Lösungsvorschläge zur Bekämpfung der Armut und zur Veränderung der Strukturen, in denen sich arme Menschen bewegen. Auch davon wird sie in der Politischen Runde erzählen.

Der Eintritt ist frei. Es gilt das Prinzip Pay what you like." (Zahle, was Du magst.)

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Anna Mayr 8.3.21 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
A011 (Forum)
10-1105w@121
0.00 €
wenige Plätze frei

Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
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