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Inhaltsverzeichnis

Solidarische Gesellschaft

Gemeinsinn und Zusammenwirken aller Menschen in einer toleranten und gerechten Gesellschaft - die großen Ziele des gesellschaftlichen Zusammenlebens in Freiheit, Frieden und sozialer Gerechtigkeit: Haben sie auch in der Zukunft Bestand? Was können wir beitragen zum gleichberechtigten Miteinander von Jung und Alt, Frauen und Männern, Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und Kultur?

Kino für Menschenrechte

in Kooperation mit Amnesty International, Ortsgruppe Solingen

Menschenrechte verstehbar machen: ihre Bedeutung, ihre Notwendigkeit, ihre Verletzlichkeit. Filme sehen, die uns Einblicke geben in eine Welt jenseits unseres täglichen Horizonts. In Kooperation mit der Solinger Gruppe von Amnesty International werden regelmäßig Spielfilme und Dokumentarfilme im Forum der VHS gezeigt. Sie erzählen meistens nicht von der Sonnenseite des Lebens, aber oft von der Hoffnung und der Sinnhaftigkeit, nicht nachzulassen im Einsatz für die weltweite Umsetzung und Einhaltung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. In diesem Jahr legen wir einen besonderen Schwerpunkt auf den Dialog. Wir laden Sie ein, nach dem Film mit sachkundigen Referentinnen und Referenten zu diskutieren und Hintergründe zu erfragen. Denn die Erfahrung zeigt: Es kann sich etwas bewegen. Immer dann, wenn Menschen über Menschenrechte sprechen. Wenn die Öffentlichkeit nicht weg-, sondern hinschaut.

„Das Kongo-Tribunal“

Filmabend mit anschließender Podiumsdiskussion zu Menschenrechten und globaler Verantwortung

Mit der Vorführung des Films „Das Kongo-Tribunal“ möchte der Solinger Arbeitskreis „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ gemeinsam mit der Amnesty Regionalgruppe Solingen und der Bergischen VHS Aufmerksamkeit für die Ausbeutung, Unterdrückung und neokoloniale Konflikte im Kongo schaffen.

Für „Das Kongo-Tribunal“ gelingt es Milo Rau, Opfer, Täter, Zeugen und Analytiker des Kongokriegs zu einem einzigartigen zivilen Volkstribunal im Ostkongo zu versammeln. Er lässt erstmals in der Geschichte des Krieges drei Fälle exemplarisch verhandeln und entwirft ein unverschleiertes Porträt eines der größten und blutigsten Wirtschaftskriege der Menschheitsgeschichte.

Der Film greift vielfältige Aspekte von Menschenrechtsfragen, globalen Wirtschaftsbeziehungen, Umweltschutz und Nachhaltigkeit auf, die auch direkt mit politischem Handeln und unseren Konsum- und Lebensstilen in Verbindung stehen.

Diese Fragen sollen in einer anschließenden Podiumsdiskussion aufgegriffen und Möglichkeiten zur Unterstützung von Veränderungsprozessen auf politischer und lokaler Ebene ausgelotet werden.

An dem Podiumsgespräch werden die Dramaturgin des Films, Eva-Maria Bertschy, sowie ein Vertreter aus dem Kongo (Jimmy Kenga, Initiative Africa 2000), eine Anwältin für Völkerrecht sowie eine kommunale Vertreterin (Ariane Bischoff, Strategiebereich nachhaltige Entwicklung, Stadt Solingen) teilnehmen. Die Moderation liegt bei der Journalistin Tina Adomako (Neue Medien Macher).

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Sophia Merrem 14.11.19 1* Do: 18:00-20:15 (SG-Mi) Fronhof
Google Maps
Bürgersaal 10-5216s@219
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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Die Universalität der Menschenrechte

Ist ein Konsens von unterschiedlichen Sichtweisen der Menschenrechte möglich?

Immer wieder kommt es zu kontroversen Diskussionen und zum Streit um die Universalität oder Relativität ethischer, auch für die Politik verbindlicher Normen und damit auch der Menschenrechte. Können die Menschenrechte, die als integraler Bestandteil des westlichen „Projekts Moderne“ gelten und die Umsetzung des Prinzips „freier Subjektivität“ einfordern, ohne weiteres auf andere Kulturen übertragen werden? Denn die Selbstbestimmung des Einzelnen bedeutet, dass nicht die Vorgaben tradierter Normen und Regeln verbindlich gemacht werden können. Daraus ergeben sich auch Konsequenzen für die Gesellschaft, die nicht mehr aus der Autorität vergangener Vorbilder ihr Selbstverständnis bezieht, „sondern aus den freien Überzeugungen ihrer Mitglieder und aus entsprechenden Möglichkeiten unbevormundeter Meinungsbildung und partizipativer Entscheidungsfindung“ (H. Roetz).

Der Vortrag von Heiner Roetz greift diese Fragestellung auf und öffnet zugleich die Perspektive auf den „Westen“. Die Zukunft und Durchsetzung der Menschenrechte wird nach seiner Auffassung im Wesentlichen davon abhängen, wie sich die Menschenrechte in den demokratischen Gesellschaften des Westens entwickeln. Wenn die westlichen Demokratien es weiterhin zulassen, dass bürgerliche Mitbestimmungsmöglichkeiten durch Lobbyismus, ökonomische „Sachzwänge“ und die Macht von Finanzmärkten ausgehöhlt werden, erodiert ein grundlegender Pfeiler des Menschenrechtsverständnisses, das Recht auf Partizipation. Der „Westen“ ist somit Teil des Problems, über das wir reden.

An den Vortrag schließt sich eine Podiumsdiskussion mit Vertretern der hiesigen Politik und Religionsgemeinschaften an, die auch das Publikum mit einbeziehen wird.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Prof. Dr. Heiner Roetz 30.11.19 1* Sa: 16:00-18:15 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
322, Forum
10-5217s@219
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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Unantastbar – Der Kampf für Menschenrechte

Eine Dokumentation von Angela Andersen und Claus Kleber

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Wirklich? Erleben wir nicht jeden Tag, wie irgendwo in der Welt Menschen entwürdigt werden? Die Dokumentation von Angela Andersen und Claus Kleber zeigt nicht nur die Hürden im Kampf für die Menschenrechte, sondern erzählt auch Erfolgsgeschichten, die Mut machen.

Die 30 Artikel der UN-Menschenrechtserklärung umfassen mehr Rechte, als den meisten spontan einfällt, wie zum Beispiel Presse-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit, das Recht auf freie Wahlen oder das Verbot von Folter und Sklaverei. Doch zu den Menschenrechten zählt auch vieles, was im Streben nach Wohlstand und Sicherheit manchmal in Vergessenheit zu geraten droht - wie das Recht auf Arbeit oder Asyl. Die filmische globale Bestandsaufnahme wirft deshalb unbequeme Fragen an uns alle auf.

Zwar wurden 1948 angesichts der Gräuel des Zweiten Weltkrieges die vermeintlich für alle Erdenbürger gültigen Menschenrechte formuliert, diese manifestierten aber eine rein westlich-abendländische Weltanschauung. Die Sitten und Wertevorstellungen der islamischen Welt sowie asiatische Gesellschaftsnormen wurden nicht gleichermaßen berücksichtigt. Liegt hier vielleicht ein Schlüssel zum Verständnis aktueller Konflikte und Krisen? Welche Nachbesserungen sind nötig?

Die Dokumentation belegt: 70 Jahre nach der UN-Deklaration ist die globale Einhaltung der Menschenrechte nach wie vor ein unerreichtes Ideal. Aber eines, für das es sich zu kämpfen lohnt.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Amnesty International Ortsgruppe Solingen 10.12.19 1* Di: 19:00-21:15 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
322, Forum
10-5218s@219
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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Älter werden in Solingen - Eine Veranstaltungsreihe der Bergischen VHS

in Kooperation mit dem Seniorenbüro und dem Seniorenbeirat der Stadt Solingen

Lebenslang fit und selbständig bleiben - auch im Alter

Der Alltags-Fitness-Test

Sicherlich ist es Ihnen wichtig, auch im hohen Alter noch all die Aktivitäten, die Sie gerne tun, ohne größere Umstände und ohne besondere Anstrengungen ausüben zu können. Da die Menschen immer länger leben, wird es zunehmend wichtiger, die körperliche Verfassung für eine erfolgreiche Alltagsbewältigung im Auge zu behalten. Viele ältere Menschen kommen oftmals wegen ihres bewegungsarmen Lebensstils bereits bei normalen Alltagsaktivitäten nahe an ihre körperliche Leistungsgrenze. Dann erfordert z. B. das Treppensteigen maximale Anstrengung. Jeder weitere Funktionsrückgang kann dazu führen, dass Sie Ihre Selbstständigkeit einbüßen und auf Hilfe bei täglichen Aktivitäten angewiesen sind. Soweit muss es jedoch nicht kommen. Glücklicherweise sind die meisten altersbezogenen Rückgänge in der körperlichen Leistungsfähigkeit vermeidbar und auch umkehrbar. Entscheidend ist, frühe Anzeichen von körperlicher Schwäche zu entdecken und die Bewegungsgewohnheiten rechtzeitig in geeigneter Weise zu verändern. Mit dem Alltags-Fitness-Test (AFT) des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) kann dies ermittelt werden. Die Veranstaltung zeigt, wie dies geschieht.

Christopher Winter ist Vorstand im Solinger Sportbund e.V., Referent Bewegende Alteneinrichtungen und Pflegedienste, Fachkraft Bewegt ÄLTER werden in NRW und Fachkraft Bewegt GESUND bleiben in NRW.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Christopher Winter 11.10.19 1* Fr: 15:00-16:30 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
322, Forum
10-5232s@219
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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Ausgetrickst - Nicht mit uns!

Theaterstück zur Prävention von Trickbetrügereien an älteren Menschen

„Uns passiert so etwas doch nie!" Das Altentheaterensemble des Freien Werkstatt Theaters Köln (FWT) setzt sich mit Trickbetrügereien auseinander, denen gerade ältere Menschen immer wieder zum Opfer fallen. Die Mitwirkenden des Ensembles, Männer und Frauen von 66 bis 86 Jahren, schlüpfen dabei in die Rollen raffinierter Trickbetrüger und ihrer gutgläubigen Opfer. Die Szenen sind nicht erfunden, sondern bittere Wirklichkeit. Aber nicht nur die Tricks der Betrüger werden gezeigt, sondern auch Wege, wie sich ältere Menschen dagegen schützen können.

Das Altentheater des Freien Werkstatt Theaters Köln, das seit Jahrzehnten erfolgreich die Lebenserfahrung älterer und alter Menschen auf die Bühne bringt, widmet sich kenntnisreich und mit viel Einfühlungsvermögen einem brandaktuellen Thema. Echte Fallbeispiele und die Frage, warum Trickbetrügereien gerade bei älteren Menschen gelingen und wie sie verhindert werden können, sind die Grundlage dieses ebenso unterhaltsamen wie lehrreichen Theaterstücks.

Die Szenenfolge entstand in Kooperation mit der Polizei Köln und stellt einen wichtigen präventiven Beitrag dar, um ältere Menschen auf das Problem der Trickbetrügerei aufmerksam zu machen, über die Mechanismen aufzuklären und vor möglichen Übergriffen zu schützen.

Dank des Landespräventionsrates NRW ist das Stück auf Tournee durch Städte Nordrhein-Westfalens. Der Eintritt ist daher frei.

Inszenierung: Ingrid Berzau mit dem FWT-Altentheaterensemble, Mitarbeit Brigitte Bauer.

An die Aufführung schließt sich ein Nachgespräch seitens der Polizei mit dem Publikum und dem Altentheaterensemble an, das den Zuschauern die Möglichkeit bietet, gezielt Fragen zu stellen.

Www.altentheater.de

Eine Kooperation zwischen Bergischer VHS sowie dem Seniorenbüro und Seniorenbeirat der Stadt Solingen.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Ingrid Berzau 28.10.19 1* Mo: 15:00-17:15 (SG-Mi) Konrad-Adenauer-Str. 71
Google Maps
Siehe Aushang 10-5235s@219
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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